Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron
Roman
Ein virtuoses Debüt über Identität, Fremdheit und das Erwachsenwerden zwischen den Kulturen.
Yade Yasemin Önders Romandebüt Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron ist ein großartiges, anarchistisches Sprachereignis. Geboren im Jahr nach Tschernobyl, irgendwo in der westdeutschen Provinz, als »Mischling aus meiner Mutter und meinem Vater«, erlebt die Ich-Erzählerin eine toxische Mischung, als der übergewichtige türkische Vater stirbt und Mutter und Tochter alleine zurückbleiben.
Der Roman erzählt, wie ein Mädchen aus einer beschädigten Familienaufstellung hinausfindet in eine düster-funkelnde BRD. Von Sommern in Istanbul, die nach zu heißen Elektrogeräten und Anis riechen; von Dingen und Menschen, die auf Nimmerwiedersehen aus dem Fenster fliegen. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich immer wieder verliert und wiederfindet, auseinanderfällt und neu zusammensetzt. Ein wilder Roman über den Körper, Identität und Differenz, der durch seine Kühnheit immer wieder verblüfft: schnell, klug und bei aller Düsterkeit irrsinnig komisch.
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| Veröffentlichung: | 10.03.2022 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,5 cm / B 12,5 cm / 364 g |
| Seiten | 256 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 20.00 |
| Preis AT | EUR 20.60 |
| Auflage | 2. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-462-00156-3 |
| ISBN-10 | 3462001566 |
Über den Autor
Yade Yasemin Önder studierte (nach dem Abitur auf zweitem Bildungsweg) Literatur- und Erziehungswissenschaften an der HU Berlin, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr erstes Theaterstück »Kartonage« wurde zu den Autorentheatertagen 2017 eingeladen und am Wiener Burgtheater uraufgeführt. 2018 war sie Gewinnerin des open mike in der Kategorie Prosa, 2019 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreises, 2020 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats und eine Einladung zum Heidelberger Stückemarkt. 2021 ist sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul.
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