
Saturns Sommer
Es verspricht, ein heißer Sommer zu werden. Ein Sommer, der einen Wendepunkt im Leben der drei Protagonist*innen Pina, Tom und Alex markieren wird. In Mitten der Hitze lauern die Wunden der drei Freund*innen gefährlich unter der Oberfläche, bereit hervorzubrechen.

Jannis’ Playlist
Jannis’ Playlist ist eigentlich die seiner verstorbenen Mutter. Er hört ihre Musik immer dann, wenn er seine Mutter braucht und sich ihr nahe fühlen will. Diese Musik ist das Einzige, das ihm von ihr geblieben ist, Musik und viel Trauer, Schmerz und Wut.

Zeit der Schuld
Geboren in einem kleinen Dorf im nördlichen Indien wird Ajay als Kind seiner Familie entrissen und an ein kinderloses Ehepaar verkauft. Von früh bis spät arbeitet er in der Landwirtschaft des Ehepaars, er lernt lesen und schreiben, lernt zu beobachten – und er lernt zu dienen.

Die normale Geschichte des Toni Geiser
Man sieht sich im Leben stets zwei Mal, heisst es so schön – und dies ist der Liebesroman dazu. Alan Schweingruber vertraut einmal mehr auf starke Bilder und tiefe Charakterstudien. Er verwebt in seinem neuen Roman die Stränge der Generationen so klar wie kunstvoll.

Sırma
Sırma wächst in Pakistan auf und erwirbt ihre Sprache vor dem Fernseher. In der Schweiz soll ihre »Sprachstörung« kuriert werden. Doch nach einer Explosion entdeckt Sırma, dass sich die Zeit im Haus ihrer Gasteltern verlangsamt hat; ihre gestrenge Mutter, die sie in der Schweiz besucht, bleibt freiwillig für immer in diesem Haus, Sırmas Vater aber zieht nach Dubai.

Das Bild
Jean de Berg – Ein bizarres Gleiten der Lust1956 erschien in Paris, Pauline Réage gewidmet, der Autorin der 'Geschichte der O', unter dem Titel 'L’Image' der erotische Roman eines offensichtliche ebenfalls pseudonymen Autors mit dem geheimnisvollen Namen Jean de Berg.

Engelsgeschlecht
Die namenlose Heldin und Erzählerin dieses Romans erobert auf einem Maskenball, als Mann verkleidet, die schöne Max. Max aber liebt Carme – und läßt sich von ihm bisweilen auch quälen. Und dann ist da noch Filippo. Eine Geschichte entspinnt sich, im hochsommerlich verlassenen Mailand, in der sich die Liebe orgiastisch entlädt und in der schließlich alles endet in einem Taumel aus Lust, Sex und Gewalt.

Planetenfeuer
Deutschland im Jahr 1999. Der Staatssozialismus hat sich seit 100 Jahren bewährt. Das Land blüht, die Gesellschaft ist weit fortgeschritten. "Überall sah man die Wohnungen besser und gesünder, die Nahrung reichlicher und zuträglicher werden, überall stiegen die Löhne, wurden die Arbeitsbedingungen günstiger.

Nachts wenn der Teufel kam
"Monster in Menschengestalt" titelte die "Neue Zeit" 1946, als der Fall Bruno Lüdke nach dem Ende der Nazizeit langsam ans Licht kam. 1950, in einem Artikel in "Der Spiegel" über Kriminalfälle der NS-Zeit, aber wurde er dann erstmals aufgerollt. Noch sehr viel ausführlicher dargestellt, mit erstaunlichem Fotomaterial, wurde diese historische Kriminalgeschichte des weiteren 1956/1957 in der Zeitschrift "Münchner Illustrierte", in einem "Dokumentarbericht" in Fortsetzungen.

Club-Girl
Ein Club-Girl auf der Suche nach den brutalen Mördern ihrer besten Freundin.Ein Hollywood-Roman!

Der Schädelbohrer von Fichtenwald – oder – Die Metamorphosen eines Buckligen
Dass das Werk eines der bedeutendsten niederländischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts noch nie ins Deutsche übersetzt wurde, hat mit der Radikalität seiner Deutschlandromane zu tun. Sein wichtigster, der Holocaust-RomanDer Schädelbohrer von Fichtenwald, erzählt nicht nur aus der Täterperspektive über die Gräueltaten in den Konzentrationslagern, sondern verzerrt die Wirklichkeit zu einer grotesken Revue, die sich wie ein umgekehrterSchöpfungsakt liest.

Die Wurzeln lang ziehen
In ihrem biografischen Essay/Memoir, ergänzt um rund dreißig Gedichte, erzählt Topali von ihrer aus der Pontos-Region am südlichen Schwarzen Meer stammenden Familie, in der sich die „Kleinasiatische Katastrophe“ vielschichtig spiegelt: so die Bezeichnung der Griechen für das Ende und die Konsequenzen des verlorenen griechisch-türkischen Kriegs (1919–1922).

Die Affaire Moro. Ein Roman
»Die Affaire Moro«, so Sciascia, »wird im Laufe der Zeit einen immer größeren Wahrheitsgehalt, immer mehr an Bedeutung erlangen.«Sciascia stellt sich in diesem Roman der schwierigen Frage: Was ist die Literatur, anders gesagt, was ist sie neben der Geschichte und der Chronik, der Vergangenheit und der Gegenwart, was ist sie bezogen auf die Wirklichkeit und die Wahrheit? Er unternimmt eine Schreibbewegung, die (im Stile eines Borges) die Realität erfindet; erzählend erkennt, dass das Buch bereits geschrieben war, als sich die Tragödie ereignete.

Die Verwirrung des Gemüths
Der Apothekersohn und ehemalige Pharmaziestudent Ulf Laupeyßer erfindet sich den Kleinbürgerspross Claus Falbin. Und je mehr dieser an Konturen gewinnt, desto mehr gerät der Erfinder in den Hintergrund, wird blasser. Schließlich bleibt es offen, ob nicht Falbin der Erfinder Laupeyßers ist.

Kinderdämmerung
Der Schriftsteller Ralph Roger Glöckler hat seinen Weg zum Erzählen in ästhetischen Etappen genommen: Er verläuft über Reiseerzählungen, die das Berichten mit dem Erleben verschränken, zurück zu den Anfängen im Gedicht. Denn Gedichte schreiben ist ein Weg, eine Form zu finden, sich selbst zum Schriftsteller zu machen.

Herbstblätter
Im Herbst des Lebens, des individuellen wie des kollektiven, sind die Gefühle gemischt. Also voller Widersprüche. Glück und Trauer, Hoffnung und Angst, Liebe und Hass, Dankbarkeit und Zorn — Gründe gibt es für das eine wie das andere, oft zur gleichen Zeit.

Pathfinder 2 - Zeitalter der Verlorenen Omen (Weltenband)
Ergreife dein Schicksal! Der vorliegende Weltenband beschreibt das Herz der Hintergrundwelt von Pathfinder und liefert dir alles, was für unzählige Stunden an Abenteuern im ungewissen Zeitalter der Verlorenen Omen nötig ist. Der Gott der Menschheit ist tot und die Macht der Prophezeiungen wurde gebrochen – die Zukunft ist so unsicher wie nie! Zeit, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen! Dieser Band beschreibt die 10 unterschiedlichen Gebiet der Region der Inneren See und präsentiert spannende und gefährliche Gelegenheiten.

Am Ende der Unendlichkeit
Jill McGavock hat ihr Leben fest im Griff: Die Promotion in Mathematik läuft hervorragend, Beziehungsprobleme gibt es höchstens mit ihrer brillanten, leider ziemlich dominanten Mutter und die Sache mit Gott und dem ewigen Leben hat sie längst als „irrational“ abgehakt.

Ein trügerischer Sommer
Streitereien, Lügen, heimliche Liebesaffären, Sehnsüchte – und mittendrin ein angeknackstes Herz. Das ist Sünnebeek, ein Ort im hohen Norden bei Flensburg, nahe der dänischen Grenze, im Sommer 1985. Oder wie Hildegard Erichs, die Vize-Direktorin des dortigen Gymnasiums, es ganz unverblümt auszudrücken pflegt: „Dieses Dorf ist das Furunkel am Arsch meines Lebens.

Doppler
Ein Reifenplatzer. Als erstes fliegen die Boccia-Kugeln durch den Fahrgastraum, dann Mutti und Vati. Der unversehrt gebliebene Junge wird zu den Großeltern verbannt, sein Exil heißt: Frankenhayn. Ein Schelm, wer dabei an Frankenstein denkt – wiewohl das Dorf, in einer weinseligen Gegend Österreichs zu verorten, und sein Personal durchaus schaurige Züge aufweisen.

KommUNIKATion
Mehr Ausdruck macht mehr Eindruck!Die Wirkung einer Präsentation wird großteils von Körpersignalen bestimmt. Damit kommt nicht dem Inhalt, sondern der Persönlichkeit die entscheidende Bedeutung zu.Natürlich gibt es verbale Naturtalente, aber gute Kommunikation ist nicht gottgegeben, sondern kann erlernt werden.

Die Bibliothekarin
"Du stehst um acht Uhr auf. Um neun Uhr sitzt du an deinem Tisch und betätigst den Hebel. Der Arm legt ein Buch auf den Tisch. Du siehst dir das Buch an und füllst die Liste aus. Du betätigst den Hebel erneut. Der Arm greift sich das Buch und stellt es zurück.

Der Tanzende
La Plage heißt der Club in einer kleinen Stadt am Ufer der Loire. Schon bei seinem ersten Besuch anlässlich eines Kindergeburtstages fühlt sich Arthur unwohl, wie erstarrt. Später, als Jugendlicher, will er lernen, mitzumachen. Er begleitet verschiedene Bekannte in den Club, versucht zu sein wie sie, verliebt sich zum ersten Mal, lernt zu tanzen, wird sogar zum besten Tänzer und ist schließlich beinahe täglich dort.

Der Briefwechsel 1957-2003
André Müller und Peter Hacks verband eine lebenslange Freundschaft. Seit den späten fünfziger Jahren führten sie einen nie unterbrochenen Briefwechsel und persönlichen Austausch. Der Schriftsteller, Publizist und Theatermann aus Köln und der 1955 in die DDR übergesiedelte Dramatiker und Essayist geben in den hier versammelten Briefen, nicht selten polemisch, Aufschluss über ihre ästhetische Position, analysieren und bewerten den deutsch-deutschen Literaturbetrieb, die Kulturpolitik der DDR, den Stand der dramatischen Kunst und die Bewusstseinslage in Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung.