Cover: Nationalstadion 1973
Jorge Montealegre
Nationalstadion 1973
- Autobiographischer Essay
ISBN: 978-3-949-37913-0
192 Seiten | € 22.00
Buch [Gebundenes Buch]
Dieses Buch gehört zur Reihe Fritz Bauer Bibliothek und enthält ca. 4 Folgen.
Erscheinungsdatum:
10.09.2023
Sonstiges
Jorge Montealegre

Nationalstadion 1973

Autobiographischer Essay


Nach dem Militärputsch in Chile 1973 wird Jorge Montealegre mit tausenden anderen Verfolgten im Nationalstadion von Santiago und später im Konzentrationslager Chacabuco in der Atacamawüste inhaftiert. Er ist 19 Jahre alt. In der Gefangenschaft überwindet er Schmerz und Folter und entdeckt seine literarische Berufung. Fortan hört er nicht mehr auf zu schreiben und mit diesem Buch legt er ein persönliches ebenso wie universelles Zeugnis ab. Im Exil veröffentlichte er 1974 sein Zeugnis als Häftling im Lager Chacabuco. Im Jahr 1979 kehrte Jorge Montealegre endgültig nach Chile zurück.

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Postleitzahl
Original Titel Frazadas del Estadio Nacional.
Veröffentlichung: 10.09.2023
Höhe/Breite/Gewicht H 22,5 cm / B 16,3 cm / -
Seiten 192
Art des Mediums Buch [Gebundenes Buch]
Preis DE EUR 22.00
Preis AT EUR 22.70
Auflage 1. Auflage
Reihe Fritz Bauer Bibliothek 6
ISBN-13 978-3-949-37913-0
ISBN-10 3949379134
EAN/ISBN

Über den Autor

Jorge Montealegre Iturra studierte soziale Kommunikation und promovierte in Amerikanistik (Universidad de Santiago de Chile). Seine Forschungsgebiete sind Kulturwissenschaften, die Erinnerung und der grafische Humor; gleichzeitig arbeitete er als Professor an der Fakultät für Geschichte und an der Journalistenschule der Universität Santiago de Chile.
Im Alter von 19 Jahren begann er im Gefangenenlager Chacabuco in der Atacama-Wüste mit dem Schreiben von Gedichten, nachdem er mit Hunderten von Kameraden im Nationalstadion und im Laderaum des Schiffes Andalién gewesen war. Von diesem Schiff aus setzten die Gefangenen ihre Reise in Zügen und Lastwagen zum Gefangenenlager fort. Im Exil veröffentlichte er sein Zeugnis "Chacabuco" (Rom, 1974), und kehrte im Jahr 1979 nach Chile zurück. Anlässlich des 30. Jahrestages des Putsches veröffentlichte er im Jahr 2003 die erste Ausgabe von "Frazadas del Estadio Nacional".
Als Dichter der so genannten „Generación NN“ – der achtziger Jahre – wurden seine Gedichte in die wichtigsten Anthologien der zeitgenössischen chilenischen Poesie mit aufgenommen.
Seine erste Auszeichnung erhielt er als politischer Gefangener auf dem „Festival de la Poesía y la Canción de Chacabuco“ im Jahr 1974. Später wurden seine Gedichte von der Agrupación Cultural Universitaria, von der Corporación Arrau und der chilenischen Menschenrechtskommission ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm der Premio Municipal de Literatura (Santiago, 1996), der Preis des Consejo Nacional del Libro y Lectura a Mejores Obras Literarias (1996, 2011 und 2014) und der Premio Altazor (Essay 2004 und Lyrik 2008) verliehen.

Im Jahr 1989 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium, das es ihm ermöglichte, die "Historia del Humor Gráfico de Chile" (Spanien, 2008) zu schreiben. In diesem Bereich hat er unter anderem das Buch "Von Pilsener, primer personaje de la historieta chilena", über die humoristische Darstellung des Deutschen in Chile herausgegeben.
Auf dem Gebiet der Erinnerung und der Menschenrechte ist er außerdem Autor der Bücher "Memorias eclipsadas. Duelo y resiliencia comunitaria en la prisión política" (2013), "Carne de estatua. Salvador Allende, Karikatur und Denkmal" (2014); "Countdown. Antología de poemas 1978-2010" (2017), "Derecho a fuga. Una extraña felicidad compratida" (2018), "Wurlitzer.Cantantes en la memoria de la poesía chilena" (2018), und weiterer Bücher.
Montealegre lebt in Santiago, Chile, und ist Mitglied der Corporación de ex prisoneros políticos de Chacabuco, des Vorstands der Fundación Victor Jara, der Sociedad de Derechos de las Letras (SADEL) und der Unión Nacional de Artistas. Derzeit arbeitet er an der Veröffentlichung eines weiteren autobiographischen Essays, der Fortsetzung von "Frazadas del Estadio Nacional". Außerdem ist er für die Kuratierung der Ausstellung zum 50. Jahrestag des Militärputsches in der Nationalbibliothek verantwortlich.

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