Cover: Wir Kinder vom Nonnenbruch
Wolfgang Schorat
Wir Kinder vom Nonnenbruch
ISBN: 978-3-752-89939-9
424 Seiten | € 23.99
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
25.04.2023
Politik
Wolfgang Schorat

Wir Kinder vom Nonnenbruch

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Versuche hier einiges aus meiner Kindheit von 1955 bis zu meiner Abreise nach Kanada 1967 zusammenzuschreiben. Einiges ist noch im Dahinrauschen des Lebens aus der Erinnerung präsent geblieben. Sehr vieles ist inzwischen verloschen im Kochenden, Blubbernden der Reisereien, Umerziehungen, ausrasenden oder abgewetzten Möglichkeiten. Irgendwie dort, mal da und hier, so wie ein Kind das immer im Jetzt lebt, träumt, spielt und verlegt wird in eine Schublade aus Gewohnheiten oder Glaubenskonglomeraten, die dazu führen, ein Leben gelebt zu haben. Kindlich, frei, lebendig, bedrohlich, eingezäunt von Erwachsenen, Mauern oder den Restbeständen von Granatsplittern in den Körpern der Erwachsenen in meiner Umgebung damals ab 1955 im Nonnenbruch. Diese Neubauhäuserorgie, in denen nur Flüchtlinge, Kriegsflüchtlinge, wohnten aus Dresden, Leipzig, Allenstein, Königsberg oder dem zerbombten Essen. Stettiner Kinder tobten da herum oder schlesische Schnitzer Schnitzel Familien mit Kinder in großen Mengen. Denn unsere Nachbarn hatten wie wir alle sehr viele Kinder, als BIO Auffüllmoment einer zerschmetterten, kriegszerdonnerten Erwachsenenwelt, die gebeugt, gebeutelt voller Kriegsnarben dort ihr neues lebendiges Nonnenbrucher Leben aufbauten. Und wir Kinder vom Nonnnenbruch waren die Zukunft. Eine kinderreiche freundliche, frische, frohe Zukunft mit allen Möglichkeiten etwas zu erleben. Egal was.

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Postleitzahl
Veröffentlichung: 25.04.2023
Höhe/Breite/Gewicht H 22 cm / B 17 cm / 736 g
Seiten 424
Art des Mediums Buch [Taschenbuch]
Preis DE EUR 23.99
Preis AT EUR 24.70
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-752-89939-9
ISBN-10 3752899395
EAN/ISBN

Über den Autor

Wolfgang Schorat
Ich schreibe seit ich den ersten Griffel in Hennstedt in der Hand hielt. Ich schreibe auch weil mir mit dem Schreiben die Möglichkeit gegeben ist das zu verschreiben was ich sonst einem Menschen oder Gorilla oder Krokodil oder Pirol nicht mittel und unmittelbar im Gespräch mitteilen könnte, weil es einfach zu lang ist. Und da die heutige Sprache ja eine rational fixe und schnelle Sprache geworden ist wo alles immer blitzeblank punktgemäß flott gesprochen werden soll und muss, ist mir das Schreiben eine angenehmere vollkommenere Form der Kunst Illusionen weiter zu geben die eventuell irgendwann mal zur Wahrheit führen könnten. Ich schreibe also viel und gerne. Ich schreibe aus meinem Innenleben. Ich schreibe über menschliche Verhältnisse. Ich schreibe fiktiv, Fiktion, Gedichte und Theaterstücke. Ja ich schreibe viel. Ich habe in Kanada gearbeitet und England in Ingenieurbüros und habe an Atomkraftwerken und Flugzeugen und Papierwalzen oder Autoschlössern und vielem mehr gearbeitet. Da habe ich auch sehr viel schreiben müssen. Ich reiste auch mal sehr viel und schrieb dabei viel.

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