
Welches Wissen (und welche Wissenschaft) braucht die Politik?
Herausforderungen wissensbasierter Demokratie
Unter Krisenbedingungen wird das Wechselverhältnis von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik auf besondere Weise herausgefordert. Die Dringlichkeit und Tragweite politischen Handelns, etwa mit Blick auf Infektionsschutz und Sicherung des Gesundheitssystems in der Covid-19-Pandemie, hat die Frage, welches Wissen politisch handlungsleitend sein soll, noch einmal verschärft. Insbesondere das Paradigma evidenzbasierter Politik (EPB) stellt dabei einen Kristallisationspunkt dar, anhand dessen die Grenzen eines verengten Begriffs tragfähigen Wissens ebenso deutlich werden wie die Gefahr eines verkürzten Verständnisses von Politik.
Ziel des Bandes ist, das aufgezeigte Spannungsfeld in seinen verschiedenen Dimensionen zu beleuchten und (1) aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen wissenschaftliches Wissen einen Beitrag zu guter demokratischer Politik leisten kann, (2) welche Verantwortung der Wissenschaft für die Bildung einer kompetenten Öffentlichkeit zukommt und (3) zu fragen, wie demokratische Gesellschaften aufgestellt sein bzw. sich transformieren müssen, um diese Art selbstreflexiver kooperativer Problemlösung betreiben zu können.
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| Veröffentlichung: | 02.09.2024 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 23 cm / B 15,5 cm / 450 g |
| Seiten | 215 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 79.95 |
| Preis AT | EUR 79.95 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-111-25165-3 |
| ISBN-10 | 3111251659 |
Über die Autorin
Ana Honnacker, Julian Prugger und Michael Reder, Hochschule für Philosophie München, München, Deutschland.
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