
Gefahr aus dem Weltall
Sternwarten in aller Welt machen eine bestürzende Entdeckung: Ein aus Weltraumtiefen kommender Planetoid nähert sich unaufhaltsam der Erde!Fieberhafte Berechnungen werden angestellt, und bald steht fest, dass der Irrläufer aus dem All die Erde als zweiter Mond umkreisen und anschließend mit voller Wucht niederstürzen wird.

Der Typ Nummer 1
Der 18-jährige Jonah Spark lebt in Oxnard, im sonnigen US-Bundesstaat Kalifornien. Seit dem Schicksalsschlag, seine Eltern früh verloren zu haben, ist der intelligente Detective-Sohn ein wahrer Meister darin, alles andere als seine eigenen Gefühle und Schwächen aufzudecken.

Hotel Silence
Für Jonas scheint das Leben vorbei zu sein. Seine Frau hat ihn verlassen, seine Mutter gleitet immer weiter in eine Demenz, und seine Tochter mit dem schönen Namen Vatnalilja (Wasserlilie) ist nicht mehr die, für die er sie hielt. Deshalb entwickelt er einen, meint er, narrensicheren Plan.

Nur ein einziger Tanz
Ein rätselhafter Brief wirbelt das Leben von Rike Kehrmann durcheinander. Ein Unbekannter schreibt, er habe jahrelang nach ihrer verstorbenen Mutter gesucht, denn sie sei die Liebe seines Lebens gewesen.In der Hoffnung, mehr zu erfahren, fährt Rike nach Amsterdam, in die Stadt ihrer Kindheit – und lernt dort nicht nur Hendrik Rhee und seine fidele Senioren-WG kennen.

Aus dem Leben eines Fauns
Heinrich Düring, Gemeindebeamter in Fallingbostel, führt ein Doppelleben: Er verachtet das NS-Regime und den Alltag des deutschen Kleinbürgertums, nach außen aber gibt er sich angepasst. Seinen Ausgleich findet er in der Natur, durchstreift unermüdlich die geliebte Heidelandschaft, liest Wieland und Tieck.

Die Gelehrtenrepublik
Schmidts anspielungsreiche utopische Satire tarnt sich als Reisebericht eines amerikanischen Reporters aus dem sogenannten »Hominidenstreifen« im Westen der USA, wo es unbekannte Mutanten zu entdecken gibt, die nach einem Atomkrieg entstanden sind. Der Journalist Charles Henry Winer bereist außerdem die Gelehrtenrepublik, eine schwimmende Insel, eigentlich ein Asyl für Künstler und Wissenschaftler, tatsächlich aber ein Schauplatz des Kalten Krieges voller grausiger Überraschungen.

Der Analog
Der »Analog« ist ein Berg, der »Himmel und Erde verbindet«, höher als der Mount Everest – doch bisher unentdeckt. Theodor, der bei einer Zeitschrift für Paläontologie arbeitet, ist von der Existenz jedoch überzeugt. Ebenso wie Dr. Sogol, der sich mit ihm in Verbindung setzt, Alpinismus lehrt und die eigene Wohnung in einen Gebirgsweg verwandelt hat.

Tage des Lesens
»Es gibt vielleicht keine Tage unserer Kindheit, die wir so voll erlebt haben wie jene, die wir glaubten verstreichen zu lassen, ohne sie zu erleben, jene nämlich, die wir mit einem Lieblingsbuch verbracht haben.« Unter dem Titel »Sur la lecture« erstmals 1905 in La Renaissance Latine erschienen und als Vorwort für eine Ruskin Übersetzung von Marcel Proust entstanden, beginnt so der erste der drei hier versammelten Essays über die Faszination des Lesens.

Bergleuchten
Das Tor zum Süden Göschenen, 1872: Helene begleitet ihren Vater oft auf seinen Fahrten über den gefährlichen Gotthardpass. Als ein Tunnel durch den Berg gebaut werden soll, fürchten die Fuhrhalter um ihre Existenz, die Bergarbeiter aus Italien sind Anfeindungen ausgesetzt.

Die Mutige
»Zuallererst bin ich eine Frau.« – Ein großer Roman über Jackie KennedyGegen den Widerstand ihrer Familie löst die junge Jacqueline Bouvier ihre vielversprechende Verlobung. Dann trifft sie ihre große Liebe: John F. Kennedy. Das strahlend schöne Paar wird zum Symbol der Hoffnung des jungen Amerikas: Jackies Eleganz und ihr Charisma machen sie zum Vorbild der Frauen, zugleich ist die hochintelligente Journalistin Triebfeder der Karriere ihres Mannes.

Die Sandkastenfreundin und andere Abenteuer
Was sich liebt, das küsst sich. Das ist die Wahrheit. Der Womanizer liebt viel(e) und küsst somit auch viel(e). In diesem Werk stelle ich Euch meine Sandkastenfreundin Lotti vor, mit der ich bis heute sehr eng befreundet bin. Wir lieben uns, haben nie miteinander geschlafen, aber heißes Petting war erlaubt.

„Die bloße Macht des Raums“ – Detailrealismus und Topographie in Theodor Fontanes L'Adultera
In minutiösen Detaillektüren wird die Raffinesse Fontanescher Erzählkunst anhand des Romans L'Adultera (1882) aus literaturwissenschaftlicher sowie kunst- und kulturhistorischer Perspektive beleuchtet. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass dem Detailrealismus Fontanes eine Doppelstruktur von vordergründiger und hintergründiger Bedeutung innewohnt: Vordergründig suggerieren die Realien seiner Texte eine Authentizität der literarischen Welt, hintergründig gelesen erweisen sie sich als sprechende Details, die vielschichtig das Romangeschehen kommentieren und eng mit der Figurenpsyche verwoben sind.

Lighthouse Bookshop
In einem kleinen Dorf in Schottland, mitten auf dem Festland, steht ein Leuchtturm. Im Inneren der alten Gemäuer, die dick genug sind, um Sturmfluten zu trotzen, befindet sich ein kleines Antiquariat. Hier, umgeben von alten Büchern, hat Rachel vor vielen Jahren einen Neuanfang gewagt – und Freunde gefunden.

Weißdornzeit
Vor Tagesanbruch an einem Maimorgen: Das Schwarz des Himmels geht in Blau über, der Duft des Weißdorns liegt in der Luft und die ersten Vögel singen, als es auf einer Landstraße zwischen zwei Feldern zu einem schrecklichen Unfall kommt – und die Schicksale von vier Menschen kollidieren.

Die purpurne Wolke
Adam Jefferson heißt dieser Mensch, der Ich-Erzähler dieses „postapokalyptischen“ Romans. Auf dem Schiff Boreal wird er sich als Arzt, Botaniker und meteorologischer Assistent einer fünfköpfigen britischen Expedition zum Pol anschließen – nur einer unter ihnen kann als erster Mensch den Pol erreichen, ihm winkt unermesslicher Reichtum.

Taormina
Mit der Ehe von Melvil und Luisa steht es nicht zum Besten. Um die Sache wieder ins Lot zu bringen, reisen die beiden nach Sizilien, eine Auszeit soll ja Wunder wirken. Auf der Fahrt ins Hotel biegt Melvil von der Nationalstraße ab, weil er Luisa das Meer zeigen möchte.

Reise zu einer Pferdeseele
Kann ein Pferd das Leben seiner Besitzer von Grund auf verändern?Als die Autorin von ihrem Mann einen Gutschein für Anfängerstunden in der nahen Reitschule erhält, trifft sie dort auf das schwer traumatisierte Schulpferd Sanchez, dessen Schicksal sie nicht mehr loslässt.

Spiegelwelten
Endlich diesen Krieg beenden, das hat sich Amalia Idris vorgenommen. Ist das Leben auf der anderen Seite des Gebirges nicht wie ihr eigenes, nur gespiegelt?Als sie für einen Job an die Grenze versetzt wird, sieht sie ihre Chance etwas zu verändern.

Marie Antoinette - Der Leidensweg einer Königin
Dem Unglücklichen gehört unsere Sympathie, auch wenn er sein Schicksal selbst verschuldet hat. Er verdient sie umso mehr, sofern er an seinem Unglück emporwächst und es mit Würde trägt. Jene Marie Antoinette, die uns Ferry Rocker hier vor Augen führt, ist bereits zur tragischen Größe herangereift.

Glücksorte in und um Limburg
Das hessische Glück wohnt in Limburg und seiner zauberhaften Umgebung: In jedem Gässchen offenbaren sich verborgene Ecken, bei Hörmal Limburg erklingt die Stadt und auf dem Herzweg im Taunus ist die Achtsamkeit Wegbegleiter. Nicole Steffens verrät, was es im Hundertwassergarten zu entdecken gibt und wo man seinen eigenen Hut fertigen kann.

Glücksorte in Mailand
Sanft schweben die Boote über die Navigli, vorbei an alten Häuserfronten und hübschen Sonnenschirmen. In den Restaurants werden Cotoletti alla milanese serviert, davor gibt es Campari. Zum Sonnenuntergang lockt das Dach der Galleria Vittorio Emanuele II mit einer romantischen Aussicht über die Stadt.

Glücksorte in Porto
Wände, die Geschichten erzählen, Glück bringendes Basilikum und eine magische Buchhandlung: Porto steckt voller Überraschungen. Zwischen pittoresken Gassen verstecken sich prachtvolle Kirchen, verwunschene Gärten und kreative Street-Art. Am Ufer des Douro taucht man in das bunte Treiben ein oder bestaunt es von hoch oben.

Dornwald
Die Bibliothekarin Maria Fender wird kurz vor dem Weihnachtsfest Opfer eines verstörenden Ereignisses mit unabsehbaren Folgen für sie und andere. Ungewollt und scheinbar ohne eigene Beteiligung gerät sie auf den Weg in den Dornwald der Seele. Aber sie ahnt und erkennt, dass nur durch ihr bewusstes und freies Handeln und ein individualisiertes Urteil fremde Schuld miterlitten werden kann.

Über einen (fast) vergessenen Skandal
Mit der »Causa Wilkomirski« untersucht die vorliegende Monographie eine der zweifelsohne umstrittensten literarischen Kontroversen der 1990er-Jahre. Im Fokus steht dabei das Werk Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1939-1948 des Schweizers Bruno Dössekker alias Binjamin Wilkomirski, welches zunächst als authentisch-autobiographischer Bericht eines Kinderüberlebenden des Holocausts bei Publikum und Feuilleton reüssiert — dann jedoch als vollumfängliche Erfindung und psychologisches Konstrukt enttarnt wird.