Ernst Krenek Studien

'Der zauberhafte, aber schwierige Beruf des Opernschreibens'

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "'Der zauberhafte, aber schwierige Beruf des Opernschreibens'". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Claudia Maurer Zenck beginnen. Der zweite Teil der Reihe "'Der zauberhafte, aber schwierige Beruf des Opernschreibens'" ist am 04.12.2006 erschienen. Mit insgesamt 3 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 12 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Ernst Krenek - nicht nur Komponist".

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  • Start der Reihe: 04.12.2006
  • Neueste Folge: 05.12.2018
Cover: 'Der zauberhafte, aber schwierige Beruf des Opernschreibens'
  • Band: 2
  • Autor: Maurer Zenck, Claudia
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 04.12.2006
  • Genre: Sonstiges

'Der zauberhafte, aber schwierige Beruf des Opernschreibens'

Es gibt wohl einige Komponisten des 20. Jahrhunderts, die ein ebenso umfangreiches Œuvre schufen wie Ernst Krenek, aber keinen, der sich so häufig und so kontinuierlich mit dem Musiktheater auseinandersetzte wie er. Schon der junge Krenek fand früh öffentliche Beachtung - nicht nur mit seinen Instrumentalwerken und vornehmlich auf Musikfesten, sondern auch und vor allem als Opernkomponist. Seine Werke standen auf den Spielplänen der großen und renommierten Opernhäusern ebenso wie der kleinen Provinzbühnen, er war in den zwanziger Jahren der am häufigsten aufgeführte zeitgenössische Opernkomponist Mitteleuropas. Dieser Erfolg verdankte sich nicht nur dem sagenumwobenen 'Jonny spielt auf', wie man vermuten könnte.
Die frühe Aufführungsgeschichte von Kreneks berühmtester Oper dürfte allerdings die am besten bekannte Episode seiner kompositorischen Laufbahn sein: Wenn innerhalb der ersten zwei Spielzeiten 70 Theater eine Oper auf die Bühne bringen und sie allein am Ort der Uraufführung in vier Jahren an 140 Abenden gespielt wird, sind dies sehr einprägsame Erfolgszahlen.
Wohlbekannt ist aber auch, daß die Oper und ihre außergewöhnliche Resonanz in einigen Aufführungsstädten vom rechten politischen Spektrum beargwöhnt und bekämpft wurden. Ebenso geläufig ist, welche Konsequenzen diese Abwehr politisch und für den Komponisten persönlich letztlich hatte. Weniger gut bekannt ist jedoch, was damals nach der Erstaufführung in Wien im einzelnen geschah und in welchem kulturellen, kulturpolitischen und sozialpsychologischen Zusammenhang dies stand. Claudia Maurer Zenck, die Herausgeberin des Bandes, faßt deshalb in ihrer Einleitung die Ereignisse jener Tage zusammen.
Allerdings ist der Band nicht auf dieses eine von Kreneks insgesamt 21 musiktheatralen Werken beschränkt, sondern es geht um Kreneks Opernschaffen überhaupt, dargestellt an einigen zentralen Werken aus allen Schaffensperioden des Komponisten. Ergänzend sei auf den 2005 erschienenen ersten Band der 'Ernst Krenek Studien' verwiesen, der sich ausschließlich mit Kreneks früher Oper 'Orpheus und Eurydike' befaßt. Ausführliche Informationen erhalten Sie im Internet unter www.editionargus.de

Cover: Igor Strawinskys und Ernst Kreneks Spätwerke
  • Band: 5
  • Autor: Maurer Zenck, Claudia
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 01.07.2014
  • Genre: Sonstiges

Igor Strawinskys und Ernst Kreneks Spätwerke

Der Band spannt zwei Komponisten des 20.Jahrhunderts zusammen, die weder zur selben Generation gehören noch etwa durch ein Lehrer-Schüler-Verhältnis verbunden waren. Dennoch erfuhren beide gegen Ende ihres Lebens als Komponisten Ähnliches: Gerade die Werke ihrer letzten Schaffensphase wurden eher vernachlässigt als anerkannt, also nicht (oder nur vorübergehend) ins Repertoire aufgenommen, wodurch die Rezeption hätte gefördert werden können. Beide Komponisten nehmen daher im Bewusstsein des musikinteressierten Publikums ihren Platz eher mit Werken früherer Schaffensperioden als mit denen ihrer letzten Lebensphasen ein. Bei Strawinsky handelt es sich vor allem um die großen frühen Ballettmusiken und neoklassische Werke der mittleren Zeit, bei Krenek sind es eher einzelne Werke aus verschiedenen Phasen, insgesamt ein kleiner Bruchteil seiner mehr als 240 mit Opuszahlen versehenen Werke. Daher ist es ein Ziel der Autorinnen und Autoren, Werke – und zwar solche ganz unterschiedlicher Art – aus der letzten Schaffensphase der beiden Komponisten vorzustellen, zu analysieren, zu diskutieren und beim Publikum Neugier auf sie zu erregen und Interesse für sie zu wecken. Aber es geht um mehr: Beide Komponisten waren auch in reifem Alter noch darum bemüht, sich mit neuen Kompositionstechniken vertraut zu machen. Dies geschah ungefähr zur selben Zeit: Anfang der 1950er Jahre, und sicher nicht zufällig, sondern infolge ihres nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erneuerten Kontakts mit Europa. Mit ihren Bemühungen fanden beide aber nur wenig oder gar keine Anerkennung unter den eine bis zwei Generationen jüngeren Komponisten. Woran lag das? Läßt sich der Begriff Spätstil beziehungsweise Spätwerke auf diese beiden Komponisten überhaupt anwenden? War es ein Problem der Rezeption in einer Zeit, in der 'große alte' Männer oder Frauen nicht mehr en vogue waren? Schlug es ihnen also geradezu zum Nachteil aus, dass sie ein hohes Alter erreichten und bis kurz vor ihrem Tod schaffend tätig waren, anstatt zu verstummen oder zumindest bei ihren bewährten Leisten zu bleiben und Stilkopien zu schreiben? Durften sie nicht mehr neugierig sein und Neues wagen? Oder lag es an den Werken? Sind es späte Werke, die chronologisch in ihre letzte Lebenszeit gehören, also Alterswerke, die vielleicht besonders hohe Ansprüche ans Verständnis stellen, etwa weil sie schwierig oder unzeitgemäß sind? Sind es misslungene Alterswerke? Oder sind es eigentliche Spätwerke und fallen sie in die Kategorie des Spätstils, die als altersunabhängig bestimmt wird, so dass sogar Schubert und Mozart mit einigen ihrer letzten Werke hierunter subsumiert werden können? Als Frage formuliert: Kann ein alter Mensch auch ein Spätwerk im emphatischen Sinne schaffen oder nur ein Alterswerk? Noch weiter zugespitzt: Kann ein Alterswerk zugleich ein Spätwerk sein? Und damit zusammenhängend: Wann beginnt und worauf gründet sich in einem kompositorischen Schaffen überhaupt die Spätwerk-Phase? Die Antworten auf diese Fragen fallen in den einzelnen Beiträgen höchst unterschiedlich aus, zumal nicht nur die Disziplin der Musikwissenschaft gefordert ist, sondern es auch wichtig scheint zu erfahren, ob und wie diese Diskussion in anderen Disziplinen geführt wird, beispielsweise in der Kunstgeschichte (Werner Spies über Picasso), der Germanistik (Hans Rudolf Vaget über die Brüder Mann) und Romanistik (Solveig Malatrait über Alfred de Vigny), und welche Resultate sie dort erbringt. Die drei Beiträge, hier am Schluss platziert, fördern einige überraschende Differenzierungen zur Diskussion in der Musikwissenschaft zutage; dabei ist die frappierendste Erkenntnis wohl die, dass und warum unser Thema für die Romanistik keins ist. Weitere Informationen unter www.editionargus.de

Cover: Ernst Krenek - nicht nur Komponist
  • Band: 7
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 05.12.2018
  • Genre: Sonstiges

Ernst Krenek - nicht nur Komponist

Ernst Krenek war ein umfassend humanistisch gebildeter Komponist, der die vielseitig orientierte Anlage (s)einer Persönlichkeit für die beste Voraussetzung schöpferischen Tuns hielt. Unter dem Titel »Ernst Krenek – nicht nur Komponist« werden fünf seiner zahlreichen Schaffens- und Interessensgebiete herausgegriffen und näher untersucht. Zudem wird jedem Teilbereich ein einschlägiger Text Kreneks hinzugesetzt, der bisher unveröffentlicht oder nur an entlegener Stelle zu finden war. Keines dieser Schaffensgebiete hat sich zu einem Hauptstrang seiner schöpferischen oder intellektuellen Tätigkeit verfestigt, aber sie scheinen doch reizvoll und einiger Überlegungen wert. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.editionargus.de

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