Archäologie und Stadtplanung
Räumliche Inszenierungen archäologischer Denkmale in Berlin und Frankfurt am Main
In von Zerstörung, Wiederaufbau und hohem Baudruck geprägten Großstädten rücken archäologische Bodendenkmale zunehmend in den Fokus der Stadtplanung. Am Beispiel Berlins und Frankfurts am Main blickt Henri Hoor auf den Paradigmenwechsel im Umgang mit stadtarchäologischem Erbe: von randständigen Befunden hin zu zentral inszenierten Erinnerungsorten. Er zeigt, wie Archäologie, Denkmalpflege und Stadtplanung historische Leitbilder aushandeln, materielle Spuren neu bewerten und Vergangenheit im Stadtraum sichtbar machen. An der Schnittstelle von Archäologie, Stadtforschung und kritischem Erbe-Diskurs eröffnen die Ergebnisse neue Perspektiven auf Geschichtspolitik und -vermittlung in modernen Innenstädten.
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| Veröffentlichung: | 27.07.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 22,5 cm / B 14,8 cm / - |
| Seiten | 276 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 49.00 |
| Preis AT | EUR 50.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Cultural Heritage Studies 12 |
| ISBN-13 | 978-3-837-68171-0 |
Über den Autor
Henri Hoor ist Archäologe und Kunsthistoriker. Er studierte in Hamburg, Wien und Tübingen sowie an der Bauhaus-Universität Weimar. Seine Schwerpunkte liegen in der Bauforschung und der Museumsarbeit. Neben verschiedenen Ausstellungsprojekten führten ihn seine Forschungen u. a. in den Irak, nach Ägypten und Russland.Diesen Artikel teilen
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