Cover: Antisemitismus(kritik) in Bildung und Sozialer Arbeit
Marina Chernivsky
Antisemitismus(kritik) in Bildung und Sozialer Arbeit
- Kontinuitäten, Leerstellen, Aktualisierungen
ISBN: 978-3-779-98826-7
106 Seiten | € 20.00
Buch
Erscheinungsdatum:
25.06.2026
Sonstiges
Marina Chernivsky

Antisemitismus(kritik) in Bildung und Sozialer Arbeit

Kontinuitäten, Leerstellen, Aktualisierungen


Die fachwissenschaftliche Debatte zu Antisemitismus in institutionellen Kontexten der Bildung und der Sozialen Arbeit hat eine vergleichsweise junge Geschichte. Erst mit der zunehmenden Thematisierung des gegenwärtigen Antisemitismus aus jüdischen Perspektiven und einzelnen empirischen Studien zu Antisemitismus in Bildungssettings entwickelten sich in den letzten Jahren antisemitismuskritische und intersektionale Analysen. Diese rücken die Auswirkungen antisemitischer Strukturen und Praktiken stärker in das Bewusstsein der Fachöffentlichkeit.
Die gesellschaftspolitischen Entwicklungen, die aufgeladenen und politisierten Diskussionen um Antisemitismus in der postnationalsozialistischen, postkolonialen Gesellschaft verdeutlichen den Bedarf an und Herausforderungen von antisemitismuskritischen und intersektionalen Bündnissen sowie solidarischen Netzwerken. Der Sammelband hat das Ziel, Einblicke in Desiderate und Aktualisierungen antisemitismuskritischer, intersektionaler Forschung, Bildung, Sozialer Arbeit zu ermöglichen und neuere Entwicklungen auszuloten.


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Veröffentlichung: 25.06.2026
Höhe/Breite/Gewicht H 23,1 cm / B 15,2 cm / 192 g
Seiten 106
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 20.00
Preis AT EUR 20.60
Auflage 1. Auflage
Reihe Antisemitismus in institutionellen Kontexten
ISBN-13 978-3-779-98826-7
EAN/ISBN

Ăśber den Autor

Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin. Sie forscht zu Antisemitismus in Institutionen und leitet das von ihr gegründete Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung sowie die Beratungsstelle OFEK e.V. Bis 2017 war sie Mitglied im Zweiten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages und ist Mitherausgeberin des 2017 erschienenen Antisemitismusberichts. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Antisemitismus an Schulen und Gedenkstätten, Wirkung der Shoah u. a. in Bildung, Beratung und Psychotherapie.

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