Theologische Brocken

Christentum ohne Christenheit

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Reihe: Theologische Brocken

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Christentum ohne Christenheit". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Norbert Bolz beginnen. Die Reihe umfasst derzeit 3 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Gott ist tot".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 9
  • Ø Bewertung der Reihe: 4.1

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: Christentum ohne Christenheit
  • Band: 6
  • Autor: Bolz, Norbert
  • Anzahl Bewertungen: 9
  • Ø Bewertung: 4.1
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 30.01.2025
  • Genre: Politik

Christentum ohne Christenheit

Der Gottestod als Ärgernis: In einem tiefgründigen Essay geht Norbert Bolz der »Erfindung« des Christentums nach, das erst durch Paulus und dessen radikalem »Wort vom Kreuz« seine weltgeschichtliche Gestalt gefunden hat. Dieser paulinischen Erfindung verdankt die moderne Gesellschaft ihre Entstehung, das Christentum hat die Säkularisationsgeschichte selbst in Gang gesetzt – und damit die eigene Dekonstruktion. Norbert Bolz folgt der Entzauberung der Welt durch die Wissenschaften und die Verweltlichung der christlichen Glaubensüberzeugungen, um schließlich die »Pervertierung des Christentums« zu konstatieren: Dessen Niedergang wird durch den Versuch besiegelt, sich an den Zeitgeist anzupassen, indem Dogma und Orthodoxie preisgegeben und auf naive Weise theologische Politik betrieben wird. Doch »wer das Christentum glaubt, verteidigen zu müssen, hat nie an Jesus Christus geglaubt«. Folgerichtig verteidigt Bolz das Christentum nicht gegen die Lebenspraxis der Christenheit, sein theologisches Nachdenken über das Christentum rehabilitiert zuallererst dessen ursprüngliche Kraft, die jedes Wertesystem herausfordert – und umkehrt.

Cover: Die Exerzitien
  • Band: 7
  • Autor: Ignatius von Loyola
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 22.05.2025
  • Genre: Sonstiges

Die Exerzitien

Innere Unabhängigkeit, Strenge und Gehorsam: Dank dieser Prinzipien und einer hocheffektiven Organisation wurde der Orden der Jesuiten zur zentralen Kraft der Gegenreformation. Mit den Ignatianischen Exerzitien, die am Beginn der Ordensgründung standen, fand der unmittelbare Dialog zwischen Mensch und Gott seine Form. Heute sind die Exerzitien als geistliche Übungen ein spirituelles Angebot auch für Nicht-Christen. In ihrer klassischen Form als Praxis zwischen Gebet und Meditation auf eine Dauer von vier Wochen angelegt, geben sie eine Anleitung zur »Unterscheidung der Geister« – der Prüfung der eigenen Gedanken auf ihre Herkunft hin: Stammen sie von mir, vom Guten oder aber vom Bösen?

»Ars semper gaudendi. Diese Kunst ist die Praxis einer Entdeckung, um deretwillen allein das psychologische Genie Loyola sein Heiligtum verdient. Er stellte als Erster fest, dass der durch das Gewissen versehene Europäer umso mehr unter diesem Gewissen leidet, je stärker er an der Täuschung der eigenen Willensbestimmung festhält. Die Ausschaltung des freien Willens ist das vollendete Glück, dem Glück des Verliebten gleich, der zur Frau sagt, mach mit mir, was du willst.«          — Franz Blei

Cover: Gott ist tot
  • Band: 9
  • Autor: Nietzsche, Friedrich
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 22.05.2025
  • Genre: Politik

Gott ist tot

Der »Tod Gottes« und »Der Antichrist« – der Status Friedrich Nietzsches als atheistische Gewährsfigur der abendländischen Philosophiegeschichte ist unbestritten. Und doch: Verbirgt sich in Nietzsches Denken nicht vielleicht ein Funke Religiosität? Michael Steinmann führt mit seiner Auswahl durch Texte und Passagen im Werk des Philosophen, in denen ein komplexeres Verhältnis zur Religion aufblitzt. Denn mithin muss das Bild von Nietzsche als Feind aller Religion richtiggestellt werden. Wenn man sich von dem Kurzschluss befreit, hinter jeder Kritik am Christentum per se Antireligiosität zu vermuten, lässt sich bei Nietzsche ein eigentümtlicher Sinn für religiöse Erfahrung ausmachen – die von einer »Lebensfrömmigkeit« bis hin zu einer weltlichen Anverwandlungs des Passionsgedankens reichen kann. 

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