
Strafrechtlicher Bildnisschutz in modernen Darstellungsszenarien
Die Relevanz eines strafrechtlichen Bildnisschutzes ist im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung und des neuen Primats sozialer Medien gewaltig. Allerdings ist der Bildnisschutz durch das Strafrecht nicht neu. Die Strafnorm der unerlaubten Verbreitung von Bildnissen existiert im Kunsturhebergesetz bereits seit über 100 Jahren. Doch mit Blick auf die Ubiquität der Bildnisverbreitung in modernen Darstellungsszenarien zeigt sich: Diese wird in der Gesellschaft als sozial übliche Berührung von Persönlichkeitsrechten anderer empfunden und nicht als strafbewehrte Rechtsverletzung. Wie hat ein moderner strafrechtlicher Bildnisschutz unter diesen Vorzeichen auszusehen? Diese Fragestellung bildet den Ausgangspunkt für eine weitreichende Analyse des gesamten Bildnisrechts unter Berücksichtigung aller insoweit relevanten Straftatbestände.
Die Arbeit wurde mit dem Christian Schertz Dissertationspreis für Presse- und Persönlichkeitsrecht 2025 ausgezeichnet.
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| Veröffentlichung: | 15.11.2023 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 24 cm / B 16,5 cm / 1259 g |
| Seiten | 768 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 149.00 |
| Preis AT | EUR 153.20 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Studien und Beiträge zum Strafrecht |
| ISBN-13 | 978-3-161-62294-6 |
| ISBN-10 | 3161622944 |
Über den Autor
Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen; Erste juristische Staatsprüfung; 2022 Promotion; Akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Urheberrecht der Universität Tübingen.Diesen Artikel teilen
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