Good News Magazin

Chronologie aller Bände (1 - 13)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Good News Magazin (Ausgabe 24/2)". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von David Gaedt beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Good News Magazin" ist am 14.05.2025 erschienen. Mit insgesamt 13 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 4 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Good News Magazin".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 13
  • Ø Bewertung der Reihe: 4.52
  • Start der Reihe: 10.01.2023
  • Neueste Folge: 05.08.2026

Diese Reihenfolge enthält 4 unterschiedliche Autoren.

Cover: Good News Magazin (Ausgabe 24/2)

Good News Magazin (Ausgabe 24/2)

Endlos wie der Ozean ist auch das Thema dieses Good News Magazins: Wasser.

Zu ca. 70 Prozent besteht unsere Erde aus Wasser und zu ca. 70 Prozent besteht auch unser Körper und sogar jede einzelne unserer Zellen aus Wasser. Allein wenn man sich das vor Augen hält, wird schnell klar: Wasser umfasst alle Lebensbereiche.

Wo Wasser ist, ist Leben (und umgekehrt). Leider gilt in unserer Welt auch: Wo Wasser ist, wird es umkämpft. Das zeigt z.B. die Debatte um die Privatisierung von Wasser (s. S. 68) oder auch der enorme Verbrauch, den das menschliche Leben mit sich bringt (virtuelles Wasser s. S. 31) Schauen wir uns dazu noch die Nachrichten über Dürren, Wasserverschmutzung und Trinkwassermangel an, kann einem schnell schwarz vor Augen werden. Denn ohne Wasser geht gar nichts, das ist allen klar.

Umso wichtiger war es uns in diesem Heft, Potentiale und zukunftsweisende Modelle rund um das Thema aufzuzeigen. Menschen machen sich ihre Probleme ja leider meistens selbst, aber genauso arbeiten sie auch an deren Lösungen. Sie gewinnen Wasser aus der Luft (s. S. 52), sie säubern es mit kreativen Ideen (s. S. 6, 36), sie zeichnen Wasser-Dystopien und -Utopien, die zum Handeln inspirieren (s. S. 76, "Geschichte des Wassers") und arbeiten daran, neue Wege zu gehen und beispielsweise Wasserstoff nachhaltig nutzbar zu machen (s. S. 64) Achso und nicht außer Acht zu lassen: Sie kochen köstliche und heilende Gerichte (s. S. 88) ja bauen sogar ganze Farmen unter dem Meer (s. S. 3, "Nemos Garten") …

Wir laden euch ein, unsere Beziehung zu diesem kostbaren Gold neu zu überdenken. Vielleicht sollten wir alle Wasser einfach wie eine Person behandeln, zumindest gesetzlich, um sie wirklich zu schützen und zu verstehen (s. S. 16)!? Wir wissen noch so wenig. Der Ozean ist unerforschter als das Weltall. Wassermoleküle können ihre Form verändern und Informationsträger sein. Weinen kann heilen (s. S.19) und allein der Anblick des Meeres, von Seen oder Flüssen löst in vielen Menschen etwas aus. Vielleicht, weil es einmal vor langer Zeit unser Zuhause war? Okay, bevor wir hier, zu nah am Wasser gebaut, abdriften:

Springt mit uns ins kalte Wasser, viel Spaß beim Lesen!

Lucia Oiro und das GNM-Team

Cover: Good News Magazin
  • Autor: Lucia Oiro
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 12.11.2025
  • Genre: Sonstiges

Good News Magazin

Eigentlich ist es ja offensichtlich: Wer irgendwas mit Medien macht, muss natürlich auch mal irgendwas über Medien machen. Als Expert:innen der Branche sollte es doch kein Problem sein, ein großartiges Printmagazin zu Themen zu gestalten, mit denen wir uns täglich beschäftigen. Oder doch? Schnell merken wir: Jede:r von uns hat ein anderes Bild davon, was Medien überhaupt sind. Der eine denkt an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die andere an Instagram oder TikTok, wieder jemand an KI – und Moment mal, was ist eigentlich mit Büchern, Filmen, Storytelling und uns Menschen selbst?Medien sollen vermitteln. Das steckt schon im Wort: Ein Medium steht in der Mitte, überträgt. Diese Mittlerrolle bedeutet Verantwortung – im besten Fall transportieren Medien nicht nur Informationen, sondern auch Verständnis, Empathie und neue Perspektiven. Doch das Vertrauen in diese Funktion schwindet vielerorts. Immer mehr Redaktionen kämpfen ums Überleben, Pressefreiheit wird bedroht, unabhängige Medien sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso wichtiger ist es, sich das positive Potenzial vor Augen zu führen – und genau das haltet ihr gerade in den Händen.Hier lest ihr über Medien, die entgegen aller Widerstände und über Grenzen hinweg wirken: Radiosender, die mehrsprachig in Syrien vermitteln. Filme, die Gesetze und damit Gesellschaften verändern. Rap-Musik, die Kinder in Deutschland zu gesunder Ernährung motiviert. Fotos, die in Frankreich den Blick auf Menschen mit Behinderungen lenken. Und USB-Sticks, die in Nordkorea Zugang zu freien Informationen ermöglichen. Auch innerhalb der Branche entstehen neue Entwicklungen, die überraschen und begeistern: kreative Lösungen gegen Fake News, nachhaltiger KI-Einsatz oder Initiativen wie die Neuen deutschen Medienmacher:innen, die Diversität in Redaktionen fördern. Und wer hätte gedacht, dass gerade Soziale Medien dem Buchmarkt weltweit neuen Schwung verleihen? Apropos Soziale Medien – auch hier tut sich etwas. Immer mehr Plattformen wollen wieder das werden, was sie ursprünglich sein sollten: Orte der Kommunikation, des Kontakts und des Austauschs.
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!
 Lucia Oiro, Luisa Vogt und das GNM-Team

Cover: Good News Magazin
  • Band: 22
  • Autor: Gaedt, David
  • Anzahl Bewertungen: 3
  • Ø Bewertung: 4.6
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 10.01.2023
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin

Jede Tat, jedes Wort, sogar jeder Gedanke löst etwas aus. Vielleicht nicht direkt, vielleicht aber sogar viel größer als wir es uns jemals ausgemalt hatten. Im Positiven wie im Negativen hat Handeln und Denken der Menschen Konsequenzen.
Dies ist die erste Printausgabe des Good News Magazin. Wie der Name vermuten lässt, legen wir in diesem Heft den Fokus auf die andere Seite der Medaille, die gute! Denn auch wenn uns die Krisen unserer Zeit groß, teilweise vielleicht unüberwindbar erscheinen, gibt es nicht nur Hoffnung, nein, es gibt auch viele positive Entwicklungen, Aktionen und Geschehnisse. Die gehen im Trubel der üblichen Nachrichten schnell unter oder es fehlt ihnen sogar gänzlich eine Plattform (blättert dazu gerne mal bis ganz ans Ende und seht euch unsere Zeitungsaktion auf S. 98 an).
Es gibt Tierpopulationen, die sich erholen (S. 30), wirtschaftlich wohlhabende Menschen, die etwas abgeben wollen (S. 4) oder auch Studierende, die es einfach selbst machen und komplett anders zusammenleben (S. 96). Warum das so wichtig ist? Weil das Leitmotiv, das auch Kolumbiens amtierende Vizepräsidentin Francia Márquez (S. 62) motiviert, sagt „Ich bin, weil wir sind“ – Ubuntu! Wir können etwas anstoßen, etwas Gutes. Das geht, wenn man dem Fazit aus dem Artikel von S. 70 folgt, sogar durch Streit und Uneinigkeit. Doch alleine geht es nicht.
Und so ist auch dieses Heft eine gemeinschaftliche Arbeit aus einem Team. Dieses Heft ist für das GNM quasi ein Meilen-Dominostein. Denn auch wenn wir noch nicht viele wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung hatten, haben alle, die an diesem Heft beteiligt waren eine Vision; mit diesem Heft Freude machen und viel weiteres anstoßen.
Cover: Good News Magazin 23/1
  • Band: 23
  • Autor: Gaedt, David
  • Anzahl Bewertungen: 4
  • Ø Bewertung: 2.5
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 29.03.2023
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin 23/1

Hand aufs Herz - wer hat sich beim Lesen des Titels gedacht: „Tod ist doch nun wirklich kein Good-News-Thema!“ I beg to differ, wie es im Englischen lapidar heißt, nicht zuerst im übertragenen Sinne, „ich bin anderer Meinung“, sondern vor allem wörtlich übersetzt, „ich bitte darum, unterscheiden zu dürfen“: Natürlich ist das Sterben oftmals eine traurige und schmerzhafte Angelegenheit, besonders dann, wenn Menschen zu früh sterben, Schmerzen leiden und Hinterbliebene eine wichtige Bezugsperson verlieren. Jedoch der Tod, als integraler Bestandteil des Lebens, ist nicht automatisch grausam. In vielen Kulturen der Welt wird der Tod bewusst ins Leben gelassen, die Toten unter die Lebenden geholt, ja der Tod gar farbenfroh und lautstark gefeiert. Auch in den westlichen Kulturen erfreuen sich Ableger des Death Positive Movement, einer Bewegung, die ehrliche Gespräche über Tod und Sterben als Eckpfeiler einer gesunden Gesellschaft betrachtet, immer größerer Bedeutung.

In der vorliegenden Ausgabe des Good News Magazins haben wir uns daher nicht nur damit auseinandergesetzt, was das Leben lebenswert macht, sondern wir haben uns auch getraut, mit dem Todestabu zu brechen, um die schönen, erhellenden und bestärkenden Seiten am Ende des Lebens zu finden. Dafür nahmen wir unter anderem Traditionen wie den mexikanischen Día de los Muertos, das indonesiche Ma’Nene oder das japanische Obon-Fest unter die Lupe, begleiteten einen Schweizer Bestatter mit dem Leichenrad, diskutierten mit Dr. Eckart von Hirschhausen und den Indigenen Cofán Ecuadors darüber, wie wir unseren Planeten auch nach dem Tod kommenden Generation überlassen, durften einer Italienerin über die Hände schauen, die trostspendende Gegenstände aus der Kleidung Verstorbener anfertigt, lernten von Sterbenden auf einer Kölner Palliativstation, dass in Deutschland jeder Mensch am Lebensende friedlich einschlafen kann, und wir erhielten zahlreiche Bilder aus der Community zu alternativen Trauer- und Beerdigungsritualen.
Cover: Good News Magazin 23/2
  • Band: 23
  • Autor: Gaedt, David
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 04.07.2023
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin 23/2

Dieses Magazin steht ganz im Zeichen eines Wechsels. Zum einen inhaltlich, denn die dritte Ausgabe unseres Printmagazins folgt dem großen, wenngleich diffusen Leitthema Perspektivwechsel. Beschreibt dieser veränderte Blick auf unterschiedlichste Sachverhalte ohnehin im Kern unsere Arbeit als Good News Magazin, durften wir dabei einmal mehr feststellen, wie relevant das mutige Verlassen eines gewohnten Blickwinkels und das Um- und Andersdenken ist, um kleine ebenso wie große Probleme anzugehen. Das betrifft ganz verschiedene Disziplinen: So zeigt beispielsweise die Finanzierung eines Londoner Kinderkrankenhauses, wie Patentrechte sinnvoll eingesetzt werden können. Und Missoirs ebenso wie Dummy Eva entstammen inklusiveren Perspektiven abseits der männlichen Norm, die Gleichberechtigung, aber vor allem Sicherheit für alle zum Ziel haben.
Außerdem haben wir für diese Ausgabe mit Ohren gesprochen, mit Ökologin und Nachhaltigkeitsberaterin Katharina Brink, Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber, der jemenitischen Künstlerin Eman Mohammed, Notfall-Mediziner und Arzt ohne Grenzen Tankred Stöbe, dem wohl bekanntesten deutschen Puppenensemble Ernie und Bert sowie mit vielen weiteren, deren Erfahrungen eine neue Perspektive auf unsere Gesellschaft, ja vielleicht sogar unser ganzes Leben, ermöglichen. Zuletzt beschäftigten wir uns mit einem selbstreflexiven neuen Blickwinkel: auf das GNM, die Grenzen unseres eigenen Wissens – oder auf die eigenen Fehler, wie es KATAPULT-Gründer Benjamin Fredrich im Interview tat.

Hinter diesen 96 steht Seiten ein größtenteils ehrenamtliches Team aus etwa 20 realistischen Optimist:innen, die mit viel Leidenschaft daran arbeiten, durch eine positive Berichterstattung für ein Gleichgewicht in der Medienlandschaft zu sorgen. Zum Lesen braucht es nun nur noch eines: die Bereitschaft, gemeinsam mit uns einen Perspektivwechsel zu wagen.
Cover: Good News Magazin 23/3
  • Band: 23
  • Autor: Gaedt, David
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 16.10.2023
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin 23/3

Ein Magazin über „Kinder“ ist komplex. Denn die Thematik darf nicht aus einem westlich-verklärten Blick romantisiert werden. Kinder zu haben, muss genauso okay sein, wie keine bekommen zu wollen. Kinder sollten nicht an die Macht, wie Grönemeyer singt, aber sie und ihre Zukunft sollten auch nicht machtlos den Entscheidungen Erwachsener ausgeliefert sein.
Ein Anstieg der Geburtenrate ist vielleicht in Deutschland eine Good News – im Globalen Süden hingegen weniger.
Unser Magazin schaut aus verschiedenen Blickwinkeln auf dieses Dauerthema in der Gesellschaft: Wir sprechen mit Geburtshelferinnen von „Ärzte ohne Grenzen“ und schauen uns an, was Kinder Geniales erfunden haben. Wir zeigen, dass auch Männer postnatale Depressionen bekommen können oder wie schwer es ist, sich als erwachsene Frau in Deutschland sterilisieren lassen zu wollen. Der Wandel, den das Männerbild durchmacht, wird genauso untersucht wie die Entwicklung in der Welt der Kinderbücher. Kindernachrichten, Kinderparlamente und alternative Familienkonzepte sind bei uns im Gespräch – ebenso wie TV-Moderator Ralph Caspers. Nichts zeigt diesen differenzierten Blick auf Kinder so gut wie unsere Fotostrecke – weltweit zeigen Kinder ihre Lieblingsspielzeuge und eröffnen damit hoffentlich ganz neue Perspektiven.
Dank all dieser Themen ist das Magazin genauso komplex, bunt, interessant und faszinierend wie seine Thematik.
Cover: Good News Magazin
  • Band: 23
  • Autor: Esser, Paul
  • Anzahl Bewertungen: 1
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 12.12.2023
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin

Geld hat ein Imageproblem. Wer an Geld denkt, denkt an schnelle Autos, an chaotische Börsenmärkte und Finanzkrisen, an illegale Bankgeschäfte hinter geschlossenen Wolkenkratzertüren, an BWL-Marie mit problematischem Kaviar-Konsum und an selbstoptimierende Finance-Bros mit stabilem, aber dann doch nicht ganz gehaltvollen Alpha-Mindset. Die Wolf of Wallstreetisierung der Gesellschaft.

Aber auch abseits dieser Klischees leisten Geld und die Finanz- und Wirtschaftssysteme, in denen es funktioniert, einen entscheidenden Beitrag zu sozialen Ungleichheiten, gesellschaftlichen Konflikten und der Ausbeutung von Mensch und Natur.

Warum also ein ganzes Good News Magazin über etwas, das mit so viel Negativem verbunden ist?

Geld ist ein Instrument. Und als solches beruht es auf einer genauso einfachen wie genialen Idee: Wir übersetzen den Wert von Dingen und Dienstleistungen in etwas Abstraktes, Wertstabiles und Speicherbares. Diese Logik greift schon, seitdem unsere Vorfahren Muscheln oder Tiere gegen so ziemlich alles tauschten, was sie brauchten. Der Publizist Wolfgang Weimer argumentiert, dass die Logik des Geldes einen sozialen Dynamisierungsprozess ausgelöst und die Welt zu einem besseren Ort gemacht habe.

Es ist dieser Gedanke, der unsere Suche nach dem guten Geld motiviert. Wie wird Geld wieder zu einem Werkzeug, das uns dabei hilft, den Weg in eine positive Zukunft zu ebnen? Und so haben wir uns in diesem Magazin vielen Rätseln gestellt: Wie können wir mit dem, was wir haben, schon heute Gutes bewirken? Was bedeutet unser Verständnis von Wohlstand für unser Handeln? Wie sichern wir unseren natürlichen Reichtum für kommende Generationen? Von welchen Modellen und Bewegungen können wir schon heute lernen? Und in welchen Utopien können wir denken, um diese in die Zukunft zu übertragen?
Cover: Good News Magazin
  • Band: 24
  • Autor: Oiro, Lucia
  • Anzahl Bewertungen: 2
  • Ø Bewertung: 5.0
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 25.10.2024
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin

Ich hatte vor wenigen Tage einen allergischen Asthmaanfall und mir blieb buchstäblich die Luft weg. Dabei hatte ich fast nur einen Gedanken … Leider kennen wir diesen fast alle. Wenn das Lebensgefühl so stark beeinträchtigt wird, ist plötzlich sehr viel anderes Nebensache. Wir denken dann wehmütig an die Zeit zurück, in der wir uns gut gefühlt haben und wünschen sie uns zurück. Wieso haben wir das nicht mehr wertgeschätzt? Diese Zeit der Unbekümmertheit. Das gleiche empfinden wir, wenn es unseren Lieben nicht gut geht. Nicht atmen zu können war ein unbeschreiblich starkes Gefühl und während ich das schreibe, atme ich einmal tief ein und aus – und bin so dankbar für das Wichtigste im Leben: Die Gesundheit. Von diesem Thema handelt auch dieses Magazin. Und ich kann euch sagen, die Erstellung des Heftes war intensiv und es war nicht immer angenehm. Es gibt viele, viele gute Neuigkeiten, doch oft mussten wir uns in der Redaktion erst einmal mit den zugrunde liegenden Problemen und Krankheiten beschäftigen. Dazu haben wir tief recherchiert, Interviews mit Expertinnen und Experten geführt und auch in unsere eigenen Biographien geschaut. Das Thema ist so persönlich wie gesellschaftlich, schwer zu fassen und kontrovers. Was mich gesund macht oder mich gesund fühlen lässt, das ist meist eine Geschichte, die nur ich selbst erzählen und verstehen kann. Und für dich kann es etwas ganz anderes sein. Die Gesundheit von uns allen beginnt dabei mit unserem Zuhause, dabei meine ich mit der Gesundheit unseres Planeten (s.S. ). Und ist es nicht eigentlich verrückt, dass Gesundheit, ein menschliches Grundrecht, unglaublich teuer sein kann, für viele sogar im wahrsten Sinne unbezahlbar? Zum Glück gibt es Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, die sich rund um die Welt dafür einsetzen, das zu ändern (S.)Auch in Deutschland gibt es Initiativen und Einrichtungen, die ohne Gewinn funktionieren (S. ). und in den USA eine Organisation, die einen innovativen Ansatz verfolgt, medizinische Schulden zu tilgen (S.) Rasant entwickelt sich auch die Technik, wie ChatGPT uns verraten wird (S. ) und Zivilisationskrankheiten wie Krebs (S.), Malaria (S.), Lupus (S.) und HIV (S.) geht es an den Kragen. Hoffentlich … Denn davon handelt dieses Heft vor allem: von der Hoffnung, von dem unermüdlichen Einsatz vieler Menschen im Gesundheitssektor, von dem großen Potential, das in Zusammenarbeit und Anerkennung steckt – und von der Hoffnung auf Gesundheit und ein lebenswertes Leben für alle.

Cover: Good News Magazin
  • Band: 24
  • Autor: Oiro, Lucia
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 20.12.2024
  • Genre: Sonstiges

Good News Magazin

Ihr Lieben,
wir alle brauchen dieses Heft. Tatsächlich habe ich schon seit über einem Jahr das starke Bedürfnis danach gehabt, gemeinsam mit meinem Team ein Magazin mit diesem Fokus zu erstellen: Frieden. Es ist so surreal, wahrscheinlich kann unser Verstand das nicht wirklich zusammenbringen: Gleich lege ich mich schlafen, neben meine Tochter in mein warmes Bett und zeitgleich haben Menschen Angst um ihr Leben und das ihrer Familien. Ich selbst lebe in Frieden, vielleicht nicht immer mit mir selbst, aber in einer friedlichen Umgebung. Doch so viele Menschen auf der Welt tun das nicht – selbst meine Großeltern sind vor einem Krieg geflüchtet. Von Menschen geschaffene Kriege bedeuten unvorstellbares Leid. Gründe oder Erklärungen, wie es dazu kommt, gibt es viele. Mitunter haben mir auch die Artikel, die ihr gleich lesen werdet, dazu neue oder tiefere Einblicke gegeben. Doch ein wirkliches Verständnis habe ich dafür nicht – wieso haben wir die Welt so geschaffen? Warum ist unsere Welt so von Leid geprägt, warum lassen wir das zu?
Es fühlt sich oft ausweglos an, wenn wir Nachrichten schauen. Bürgerkriege im Sudan und in Myanmar, Krieg zwischen der israelischen Regierung, Hamas und Hizbollah, Putin gegen Selenskyj … Ich brauche gar nicht weitermachen, es ist uns allen gut bekannt.
Auch wenn wir in die Vergangenheit schauen, erscheint die Geschichte der Menschheit wie eine Aneinanderreihung von Kriegen. Doch können wir sie anders erzählen? Schon die ersten bekannten Philosophen wie Heraklit, Platon und Aristoteles beschäftigten sich mit dem Wunsch nach Frieden und dem Grund für Krieg. Der Traum vom Weltfrieden ist vielleicht der älteste Traum der Menschheit – und wäre ohne ihn nicht alles andere hinfällig? Also helfen wir uns selbst und schauen auf die unzähligen Friedensarbeiter:innen. Denn der Mensch ist zu so viel mehr in der Lage als zu Vergeltung, Machtgier oder Raub.
Gewalt muss mit Gegengewalt bekämpft werden!? Blicken wir auf den Erfolg von gewaltfreiem Widerstand! Es gibt keinen Ausweg für verfeindete Gruppen!? Schauen wir auf die Macht der Kreativität und Kunst, des Sports oder des gemeinsamen Essens! Lernen wir von der Philosophie Ubuntu oder dem Schulprojekt, das Empathie als Fach an deutsche Schulen bringt. Und wagen wir – auch wenn es vielleicht unbequem ist, denn die Utopie des Pazifismus wäre schöner – auch einen Blick in die Bemühungen und Entwicklungen innerhalb der Bundeswehr.
Die vielen mutigen Menschen in diesem Heft – wo auch immer sie auf der Welt wirken, in einem israelisch-palästinensischen Dorf, in der Hauptstadt Kolumbiens, Bogotá, oder in den sozialen Medien in Deutschland – sie sind sich in einem einig: Es geht nur gemeinsam.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und wir wünschen Euch von Herzen Frieden, im Innen und Außen,
Lucia Oiro und das GNM-Team
Cover: Good News Magazin
  • Band: 25
  • Autor: Oiro, Lucia
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 14.05.2025
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin

Wie schön war das noch!? Damals! Als wir nackt durch die Wiesen sprangen, dabei aus vollem Halse sangen, von den wilden Beeren naschten – und dann fast an einer Lebensmittelvergiftung starben …

Spaß beiseite, die Verklärung der Vergangenheit, dieses Gefühl von “damals, da war es doch besser” ist etwas, was viele uns kennen. Man könnte es schon fast als ein dem Menschen körperlich innewohnendes Bedürfnis beschreiben. Der Opa, der kritisch auf seine Enkel blickt, wenn diese so viel auf ihr Smartphone schauen “und gar nicht mehr zum Spielen rausgehen". Oder der Teenager, der seine Puppen wegschmeißt, sie dann heimlich wieder hervorholt, um doch noch ein letztes Mal zu spielen wie ein Kind. Uns fallen sicherlich viele, viele Beispiele ein, wo wir bei uns selbst oder in unserem Umfeld dieses Narrativ wahrnehmen. Auch Politiker:innen nutzen es aus: “Make America great again”, wir alle wissen, von wem dieser Slogan stammt, der inzwischen weit über die USA hinaus bekannt ist und von anderen in die lokale Sprache übersetzt und übertragen wird. Aber wissen wir auch, was damit eigentlich wirklich gemeint ist? Welche Zeit in der Geschichte war denn “great”? Über unsere frühen Vorfahren wissen wir zugegebenermaßen teilweise nur wenig. Vielleicht gab es da mal eine Zeit von harmonischerem Miteinander, Glück und Frieden. Sicherlich hat zumindest das Weltklima nicht immer so unter uns gelitten wie heute. Doch schauen wir wirklich hin? Wenn wir uns bei unserer Wahrnehmung von Gegenwart und Vergangenheit nicht von nostalgisch verklärten Erzählungen und Gefühlen leiten lassen – was sehen wir dann?

Nun, wie soll ich es beschreiben? Wir beim GNM haben beim genaueren Hinsehen Veränderungen zum Positiven gefunden. Denn, so viel kann ich schon verraten; davon gibt es nicht wenige! Erfindungen, die euch vielleicht überraschen werden. Entwarnungen, die euch vielleicht beruhigen oder auch kritisch gegenüber Hiobsbotschaften stimmen werden. Und Entwicklungen, die uns auf noch viel mehr davon hoffen lassen. Am Ende steht dabei nicht nur die Frage, wie es heute ist, sondern vor allem, wie könnte es morgen sein? In welcher Welt wollen wir in Zukunft leben? Das entscheiden wir alle, jeden Tag, auch heute.

Cover: Good News Magazin
  • Band: 25
  • Autor: Oiro, Lucia
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 12.08.2025
  • Genre: Ratgeber

Good News Magazin

Manchmal haben wir auch im GNM eine Sinnkrise. Trotz all der wertvollen, positiven und ermutigenden Nachrichten, sitze ich am Vorwort zu dieser Ausgabe und habe das Gefühl “es reicht doch nicht”. Wie soll ich dieses Thema einleiten? Ist das nicht eh nur der “Tropfen auf den heißen Stein” angesichts der politischen Lage, angesichts all dieser riesigen Herausforderungen, vor denen wir als Menschheit stehen und von denen wir täglich in anderen Medien lesen? Ich möchte euch gerne etwas wirklich Großes und Bedeutsames ankündigen, etwas, das unser aller Leben positiv verändert und unsere Zukunft in ein neues Licht rücken kann. Stattdessen habe ich das Gefühl, ich komme mit “Kleinigkeiten”. Doch vielleicht liegt genau hier schon das eigentliche Problem?

Dieses Heft legt den Fokus auf TIERE, auf ihre eigenen Heldengeschichten, ihre überraschenden Fähigkeiten oder auf die Rückkehr von einst bedrohten Tierarten – und die eigentliche Frage ist doch: Warum denke ich überhaupt, dass dies “Kleinigkeiten” sind? Schließlich bin ich im Endeffekt auch ein Tier. Eins, das sich “anders  fühlt” als die anderen, als eine ganz “besondere” Art. Wie hochmütig?! Denn eigentlich wissen wir doch, dass alles Teil von allem ist. Dass wir alle ein Ökosystem gestalten und dass darin alles miteinander zusammenhängt. Ohne die vielfältige Tierwelt würde unser gesamtes System zusammenbrechen. Darum ist jede Nachricht über Tierpopulationen, die sich erholen und zurückkehren oder Schutzprojekte, die funktionieren, eine Erfolgsnachricht, die es zu berichten und zu feiern lohnt. Ganz zu schweigen davon, dass Tiere aktiv dazu beitragen, eine der essentiellsten Krisen der Menschheit zu bekämpfen: Den menschgemachten Klimawandel.

Dazu kommt, dass Tiere die Fähigkeit besitzen, das Beste in uns hervorzurufen – und unser Verhalten und das anderer Menschen gegenüber beeinflussen. Für viele Gruppen haben Tiere auch deswegen eine spirituelle Bedeutung. Und allein die Freude, die Tiere in uns hervorrufen können und die uns dabei helfen kann, trotz allem immer weiter an das Gute zu glauben – macht Nachrichten davon, dass Tiere endlich mehr und mehr Rechte erhalten, sich die Mode tierfreundlicher verändert oder Tierschutz neue Wege geht, zu alles anderem als kleinen Randnotizen. Wenn wir von Tieren lernen, in Balance zu koexistieren, wäre die Welt ein sehr viel besserer Ort. Denn manchmal sind es unerwartete und ganz einfache Dinge, die alles verändern!

Cover: Good News Magazin
  • Band: 25
  • Autor: Lucia Oiro
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 05.02.2026
  • Genre: Sonstiges

Good News Magazin

Was ist Liebe? Gerade berührt mich diese Frage so sehr, dass ich nur beim Darüber-Nachdenken weine. Ich bin heute Tante geworden und die Liebe zu meiner Schwester und dem kleinen Wesen, das ich ja noch gar nicht „kenne“, ist so stark. Auch wenn uns gerade 9000 km physisch trennen, auch wenn wir als Familie Höhen und Tiefen erlebt haben, in manchen Momenten ist alles egal – dann fühlen wir nur eins: Liebe. Liebe ist fundamentaler Bestandteil unseres Lebens, doch können wir sie wirklich erklären? Biologisch gesehen machen diese Gefühle sicher Sinn – gerade wenn es um Familie geht. Enge Bindungen erhöhen seit jeher die Überlebenschancen von Menschen und ihren Gruppen.


Durch Nähe, Kooperation und gegenseitige Fürsorge entsteht Sicherheit. Doch Liebe ist mehr als das. Unsere eigenen Erfahrungen, aber auch Geschichten und Erzählungen von Menschen (und Tieren!) zeigen uns das: Liebe ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Entscheidung, sich trotz Unsicherheiten, trotz Zögern oder Risiko zu öffnen – wieder und wieder, die Form von Liebe, die wir bewusst wählen, erfordert manchmal auch Mut. Und manchmal sprechen wir nicht mal die gleiche „Sprache der Liebe“. Aber ich versuche gar nicht in einem kurzen Vorwort, dieses riesige Thema weiter einzugrenzen oder überhaupt zu verstehen. Ich möchte lieber das Gefühl (oder die Emotion, wie unser GoodNews ThoughtAutor sagen würde) und die Artikel, die wir dazu geschrieben haben, für sich sprechen lassen: Von Selbstliebe über Trauer, von Heimatliebe über Fernbeziehungen.


Von Liebe trotz Gegensätzen, zwischen Generationen, ohne Romantik oder queerer Liebe. Liebe wird auf so vielfältige Weise gefeiert, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, dem „Fest der Liebe“ in vielen Teilen der Welt, wird uns das bewusst. Aber Feste der Liebe gibt es viele – in vielen Kulturen – und Liebe ist dabei oft das bewusste Wahrnehmen, das Teilen, das Mitfühlen und das bewusste Gestalten. Im Grunde ist jede positive Nachricht eine Form von Liebe. Sie erinnert uns daran, dass Hoffnung, Wärme und Menschlichkeit existieren, dass es Mut braucht, sich zu öffnen, und dass wir alle Teil dieses unsichtbaren Netzes von Nähe und Mitgefühl sind.


In dem Sinne; viel Freude beim Lesen und Alles Liebe,

Cover: Good News Magazin
  • Band: 262
  • Autor: Lucia Oiro
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 05.08.2026
  • Genre: Sonstiges

Good News Magazin

Vielleicht wartet ihr gerade sehnsüchtig auf das Wochenende oder den nächsten Urlaub, auf eine Auszeit von Arbeit und Alltag. Vielleicht geht es euch aber auch wie mir und ihr habt nie so ganz verstanden, warum wir Arbeit und Leben eigentlich voneinander trennen sollten.


Damit meine ich nicht, dass alles immer Spaß machen muss. Es gibt wichtige Berufe, die anstrengend sind (ja, wahrscheinlich ist das sowieso jeder Beruf zwischendurch) und nicht immer muss ich frohlocken bei dem Gedanken an die Arbeit. Und natürlich brauchen wir Erholung, Freizeit oder Zeit für uns selbst. Gleichzeitig verbringen die meisten von uns einen großen Teil ihres Lebens mit Arbeit – und wünschen sich, dass diese Zeit sinnvoll, erfüllend und einfach Teil eines guten Lebens ist. Die Vorstellung, Arbeit sei das Gegenteil von Leben, erschien mir deshalb immer schon seltsam.


Spannend ist, dass wir genau darüber gerade wieder intensiv diskutieren. Über Arbeitszeiten, Produktivität, Fachkräftemangel, New Work und die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten wollen.


Politiker:innen fordern längere Arbeitszeiten, während gleichzeitig immer mehr Menschen nach neuen Wegen suchen, Arbeit anders zu organisieren. Hinter vielen dieser Debatten steckt dieselbe Frage: Was bedeutet „Arbeit“ überhaupt? Für wen arbeiten wir und welche Rolle soll Arbeit eigentlich in unserem Leben spielen?


Noch komplizierter wird es, wenn wir auf die Arbeit blicken, die oft gar nicht als solche wahrgenommen wird. Wer Kinder betreut, Angehörige pflegt, emotionale Verantwortung übernimmt oder einen Haushalt organisiert, arbeitet ebenfalls – häufig unbezahlt und unsichtbar. Die weltweiten Debatten über Care-Arbeit zeigen, wie ungleich Belastungen verteilt sind und wie dringend wir darüber sprechen müssen, was wir als Arbeit anerkennen.


Dieses Heft widmet sich deshalb der Arbeit in all ihren Facetten. Wir sprechen mit Menschen über besondere Berufswege, blicken auf neue Arbeitsmodelle, technologische Entwicklungen und die Zukunft der Arbeit. Wir beschäftigen uns mit Fühlungsqualitäten, Freiwilligenarbeit, Migration und der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Wir fragen, was die GenZ über Arbeit denkt, wie Care-Arbeit sichtbarer werden kann und welche Geschichten hinter den vielen Formen von Arbeit stehen, die unsere Gesellschaft tragen.


Und vielleicht ist der Sommer dafür sogar die perfekte Zeit. Denn während vieles durch Hitze und Urlaub etwas langsamer wird, entsteht auch Raum für neue Gedanken, Perspektiven und Inspiration. Wie wollt ihr in Zukunft arbeiten?


Viel Freude beim Lesen!


Lucia Oiro und das GNM-Team

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