Die Zukunft ist nicht binär
Es gibt nur zwei Geschlechter? Von wegen!
Menschen sind mehr als entweder oder. Dennoch sind unsere Sprache, unsere Medien, unser Alltag von der Annahme geprägt, es gebe nur zwei Geschlechter, die einander binär gegenüberstehen. Werbung, Spielzeug, Kleidung und Geschichten, Er- und Beziehungsmodelle, sogar Algorithmen und die Wissenschaften – unsere gesamte Kultur ist davon durchzogen. Im Alltag begegnet uns die Zweigeschlechterordnung überall: im Sport, beim Klamottenkaufen, auf öffentlichen Toiletten und beim Bürgeramt, beim Dating und auf Social Media. Doch das Zweigeschlechtersystem ist nicht nur unvollständig, es schließt auch aus. Für viele Menschen passt es nicht. Es fühlt sich falsch an. Das Wissen darum und die mediale Aufmerksamkeit nehmen zu. Doch mit steigender Sichtbarkeit werden auch trans- und queerfeindliche Stimmen lauter und versuchen mit aller Kraft, die binäre Geschlechterordnung zu verteidigen. Dabei steckt in der Überwindung des starren binären Systems emanzipatorisches Potenzial für alle Menschen.
Was wären wir ohne Zweigeschlechterordnung? Können wir sie überwinden? Was hätten wir davon? Ein Buch für alle, die es wagen wollen, alte Normen und Zwänge hinter sich zu lassen.
«Es gibt wohl kaum ein Buch, das so dringlich ist, wie dieses hier! Mein Wunsch ist, dass nach dem Lesen alle verstanden haben, wie wichtig es ist, über das System der Zweigeschlechtlichkeit hinauszudenken!» Linus Giese
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| Veröffentlichung: | 18.04.2023 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / 196 g |
| Seiten | 224 |
| Art des Mediums | Buch [Taschenbuch] |
| Preis DE | EUR 13.00 |
| Preis AT | EUR 13.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-499-01060-6 |
| ISBN-10 | 3499010607 |
Über die Autorin
Lydia Meyer, geboren 1989, lebt als Autorin, Redakteurin und Konzepterin in Berlin. Vorher studierte sie Kulturwissenschaften und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Leipzig und Berlin und arbeitete als Autorin, Redakteurin und Formatentwicklerin für die KOOPERATIVE BERLIN. Dort konzipierte und betreute sie u.a. die YouTube-Serie "Auf Klo" sowie das queerfeministische Format "Softie" in Kooperation mit dem Missy Magazine für funk.
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