Chronologie aller Bände (1 - 4)
Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "CRISIS 1 – Journal für christliche Kultur". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Prof. Dr. Walentin J. Katasonow beginnen. Der zweite Teil der Reihe "CRISIS 2 – Journal für christliche Kultur" ist am 01.10.2022 erschienen. Mit insgesamt 4 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 3 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Philosophie – Erbe und Versuchung".
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- Ø Bewertung der Reihe: 0
- Start der Reihe: 27.06.2022
- Neueste Folge: 22.10.2025
Diese Reihenfolge enthält 4 unterschiedliche Autoren.
- Band: 1
- Autor: Katasonow, Prof. Dr. Walentin J.
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 27.06.2022
- Genre: Roman
CRISIS 1 – Journal für christliche Kultur
von Prof. Dr. Walentin J. Katasonow
"Für wen wird Christus noch „geboren“ werden, in einer Welt nach dem Großen Umbruch?"
von Sebastian Bischof von Slatinei und Romanaților
"Die Überwachung des gesamten Datenspektrums, Transhumanismus und die Religion des Untergangs"
von Priester Zecharih Lynch
"Die Digitale Transformation"
von Dr. Nicolae Robert Geisler
"Wissenschaften, die Wirklichkeit und die Wahrheit"
von Beile Ratut
"Systemsprung in die Inhalte"
von Beile Ratut
"Global-Satanie. Angst-Diktatur, Bio-Digitale Transformation – Finalsatanie und kein Ende?"
von Peter U. Trappe
"Die Kolonisierung der Zukunft"
von Michail Remisow
"Der moderne Mensch und die Askese"
von Kilian Wünsch
"Neumärtyrer Ewgenij von Tschetschenien"
von Gregor Fernbach
"Ruhe in Frieden, gesunder Menschenverstand"
von Dimitrij Olschanskij
"Die Maschine steht still. Die Dystopie von Edward Forster"
von Prof. Dr. Walentin J. Katasonow
"Kompendium des Übermenschen"
Beile Ratut im Gespräch mit Benjamin Kaiser
Rezensionen:
Alexander Dugin: Das grosse Erwachen gegen den Great Reset︱Leon Wilhelm Plöcks: Menschendämmerung︱Wassilij A. Schipkow: Nach dem Menschen︱Tapio Puolimatka: Transideologie︱Hans Graf Huyn: Ihr werdet sein wie Gott
"Mann Gottes – ein Film über den heiligen Nektarios von Ägina"
von Dr. Nicolae Robert Geisler
"Der Roman „Wir“ als Spiegel des revolutionären Russlands"
von Prof. Dr. Walentin J. Katasonow
- Band: 2
- Autor: Kredenz, Benedikt
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- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 01.10.2022
- Genre: Roman
CRISIS 2 – Journal für christliche Kultur
von Benedikt Kredenz
"Die Freiheit der Kinder Gottes"
von Erzpriester André Sikojev
"Über die Beziehung der Kirche zur Staatsmacht"
von hl. Justin (Popović)
"Über den christlichen Nationalismus"
von Prof. Iwan A. Iljin
"Darf der Christ ein Vaterland haben? Anmerkungen zu Iwan Iljins Konzept des >christlichen Nationalismus<"
von Gregor Fernbach
"Der Kult des Geldes und das Ende des Staates"
von Beile Ratut
"Postmoderne, Metaethik und Glaubensabfall: >Die vollständige Säkularisierung der Gesellschaften
- Band: 4
- Autor: Katasonow, Valentin
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 18.04.2023
- Genre: Roman
CRISIS 4 – Journal für christliche Kultur
In dieser Ausgabe gehen wir auf verschiedenen Ebenen der Frage nach, ob wir Christen in Westeuropa nicht dringend wieder des Lichts aus dem Osten bedürfen; wir fragen danach, ob der Westen, als Kultur geistlich verdunkelt, dringend wieder einer Erneuerung des Glaubens aus dem orthodoxen Osten bedarf. Und wir stellen diese Frage im Angesicht der gegenwärtigen „Crisis“. Oswald Spengler, der in seinem zweibändigen Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes sieben historische Hochkulturen mit dem Schicksal Europas verglich, kam dabei zu dem Ergebnis, dass das Ende des Westens gewissermaßen zwangsläufig sei. Vom Osten her betrachtet, inspirierte Wladimir Solowjows Gedicht „Ex oriente lux“ (1890) weite Teile der russischen Intelligenzia, unter anderem die Bewegung der frühen Eurasier um Fürst Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoi, in dem sich für den Osten die Frage danach stellte, ob Russland zu Europa oder zu Asien gehöre, oder gar wie China eine eigene Zivilisation darstelle.
"Der Untergang Europas durch die Augen Spenglers und des Heiligen Nikolai von Serbien"
von Prof. Dr. Walentin J. Katasonow
"Konstantin Leontjew und der „Kampf der Kulturen“ im 21. Jahrhundert"
von Prof. Dr. Walentin J. Katasonow
"Religion, Identität und Politik: serbisch-orthodoxer Standpunkt"
von Dušan Dostanić
"Dostojewski und das russische Christentum – Die Okzidentalisten"
von Nichifor Crainic
"Von Osten, denn dort geht die Sonne auf"
von Danny de Boer
"Briefe über den Westen"
Hl. Neumärtyrer Hilarion (Troitskij)
"Vom Morgenland zum Abendland"
Erzpriester Dumitru Stăniloae
"Ex Oriente lux, ex Occidente luxus"
Cristina Roman
"Wodurch unterscheidet sich die Orthodoxie von den westlichen Bekenntnissen? Worin bestehen die scheinbaren Unterschiede?"
Metropolit Antonij (Chrapowitzkij)
"Zum Platz des Glaubens"
Giorgi Schmitz
"Ist eine deutsche Orthodoxie möglich und notwendig?"
Roland Chr. & Anna-Maria Hoffmann-Plesch
"Avatare des nichts. Die entpersönlichung von Gott und Mensch in der abendländischen Welt"
Janis Pasquale Tortora
"Orwells Gespenst in der Narrativmaschine"
Markku Siira
"Dem Schatten hinterher. Eine Kurzgeschichte"
Erzpriester Jaroslaw Schipow
- Band: 13
- Autor: Mariam Japaridze
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 22.10.2025
- Genre: Sonstiges
Philosophie – Erbe und Versuchung
Als kürzlich ein sehr belesener, eifriger Kirchgänger gefragt wurde, was er von der Philosophie halte, kam die Antwort: Aber ich bin doch schon orthodox! Diesem Zeitgenossen scheint also ganz selbstverständlich vorzuschweben, dass der Inbegriff und Endzweck allen Philosophierens in der Orthodoxen Christenheit zu finden sei. Ob dies ausreichend und zeitgemäß begründet werden kann, dieser Frage gehen einige Autoren unserer nächsten CRISIS-Ausgabe nach. „Der Anfang der Weisheit ist die Furcht des Herrn“ lehrt Psalm 110/111 (10). Die Furcht des Herrn ist nun leider nicht die primäre Tugend in der stolzen Ahnenreihe der Philosophen. Stattdessen walten – vor allem in der Moderne – Vermessenheit und Eigensinn vor. Wahre Weise, gar wahrhafte Gottsucher sind rar unter ihnen, weil sie die Werte, die Prinzipien, die Grundlagen selber definieren wollen. Ihre „Liebe zur Weisheit“ schlägt vielfach um in „kritischen“ Hass und „kreativ“ getarnten Neid auf die Erkenntnisse geistiger Rivalen. Dennoch stellt die traditionelle Philosophie nicht nur eine Versuchung des Glaubens dar, sondern birgt ein Erbe noch ungenutzter Schätze. Auf allen Ebenen der Gesellschaft zeigen sich immer offensichtlicher anti-christliche Züge des feindseligen Atheismus oder nur scheinbar gleichgültigen Säkularismus. Auch andersgläubige sog. Welt-Religionen wie zum Beispiel der Islam stimmen in diesen Chor mit ein. Jesus Christus, der lehrte „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“, wird aus dem Bewusstsein der Völker strategisch und programmatisch getilgt. War also Christi Kreuzestod um der Sünden der Menschheit willen, Seine glorreiche Auferstehung umsonst? Kann hier vielleicht philosophisches Nachdenken Seine absolute Wahrheit neu begründen? Vor der Glaubenswahrheit Christi verblich die ehedem stolze Welt-Weisheit der Antike, später auch deren bemühte Renaissance zur Mitte des zweiten Jahrtausends. Erst die liberale sowie revolutionäre Aufklärung der Neuzeit meinte ihr gegenüber zu obsiegen, und der neuerdings posthuman gesinnte Fortschrittsdrang schreitet für absehbare Zukunft ungebremst ins „schlecht Unendliche“ (Kategorie bei Hegel) voran. Die stets komplexeren Begriffssysteme und subtilen Denkgebäude des Kritizismus, Relativismus, Nihilismus, Formalismus verantworten letzten Endes die antichristliche Satanie. Gottlose Theorien verfallen als Ideologien unmenschlicher Praxis. Gott, das „Unvordenkliche“ und „Undenkbare“, das Schöpfer-„Designer“-Subjekt, die Hyper-Intelligenz, das Integral des Absolut-Positiven, muss neu bedacht werden, entsprechend das Erlöser-Subjekt, der Gott-Mensch Jesus Christus. Negativität erweist sich als Abwesenheit solchen Bewusstseins, Leugnung des grundlegenden Faktums. Eine durchweg „humanistisch“ besessene Menschheit gerät selbstverschuldet immer tiefer auf schreckliche Wege unsäglichen Leidens. Darum muss der sich im Irrgarten wissenschaftlich-philosophierenden Geistes gänzlich überhebende Verstand endlich vernünftig werden, nüchtern die negativen Folgen seines Tuns bedenken und im Geist der Heiligung die unendliche Erhabenheit Gottes und die Liebe Christi (an)erkennen.



