Roland Benedikter
Die Zukunft der Sozialwissenschaft
- Worauf der deutsche Sprachraum sich einstellen sollte
ISBN: 978-3-848-75091-7
290 Seiten | ⏠62.00
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
01.04.2023
Politik
Roland Benedikter
Die Zukunft der Sozialwissenschaft
Worauf der deutsche Sprachraum sich einstellen sollte
Der Wissenschaftsbereich in Zentraleuropa befindet sich im Umbruch - in vielen Sektoren und auf zahlreichen Ebenen zugleich. Auch im deutschen Sprachraum wird kontextbezogene Sozialwissenschaft durch den steigenden Druck von Globalisierungsthemen herausgefordert. Wohin kann sich Sozialwissenschaft im Zeichen des âGlocalenâ, das die aktuelle Lebenswelt kennzeichnet, entwickeln?
FĂŒnf Dimensionen sind zur Beantwortung dieser Frage wichtig:
1. Der Strukturwandel der Wissenschaft,
2. die VerÀnderung akademischer Arbeitsformen,
3. die zunehmende Bedeutung globaler Themen fĂŒr angewandte regionale und lokale Forschung,
4. die Datenrevolution (The New Big Science) und
5. die verstÀrkte Hinwendung von Wissenschaft zur Gesellschaft.
Insgesamt sollte der inter- und transdisziplinĂ€re Think-Tank-Charakter sozialwissenschaftlicher Arbeit gestĂ€rkt und die Anbindung an transnationale Themen auch bei lokal und regional verankerten Einrichtungen mit AugenmaĂ und Realismus auf globale Themen hin ausgebaut werden, ohne den Gedanken praktischen Nutzens fĂŒr ein konkretes Umfeld und angewandte Problemstellungen zu schmĂ€lern.
Die Vision: Der deutsche Sprachraum braucht, wie der europĂ€ische Raum insgesamt, in seinen regional sehr unterschiedlichen RealitĂ€ten sozialwissenschaftlicher Forschung und Wissensproduktion angewandte, flexible Forschungseinrichtungen mit starker Kontextbindung bei trans- und international vernetzten Arbeitsformen sowie eine realistische, zirkulĂ€re Anbindung von regionaler Expertise an globale Entwicklungen. Und: Sozialwissenschaft muss sich auf ihre historische IdentitĂ€t als letztlich soziale Wissenschaft besinnen â ohne dabei erneut in Ideologien oder Lager zurĂŒckzufallen.
FĂŒnf Dimensionen sind zur Beantwortung dieser Frage wichtig:
1. Der Strukturwandel der Wissenschaft,
2. die VerÀnderung akademischer Arbeitsformen,
3. die zunehmende Bedeutung globaler Themen fĂŒr angewandte regionale und lokale Forschung,
4. die Datenrevolution (The New Big Science) und
5. die verstÀrkte Hinwendung von Wissenschaft zur Gesellschaft.
Insgesamt sollte der inter- und transdisziplinĂ€re Think-Tank-Charakter sozialwissenschaftlicher Arbeit gestĂ€rkt und die Anbindung an transnationale Themen auch bei lokal und regional verankerten Einrichtungen mit AugenmaĂ und Realismus auf globale Themen hin ausgebaut werden, ohne den Gedanken praktischen Nutzens fĂŒr ein konkretes Umfeld und angewandte Problemstellungen zu schmĂ€lern.
Die Vision: Der deutsche Sprachraum braucht, wie der europĂ€ische Raum insgesamt, in seinen regional sehr unterschiedlichen RealitĂ€ten sozialwissenschaftlicher Forschung und Wissensproduktion angewandte, flexible Forschungseinrichtungen mit starker Kontextbindung bei trans- und international vernetzten Arbeitsformen sowie eine realistische, zirkulĂ€re Anbindung von regionaler Expertise an globale Entwicklungen. Und: Sozialwissenschaft muss sich auf ihre historische IdentitĂ€t als letztlich soziale Wissenschaft besinnen â ohne dabei erneut in Ideologien oder Lager zurĂŒckzufallen.
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| Veröffentlichung: | 01.04.2023 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 18,5 cm / B 12 cm / - |
| Seiten | 290 |
| Art des Mediums | Buch [Taschenbuch] |
| Preis DE | EUR 62.00 |
| Preis AT | EUR 63.80 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-848-75091-7 |
| ISBN-10 | 3848750910 |
Ăber den Autor
Roland Benedikter is Co-Head of the Center for Advanced Studies at Eurac Research in Bolzano, Italy; Research Professor of Multidisciplinary Political Analysis in residence at the Willy Brandt Centre at Wroclaw University, Poland; and Member of the Future Circle of the German Federal Ministry of Education and Research for the German Federal Government.
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