Wolfenbütteler Forschungen

Vera Doctrina

Chronologie aller Bände (1 - 2)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Die ›ewige Wunde‹". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Mariacarla Gadebusch Bondio beginnen. Mit insgesamt 2 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Die Herzog August Bibliothek".

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  • Start der Reihe: 19.04.2023
  • Neueste Folge: 16.09.2026

Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.

Cover: Die ›ewige Wunde‹

Die ›ewige Wunde‹

Unheilbare Wunden sind aus kulturhistorischer Perspektive weit mehr als ein medizinisches Problem, sie sind vielmehr eine anthropologische Konstante. Als schmerzhafte Zeichen einer verletzenden und verletzbaren menschlichen Natur bilden sie das intrikate Spannungsfeld zwischen Soma und Psyche. Gerade in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit mit ihren vielfältigen Überlagerungen von Mythologie, Religion, Liebestheorie und Naturphilosophie stehen chronische Wunden für Strafe und vorgezogene Verdammnis, aber auch für Auszeichnung durch den Liebespfeil Amors oder das Mitleiden mit Christus. Umso dramatischer wird die zeitandauernde Wunde, wenn sie ‚menschengemacht‘ ist, denn „die Wunden heilen schlecht, die Menschen sich selbst geben“ (Shakespeare: Troilus and Cressida III, 3). Der von Mariacarla Gadebusch Bondio und Marc Föcking herausgegebene Band verfolgt diese Schichtungen und Bedeutungsschattierungen der ‚ewigen Wunde‘ von der mittelalterlichen Epik, Liebesdichtung, Hagiographie und Druckgraphik über die französische und italienische geistliche Lyrik bis zum spanischen Picaro-Roman, zur englischen Naturphilosophie und den Dramen Shakespeares.
Cover: Die Herzog August Bibliothek
  • Band: 176
  • Autor: Bauer, Volker
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  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 16.09.2026
  • Genre: Sonstiges

Die Herzog August Bibliothek

Die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel hat 2022 die „Liberey-Ordnung“ von Herzog Julius von Braunschweig-Lüneburg aus dem Jahr 1572 zum Anlass genommen, ihr 450-jähriges Bestehen zu feiern. Aus diesem Grund wird nunmehr eine neue und umfassende Bibliotheksgeschichte vorgelegt, die in Übersichtsdarstellungen und exemplarischen Einzelkapiteln das Ensemble der Sammlungen in den Blick nimmt (die Wolfenbütteler herzoglichen Bibliotheken, die Helmstedter Universitätsbibliothek, die nachgelassenen Fürstinnen-, Fürsten- und Gelehrtenbibliotheken, Handschriften, Graphik, Bibeln, Karten, Künstlerbücher etc.).
Die sammlungsgeschichtlichen Kapitel behandeln die vom 16. bis zum 20. Jahrhundert gebildeten Bestandsgruppen der Wolfenbütteler Bibliothek, an denen sich die historische Pragmatik des Sammelns von Büchern sowie anderen Medien und Objekten veranschaulichen lässt. Welche Entscheidungen, Praktiken und Prozesse haben die Entwicklung von einer mehr oder weniger kontingenten Ansammlung von Büchern hin zu einer bibliothekarischen Ordnung bestimmt? Systematische Kapitel verbinden die Befunde der Sammlungsgeschichte unter den übergreifenden Fragestellungen der institutionellen Geschichte, der Bibliotheksordnung und -ökonomie, der Praktiken und Akteure sowie der digitalen Zukunft der Bibliothek.

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