Das Humboldt Forum
Die Wiedergewinnung der Idee
Der Name der Brüder Humboldt steht für eine Sammlungs- und Begegnungsgeschichte, die keinesfalls vom kolonialen Gedanken des Ausbeutens und Besitzens geprägt war, sondern von dem Wunsch, zu reisen und zu entdecken, zu sammeln und zu erforschen und nicht zuletzt zu zeigen.
Im Zentrum Berlins bietet der ehemals leere Schlossplatz die ungeheure Chance, diese Tradition sichtbar zu machen und eine neue »Freistätte« der Künste und des Wissens zu schaffen. Die drei Partner, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit ihren großartigen Sammlungen afrikanischer, asiatischer, ozeanischer und altamerikanischer Kunst, die Humboldt-Universität mit ihren Schätzen wissenschaftlicher Sammlungen und Berlin mit seinem stets lebendig gehaltenen Erbe als Stadt des Freigeistes sollen zusammenspielen, um diesen Sammlungen einen angemessenen Ort zu geben und grundlegende Fragen unserer Zeit zu erörtern.
Die Idee, beinahe zu Tode diskutiert und aus Kostengründen ausgeblendet, soll in diesem Buch anhand von Dokumenten, Reden und Ausblicken wiedergewonnen werden.
Mit Texten von: Horst Bredekamp, Friedrich Dieckmann, Klaus-Dieter Lehmann, Peter-Klaus Schuster u. a.
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| Veröffentlichung: | 23.09.2016 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12 cm / 250 g |
| Seiten | 432 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 15.90 |
| Preis AT | EUR 16.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Wagenbachs andere Taschenbücher 745 |
| ISBN-13 | 978-3-803-12745-7 |
Über den Autor
Horst Bredekamp, geboren 1947 in Kiel, studierte Kunstgeschichte an der Universität Marburg. Nach seiner Promotion 1974 absolvierte er zunächst ein Volontariat am Frankfurter Liebighaus, bevor er ans kunsthistorische Institut der Hamburger Universität wechselte. 1992 war er zu Gast am Wissenschaftskolleg Berlin, und seit 1993 ist er Professor für Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität. Gastaufenthalte führten ihn nach Princeton und ans Getty Center in Los Angeles sowie nach Budapest. 2005 hatte er die Gadamer-Professur an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg inne. Bredekamp, der sich in seinen zahlreichen Studien unter anderem der Renaissance sowie den Neuen Medien widmet, wurde 2000 mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, 2005 mit dem Aby-M.-Warburg-Preis der Stadt Hamburg sowie 2006 mit dem Max-Planck-Forschungspreis.Diesen Artikel teilen
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