Wiener Psychoanalysekrimis

Der unheimliche Patient

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Die Reihenfolge beginnt mit dem eBook "Der unheimliche Patient". Wer alle eBookz der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Edith Kneifl beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Der unheimliche Patient" ist am 04.09.2025 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 2 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Die Angst der Männer".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
  • Ø Bewertung der Reihe: 0
  • Start der Reihe: 04.09.2025
  • Neueste Folge: 05.11.2026
Cover: Der unheimliche Patient
  • Band: 2
  • Autor: Kneifl, Edith
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 04.09.2025
  • Genre: Krimi

Der unheimliche Patient

Wenn behagliche Schummrigkeit auf die dunkelsten Seiten der Wiener Seele trifft, ermittelt Psychoanalytiker Arthur Lang
Herzschmerz vergeht … solange er dich nur im metaphorischen Sinne trifft
Arthur, Psychoanalytiker mit Vaterproblemen, ist nach dem Abtritt des Verursachers derselbigen wieder in der Spur. Die gerade in Fahrt gekommene Beziehung mit seiner angehimmelten Maya endete in intensiver Freud-Lektüre – alleine, nicht im Sinne eines ungewöhnlichen Dates. Maya wollte ihren Toni nicht verlassen – Wiens Gastroszenenmogul und ihr um einiges älterer Chef, der ihr weit mehr bietet als nur pünktliche Gehaltszahlungen. Ungeachtet des romantischen Interessenskonflikts trifft es Arthur, als Toni in seiner Bar, in der Arthur noch immer mehr Zeit verbringt, als angemessen wäre, getötet wird. Im Fokus der Verdächtigungen ist nicht nur dessen Gattin (ja, eheliche Treue ist in diesen Kreisen ein interpretationsoffenes Konzept) sondern auch Maya.

Wer gehört dringender auf die Couch? Der Patient oder doch der Psychoanalytiker?
Das Daily Business nimmt auf dieses Drama allerdings keine Rücksicht, und Arthur versucht, inmitten der Probleme seiner Patient*innen und den eigenen Problemen, den Kopf nicht zu verlieren. Das ist gar nicht so einfach, vor allem dann, wenn man nicht Geister, sondern immer wieder einen Wolf um die Ecke huschen sieht. Bei Geistern könnte sich Arthur zumindest sicher sein, dass mittlerweile nicht nur seine Patient*innen halluzinieren. Halt sucht Arthur bei seiner neuen Flamme Katja. Nicht nur Halt, sondern auch die Heilung der von der Beziehung mit Maya davongetragenen emotionalen Blessuren. Jetzt müsste nur noch das klappen, wogegen er in seinem Beruf eigentlich ankämpft: Das ungute Gefühl, das sich anschleicht, soll sich bitte ins Unterbewusstsein verdrücken.

Der Tod ist ein Wiener. So wie Edith Kneifl, die ihm literarisch unter die Arme greift
Edith Kneifl, das ist doch die mit den netten, atmosphärischen Wien Krimis? Jein. Atmosphärisch sind sie auf alle Fälle: schummrige Bars, die beweisen, dass gemütlich-abgeranzt und nachlässig-abgeranzt zwei Paar Schuhe sind, Wiens Prachtbauten, daneben der Donaukanal in der Dämmerung … Nett geht es in den Kneifel’schen Krimis allerdings nicht immer zu. Zielsicher lockt Edith Kneifl ihre Protagonist*innen in den Schatten und bringt sie dort in brenzlige Situationen. Dabei lässt sie uns in ihre Köpfe blicken, zu denen sie die Schlüssel als ausgebildete Psychoanalytikerin natürlich parat hat. Dass wir darin Charaktere voller Widersprüche erkennen, lässt uns umso mehr mitfiebern, ob sie dem Schatten entkommen können.
Cover: Die Angst der Männer
  • Band: 3
  • Autor: Edith Kneifl
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: E-Book
  • Veröffentlicht: 05.11.2026
  • Genre: Krimi

Die Angst der Männer

Was du nicht willst, das Mann dir tut, das füge einem anderen zu? Wird Unrecht nicht gerichtet, übernimmt Rache das Kommando.
 
Tipps und Tricks für Männer: Bestreitet den Heimweg nie alleine. Bevorzugt belebte Straßen. Verzichtet auf Kopfhörer. Tragt Schuhe, in denen ihr laufen könnt. 
Wiens Männer fürchten sich. Denn wer nachts alleine unterwegs ist, muss damit rechnen, den folgenden Morgen nicht mehr zu erleben. Bereits mehrere Männer wurden brutal zusammengeschlagen, einige starben an den Folgen ihrer Verletzungen. Die Angriffe unterscheiden sich von allen bisher bekannten Serientaten, da die einzige Gemeinsamkeit der Opfer ihr Geschlecht zu sein scheint. Das verunsichert nicht nur die Polizei, sondern auch die männiche Bevölkerung. Es scheint, als könne jeder ins Visier geraten.
Ein Täter ist ein Täter ist ein Täter – ist ein Opfer?
Psychoanalytiker Arthur Lang hat indessen anderes im Kopf: Frisch verliebt in seine neue Freundin, welche eine Frauenberatungsstelle in Wien leitet, erkundet er neue Seiten der Stadt. Auch Arthur muss sich im Praxisalltag mit männlicher Gewalt befassen: Da wäre eine Patientin, die von ihren Gewalterfahrungen berichtet, aber auch ein Patient, der gesteht, sich seinen Schülerinnen unangemessen genähert zu haben. Als auch dieser Mann nachts attackiert wird, glaubt Arthur, zu erahnen, worin die Gemeinsamkeit der Männer liegt, die diesen Angriffen zum Opfer fallen.
Das Bewusste, das Unbewusste und das Unheimliche dazwischen
Edith Kneifl, die Wiens Licht- und Schattenseiten kennt, lässt uns die Atmosphäre spüren, die die Stadt nach dem Sommer einhüllt: düster-schummrig, aufregend und urgemütlich, stets begleitet von Wiener Nonchalance. Als ausgebildete Psychoanalytikerin entwirrt Edith Kneifl vor uns das Innerste ihrer Charaktere samt ihrer Motive und fragt: Kann Gerechtigkeitssinn in Rache umschlagen? Können Täter zu Opfern, Opfer zu Tätern werden? Mit Berufskollegen Arthur Lang balancieren wir meisterhaft am Abgrund der menschlichen Seele. Aber auch abendlichen Spaziergänge durch Wien kommen nicht zu kurz. Für uns immerhin ohne Notwendigkeit, an Pfefferspray und Schlüssel in der Hand zu denken.

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