Nord Sentinelle
Erzählungen vom Einheimischen und vom Reisenden
Der junge Alexandre Romani ersticht im Hafen einer korsischen Küstenstadt inmitten einer
bunten Menge feierlustiger Touristen Alban Genevey, einen Pariser Studenten, den er von
Kindesbeinen an kennt, da seine Eltern auf der Insel ein Haus am Meer besitzen.
Der Erzähler, aufgrund einer tragischen Liaison mit dem Täter verwandt, blickt von der
Mordnacht zurück auf die Lebenswege der Protagonisten und zeichnet das Porträt einer
Gesellschaft nach, in der Massentourismus und Geistlosigkeit ungute Voraussetzungen für
ein gelingendes Leben sind.
Tragikomisch erzählt Jérôme Ferrari »vom Reisenden und vom Indigenen«, wie der Roman
ironisch bekennt, und spürt dabei in seiner bekannt kraftvollen, poetischen und nun auch
bissig ironischen Sprache der Entstehung von Gewalt nach. Meisterhaft dringt er bis in die
verborgenen Winkel der menschlichen Seele vor, wo die Enttäuschung, niemand anderer als
man selbst zu sein, unser Handeln bestimmt.
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| Original Titel | Nord Sentinelle |
| Veröffentlichung: | 24.02.2025 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 13,5 cm / 340 g |
| Seiten | 180 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 25.00 |
| Preis AT | EUR 25.70 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-966-39117-7 |
Über den Autor
JÉRÔME FERRARI, geboren 1968 in Paris, unterrichtet auf Korsika Philosophie.Mit seinem Roman »Predigt auf den Untergang Roms«, der 2012 mit dem begehrten Prix Goncourt
ausgezeichnet wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch. Sein letzter Roman, »Nach seinem Bilde«, erhielt 2018 den Prix le Monde und den Prix Méditerranée und wurde von Thierry de Peretti 2024 verfilmt.
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INSELN – Ein Roman über Nähe und Abwesenheit – und über die Frage, was bleibt, wenn jeder Hafen vorläufig ist.
Bewerbungsfrist bis zum: 23.07.2026
