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Zu leben, zu kämpfen und wir selbst zu sein

Chronologie aller Bände (1 - 4)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Zu leben, zu kämpfen und wir selbst zu sein". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Gabriela Brimmer beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Am Ende wartet das Vergessen" ist am 11.04.2022 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 4 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Nationalstadion 1973".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 3
  • Ø Bewertung der Reihe: 4.75
  • Start der Reihe: 25.01.2022
  • Neueste Folge: 10.09.2023

Diese Reihenfolge enthält 4 unterschiedliche Autoren.

Cover: Zu leben, zu kämpfen und wir selbst zu sein
  • Autor: Brimmer, Gabriela
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 25.01.2022
  • Genre: Autobiographie

Zu leben, zu kämpfen und wir selbst zu sein

Die mexikanische Schriftstellerin und Aktivistin Gabriela Brimmer leis­tete aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen Widerstand gegen eine zutiefst ausgrenzende Ge­sellschaft. Mit Zerebralparese geboren, lernte sie von Kind auf, sich einer Welt entgegenzustellen, die Menschen mit “Behinderungen” lieber ausgrenzt oder in Heimen unterbringt, als sich für Teilhabe zu engagieren. Gabriela Brimmer wurde zu einer Wegbereiterin der mexikanischen Behindertenbewegung und Bestsellerautorin.
Cover: Am Ende wartet das Vergessen
  • Band: 3
  • Autor: Abad Faciolince, Héctor
  • Anzahl Bewertungen: 2
  • Ø Bewertung: 4.5
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 11.04.2022
  • Genre: Roman

Am Ende wartet das Vergessen

"Am Ende wartet das Vergessen" ist eine bewegende Hommage an einen der bedeutendsten Ärzte Lateinamerikas und an den Vater des Autors, Héctor Abad Gómez. Der Mediziner, der die Epidemien in seinem Heimatland Kolumbien besiegen wollte, geriet ins Visier der kolumbianischen Paramilitärs und wurde 1987 auf offener Straße ermordet. Zwanzig Jahre später zeichnet der Sohn das unvergessliche Bild eines Menschen, der in einer der dunkelsten Perioden der jüngeren Geschichte Lateinamerikas seinem Gewissen folgt. Über die politische Geschichte hinaus erzählt Héctor Abad Faciolince vom eigenen Aufwachsen in einer nur scheinbar sicheren bürgerlichen Welt, umgeben von archaisch anmutenden religiösen Bräuchen. Sein Buch ist eine der am besten geschriebenen Schilderungen einer tiefen Liebe zwischen einem Vater und seinem Sohn, die die moderne Literatur zu bieten hat. In spanischer Sprache hat sich das Buch über 250.000 Mal verkauft und wurde in den USA von Farrar, Straus und Giroux veröffentlicht. Die Übersetzung wurde von Sabine Giersberg behutsam neu bearbeitet und auf Bitten des Autors um zuvor gekürzte Passagen erweitert.
Cover: Verschwunden und ermordet

Verschwunden und ermordet

In dem Buch dokumentieren sieben Autor*innen die Geschichten von zehn Männern und Frauen, die sich in Argentinien, als dort von 1976 bis 1983 die zivil-militärische Diktatur herrschte, auf unterschiedliche Weise für ein revolutionäres Aufbrechen der jahrhundertealten Unrechtsstrukturen in Lateinamerika eingesetzt haben. Dieser Einsatz kostete sie ihr Leben. Sie alle wurden Opfer des geheimen Haft-und Folterlagers El Vesubio, das zu den berüchtigsten und brutalsten Lagern der argentinischen Diktatur gehörte. Trotz Solidaritätsinitiativen in Deutschland, Frankreich und Österreich konnten sie nicht gerettet werden. Die an ihnen begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden nunmehr von der argentinischen Justiz aufgearbeitet. Auch europäische Regierungen beteiligen oder beteiligten sich an den Verfahren und arbeiten in bilateralem Austausch der argentinischen Justiz zu.

Die Elisabeth Käsemann Stiftung fördert den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland, Lateinamerika und Spanien auf wissenschaftlicher, politischer und kultureller Ebene. Mit ihren Projekten setzt sie sich über nationale Grenzen hinweg mit autoritärer und konfliktärer Vergangenheit auseinander, um die Bedeutung demokratischer Werte und Aufgaben und der Menschenrechte zu stärken.
Cover: Nationalstadion 1973
  • Band: 6
  • Autor: Montealegre, Jorge
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 10.09.2023
  • Genre: Sonstiges

Nationalstadion 1973

Nach dem Militärputsch in Chile 1973 wird Jorge Montealegre mit tausenden anderen Verfolgten im Nationalstadion von Santiago und später im Konzentrationslager Chacabuco in der Atacamawüste inhaftiert. Er ist 19 Jahre alt. In der Gefangenschaft überwindet er Schmerz und Folter und entdeckt seine literarische Berufung. Fortan hört er nicht mehr auf zu schreiben und mit diesem Buch legt er ein persönliches ebenso wie universelles Zeugnis ab. Im Exil veröffentlichte er 1974 sein Zeugnis als Häftling im Lager Chacabuco. Im Jahr 1979 kehrte Jorge Montealegre endgültig nach Chile zurück.

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