Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte

Schulbücher im Trivium des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Chronologie aller Bände (1 - 3)

Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Schulbücher im Trivium des Mittelalters und der Frühen Neuzeit". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Michael Baldzuhn beginnen. Mit insgesamt 3 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 17 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "Herders Staatsreflexion in Weimar (1776–1803)".

  • Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 0
  • Ø Bewertung der Reihe: 0
  • Start der Reihe: 27.11.2009
  • Neueste Folge: 31.12.2026

Diese Reihenfolge enthält 3 unterschiedliche Autoren.

Cover: Schulbücher im Trivium des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
  • Band: 44
  • Autor: Baldzuhn, Michael
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 27.11.2009
  • Genre: Sonstiges

Schulbücher im Trivium des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

The media-historical study addresses a fundamental, culture-historical event of the European pre-modern period: the advancement of the print medium in schools from the 8th to the 17th century. The manifestations and effects of the event on the practical organization of instruction and on text work are depicted by means of a Latin and a German text corpus, namely, the fables of Avian and the German translations of the ‘Disticha Catonis’ from their beginnings in the 13th century, to Martin Opitz in 1629.

Cover: Transformationen von Herrschaft und Raum in Heinrichs von Neustadt ›Apollonius von Tyrland‹
  • Band: 95
  • Autor: Braun, Lea
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 08.05.2023
  • Genre: Roman

Transformationen von Herrschaft und Raum in Heinrichs von Neustadt ›Apollonius von Tyrland‹

Welche Rolle spielen Raumentwürfe für die Mikro- und Makrostruktur narrativer Texte? Wie werden mithilfe räumlicher Strukturen auch nichträumliche Konzepte codiert, und wie werden diese Raumentwürfe im Wiedererzählen von Antike zu Mittelalter transformiert? Die Studie analysiert die narrativen Raumentwürfe des Apollonius von Tyrland Heinrichs von Neustadt (um 1300) und seiner spätantiken Vorlage, der Historia Apollonii Regis Tyri aus raum- und transformationstheoretischer Perspektive. Sie diskutiert zunächst kritisch ein mögliches raumanalytisches Instrumentarium, das den besonderen interpretatorischen Herausforderungen vormoderner Texte gerecht wird. In Detailanalysen werden die Raumentwürfe beider Texte und die ihnen zugrundeliegende Raumordnung herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen Techniken der semantischen Aufladung narrativer Raumentwürfe, die Funktionsweisen von Grenzen und der Zusammenhang von Raum und Figurenhandeln. Diese Untersuchungsschwerpunkte erlauben nicht nur eine Gesamtinterpretation des Apollonius, sie machen auch die engen Verknüpfungen von Raum, Herrschaft und Geschlecht sichtbar, die beide Bearbeitungen des Apolloniusstoffes wesentlich prägen.     

Cover: Herders Staatsreflexion in Weimar (1776–1803)
  • Band: 109
  • Autor: Jonas Kahl
  • Anzahl Bewertungen: 0
  • Ø Bewertung:
  • Medium: Buch
  • Veröffentlicht: 31.12.2026
  • Genre: Sonstiges

Herders Staatsreflexion in Weimar (1776–1803)

Ausgezeichnet mit dem Herderförderpreis 2026 durch den Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Weimar, die Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Weimar, die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein und das Sophien- und Hufeland Klinikum Weimar.


Die vorliegende Studie widmet sich Johann Gottfried Herders Staatsreflexion in seiner Weimarer Zeit (1776–1803) und erschließt diese erstmals in ihren interdisziplinären, formalästhetischen sowie kultur- und sozialhistorischen Dimensionen des Denkens und Handelns.


Ausgehend von der These, dass Herders Umgang mit staatlichen Problemkomplexen durch seine Rollenprofile als Gelehrter, Pädagoge, Theologe, Amtmann und Reformer geprägt ist, analysiert die Arbeit den Untersuchungsgegenstand, indem sie die verschiedenen Wissenshorizonte und literarischen Gattungstraditionen in einer textnahen Analyse berücksichtigt. Herders Staatsreflexion, die sich mit amtlichen Praktiken, gesellschaftlichen Umbrüchen, staatsphilosophischen Theoremen und politischer Ästhetik auseinandersetzt, wird wesentlich durch das Verhältnis von Text und Kontext bestimmt. Sie veranschaulicht somit ein werkübergreifendes Spannungsverhältnis, das durch disparate Wissens-, Darstellungs- und Entstehungskontexte bedingt ist. Dieser Umstand verweist darauf, dass Herders spätaufklärerisches Staatsdenken und -handeln primär als proteischer und situativer Aushandlungsprozess und weniger als systematische Theoriefindung verständlich wird.

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