Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen in Bayern 1945-1975

Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen... / Hüter des Freistaats

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Reihe: Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen in Bayern 1945-1975

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen... / Hüter des Freistaats". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Rick Tazelaar beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen... / Demokratie lernen" ist am 06.05.2024 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 3 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Landesjustiz und NS-Vergangenheit".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
  • Ø Bewertung der Reihe: 0
  • Start der Reihe: 06.11.2023
  • Neueste Folge: 02.12.2024

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen... / Hüter des Freistaats
  • Band: 1
  • Autor: Tazelaar, Rick
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 06.11.2023
  • Genre: Politik

Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen... / Hüter des Freistaats

What shape did the personnel policy of Bavarian state governments take while dealing with the Nazi past between 1945 and 1970? This volume examines engagement with the Nazi past, historical policy, the experiences of leading ministerial officers during and after the "Third Reich," and the criteria for the Bavarian civil service’s practices of (re-)hiring and promoting personnel.

Cover: Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen... / Demokratie lernen
  • Band: 2
  • Autor: Friedl, Sophie
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 06.05.2024
  • Genre: Politik

Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen... / Demokratie lernen

Die Bediensteten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern, die

»Hüter der Volksgesundheit«, lernten nach 1945 Demokratie, und zwar im

Dienstalltag: im Innenministerium, in Gesundheitsämtern oder in Krankenhäusern,

beim Verfassen von Gesetzesentwürfen ebenso wie beim Röntgen.

Manches erlernten sie, manches lernten sie erneut, manches verlernten sie.

Es ging um die Würde des Menschen, um Gewalt und Eugenik, um die

Gleichstellung von Mann und Frau, um Grundrechte und Bindung an

geltendes Recht.

Sophie Friedl erzählt das Ineinandergreifen von illiberalen Traditionen und

demokratischen Impulsen, von Ungleichzeitigkeit, Eigendynamik und Ambivalenz

als eine Geschichte des Lernens. Lernen ist hier weder beschönigende

Metapher noch Vorwegnahme einer vermeintlichen Erfolgsgeschichte der

bundesrepublikanischen Demokratie, sondern analytische Innovation. Mit

ihrem offenen, prozessualen, nicht-linearen Lernbegriff bricht die Autorin

die Gegenüberstellung von Kontinuitäten und Diskontinuitäten auf; sie

klärt das scheinbare Paradox zwischen opportunistischer Anpassung und

tiefgehender Umorientierung.

Shortlist des Hedwig Hintze Preises für herausragende geschichtswissenschaftliche

Dissertationen des Verbandes der Historiker und Historikerinnen

Deutschlands e. V.

Cover: Landesjustiz und NS-Vergangenheit
  • Band: 3
  • Autor: Werner, Ana Lena
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 02.12.2024
  • Genre: Autobiographie

Landesjustiz und NS-Vergangenheit

Auch im bayerischen Justizministerium arbeiteten in der Nachkriegszeit viele Juristen, die schon in der NS-Justiz tätig gewesen waren. Aus einer kulturhistorischen Perspektive rekonstruiert Ana Lena Werner die Nachkriegsgeschichte dieser bayerischen Justizverwaltung. Sie analysiert dazu die Justizbilder, also die Selbst- und Fremdbilder der Justizelite, sowohl in öffentlichen als auch in internen Zusammenhängen. Um die Verwaltungspraxis der Nachkriegszeit mit Bezug zur Personalaktenführung und zur Entnazifizierung herauszuarbeiten, führt die Autorin den Begriff der bürokratischen Biografie ein. Dieser Fokus auf Justizbilder und Verwaltungspraxis zeigt, welche zeitgenössischen Vorstellungen über Juristenbiografien im Übergang zur Demokratie und deren Stabilisierung vorherrschend waren – und wie sie den Umgang mit der NS-Vergangenheit beeinflussten.

Mit ihrer Forschung liefert die Autorin neue Erkenntnisse zur Verwaltungskontinuität im 20. Jahrhundert: Sie ordnet die Besonderheiten des „Wiederaufbaus" der Landesjustizverwaltung in Bayern und die vielbesprochene These eines „Versagens der Justiz" hinsichtlich des Umgangs der bayerischen Landesjustiz mit der NS-Vergangenheit neu ein.

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