Chronologie aller Bände (1 - 5)

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Mutter - Tochter - Geliebte". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Gabriele Stein beginnen. Mit insgesamt 5 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 20 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Römische Rezeptionen der Kaiserzeit und Spätantike".
- Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 1
- Ø Bewertung der Reihe: 5
- Start der Reihe: 19.02.2004
- Neueste Folge: 06.11.2023
Diese Reihenfolge enthält 5 unterschiedliche Autoren.
- Band: 204
- Autor: Stein, Gabriele
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 30.11.2011
- Genre: Sonstiges
Mutter - Tochter - Geliebte
Dass sich Ovid auch und gerade in der Darstellung der weiblichen Psyche als besonders einfühlsamer Menschenkenner erweist, ist schon des öfteren beobachtet worden. Dieses Einfühlungsvermögen läßt sich in der zugespitzten Situation des Rollenkonfliktes in besonderer Weise deutlich machen. Anhand von fünf Frauengestalten, die der Dichter bewußt in das Spannungsfeld von gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Sehnsüchten, von epischer Pflicht und elegischer Liebe hineinstellt, weist die vorliegende Monographie nach, wie Ovid sich die weibliche Perspektive zunutze macht, um überkommene Strukturen zu hinterfragen und das individuell Menschliche aufzudecken, das sich hinter den Fassaden und im Dschungel der Tabus und Konventionen seine je eigenen Wege bahnt.
- Band: 226
- Autor: Wiener, Claudia
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 12.03.2012
- Genre: Sonstiges
Stoische Doktrin in römischer Belletristik
This study contests the widespread view that Seneca's tragedies and Lucan's epic on the civil war express their authors' disappointment at the failure of Stoic doctrine to provide convincing answers to the problems of evil in human behaviour or the inescapable blows of Fate. The works of both writers, parallel in treatment, aim at the representation in literature of the tensions between human free-will and determinism.
- Band: 227
- Autor: Haltenhoff, Andreas
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 18.06.2012
- Genre: Sonstiges
Römische Werte als Gegenstand der Altertumswissenschaft
Are the Roman values focused upon above all by Latinists in the first half of the 20th century, still relevant to the classical studies of today, or can they, in view of new research approaches and interdisciplinary discourse, still be of interest? This volume, the result of an "Institutionalism and Historicity" special research area seminar at Dresden Technical University, discusses this question in a productive manner. Eleven contributions, written by classical philologists, ancient historians and classical archaeologists, offer a range of critical surveys as well as on-going conceptual ideas and concrete individual studies.
- Band: 347
- Autor: Hömke, Nicola
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- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 14.07.2023
- Genre: Horror
In der Todeszone
- Band: 412
- Autor: Bitto, Gregor
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 06.11.2023
- Genre: Roman
Römische Rezeptionen der Kaiserzeit und Spätantike
Römische Literatur und Kultur lässt sich in besonderer Weise als geprägt von sich überlagernden Rezeptionen beschreiben: Griechisches ist nicht nur in den Anfängen ein Referenzpunkt, sondern bleibt es darüber hinaus. Zugleich gewinnen spätestens seit republikanischer Zeit römische Kulturleistungen den Status rezipierbarer Objekte und Phänomene, ein Prozess, der sich in Kaiserzeit und Spätantike besonders intensiv entfaltet. Die Stadt Rom selbst wird in ihrer programmatischen Topographie sogar zum zentralen Rezeptionspunkt für die Städte des Reiches. Der zentrale Wert des mos maiorum bedingt eine Selbstdefinition, die wesentlich auf eine Rezeption der eigenen Vergangenheit ausgerichtet ist, sowohl für die Gesellschaft als Ganzes wie auch für das Individuum. Das Eigene wird im Unterschied zu einem in der Moderne charakteristischen Denkmuster, das Eigenständigkeit vorrangig aus der der Negation des Überlieferten zu formen sucht, nur als Aneignung und Verarbeitung von Tradition denkbar. Selbstvergewisserung von Gruppen geschieht nicht so sehr als Orientierung auf zukünftige Ziele und Ideale, sondern als gemeinsame Bezugnahme zu einer bestimmten Deutung von Vergangenheit. Auch im spätantiken Christentum setzt sich schließlich nicht die radikale Abkehr vom heidnischen Erbe durch, sondern die christliche Rezeption desselben. Diesen vielfältigen und sich überlagernden römischen Rezeptionen und Selbstrezeptionen nachzugehen, widmen sich die einzelnen Beiträge dieses Bandes, der mit einem literarischen Schwerpunkt die unterschiedlichen altertumswissenschaftlichen Perspektiven auf die klassische Antike zu einem interdisziplinären Panorama versammelt.




