Super alta perennis. Studien zur Wirkung der Klassischen Antike

Heroinnen und Heldinnen in Geschichte, Kunst und Literatur

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Reihe: Super alta perennis. Studien zur Wirkung der Klassischen Antike

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Heroinnen und Heldinnen in Geschichte, Kunst und Literatur". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Uwe Baumann beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Darstellung und Funktion politischer Rhetorik in ausgewählten Dramen der englischen Renaissance" ist am 13.11.2023 erschienen. Mit insgesamt 3 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 4 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Occasio in der Frühen Neuzeit".

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  • Ø Bewertung der Reihe: 0
  • Start der Reihe: 14.02.2022
  • Neueste Folge: 15.06.2026

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: Heroinnen und Heldinnen in Geschichte, Kunst und Literatur
  • Autor: Baumann, Uwe
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 14.02.2022
  • Genre: Sonstiges

Heroinnen und Heldinnen in Geschichte, Kunst und Literatur

Die 15 Beiträge des Bandes fokussieren Heroinnen/Heldinnen, deren exemplarisches Handeln und/oder künstlerische Repräsentation die Möglichkeit aufzeigen, die ubiquitäre moderne Skepsis gegenüber Heroen- und Heldentum – die in vormodernen Epochen komplexer war – zu überwinden. Sie verdeutlichen, dass die virtus heroica keineswegs nur männlich konzeptualisiert wird. Die Beiträge loten aus, wie wirkmächtig männliche Norm- und Referenzmuster in der historischen, literarischen, künstlerischen und kulturellen Repräsentation von Heroinnen/Heldinnen sind. Zugleich zeigen die einzelnen Modellstudien aus je unterschiedlichen (Fach-)Perspektiven und auf der Analysebasis unterschiedlichster medialer Repräsentationen die Wirkmächtigkeit der Classical Tradition, die für die interdisziplinäre Konzeptualisierung von weiblichem Heroen-/Heldentum vergangener, „heroischer“ Epochen eine geradezu paradigmatische Rolle spielt.
The 15 contributions of this volume focus on heroines, whose exemplary actions and / or artistic representations emphasise the possibility to overcome the ubiquitous modern scepticism towards heroism and heroes / heroines – which was definitely more complex in pre-modern “heroic” times – and highlight that conceptualisations of the virtus heroica are by no means only male(-coded). The contributions analyse the influence, prevalence and potency of male norms and references on the historical, literary, artistic and cultural representation of the discourse-inaugurating heroine en détail. At the same time, the respective contributions also serve as exemplary analyses of different forms of media representations from a variety of perspectives and research fields and traditions which illustrate the efficacy of the Classical Tradition, a tradition which plays an almost paradigmatic role in the interdisciplinary conceptualisation of female heroism / heroines of former, “heroic” epochs.
Cover: Darstellung und Funktion politischer Rhetorik in ausgewählten Dramen der englischen Renaissance
  • Autor: Peltzer, Bernd
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  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 13.11.2023
  • Genre: Roman

Darstellung und Funktion politischer Rhetorik in ausgewählten Dramen der englischen Renaissance

Bernd Peltzer widmet sich in seiner Arbeit der politischen Rhetorik in englischen Renaissancedramen. Dabei liegt der Fokus auf drei Römerdramen (William Shakespeares »Coriolanus«, Ben Jonsons »Sejanus His Fall«, Philip Massingers »The Roman Actor«) und drei Historien (William Shakespeares »King Richard II« und »King Henry V«, John Fords »Perkin Warbeck«). Bei den untersuchten Textpassagen der Einzeltextanalysen handelt es sich um Schlüsselszenen der jeweiligen Dramen, in denen die Verwendung und Funktion der Rhetorik im Mittelpunkt stehen. Zudem zeigt der Autor exemplarisch die für die Literatur der englischen Renaissance charakteristische Auseinandersetzung mit der Antike.
Bernd Peltzer deals with the topic of political rhetoric in English Renaissance dramas. The focus is put on six dramas – three Roman plays and three History plays – in individual text analyses. The three Roman plays are William Shakespeare’s “Coriolanus”, Ben Jonson’s “Sejanus His Fall”, and Philip Massinger’s “The Roman Actor”. Amongst the histories William Shakespeare’s “King Richard II”, “King Henry V” and John Ford’s “Perkin Warbeck” are analysed. Furthermore, the characteristic reflexion of antiquity which is typical for English Renaissance literature is shown as an example. The text passages dealt with in this thesis are often pivotal scenes emphasizing the function of rhetoric.
Cover: Occasio in der Frühen Neuzeit

Occasio in der Frühen Neuzeit

Die Beiträge des Bandes untersuchen die Occasio als wesentliches, bislang aber kaum interdisziplinär erforschtes Prinzip frühneuzeitlicher Kultur. Anlass und Gelegenheit fungieren dabei sowohl als realweltliche Impulse wie auch als textinterne Motoren kreativen Sprechens, Schreibens und Handelns. Ein praxeologisches Konzept der Occasio, das diese Aspekte bündelt, ermöglicht neue Perspektiven auf Situiertheit, formale Innovation und frühneuzeitliche Zeiterfahrung. Denn im Zusammenspiel von Situationen, Praktiken und Medien zeigt sich ein tiefgreifender Wandel: Die günstige Gelegenheit wird seit dem 16. Jahrhundert zunehmend als einmaliger, irreversibler Moment verstanden und ermöglicht damit in Europa ein Denken der Zeitlichkeit von Gegenwart, das fortan okkasionelle Kommunikationsformen prägt.

The contributions in this volume examine Occasio as an essential principle of early modern culture that has thus far received little interdisciplinary attention. Occasion and opportunity function both as real-world impulses and as internal drivers of creative speech, writing, and action. A praxeological concept of Occasio that combines these aspects opens up new perspectives on situatedness, formal innovation, and early modern experience of time. For the interplay of situations, practices, and media reveals a profound change: since the 16th century, favourable opportunity has increasingly been understood as a unique, irreversible moment, thus enabling a European conception of the temporality of the present that has shaped occasional forms of communication ever since.

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