
Beiträge zur philosophischen Begründung der Psychologie und der Geisteswissenschaften
Bearbeitet und eingeleitet von Beate Beckmann-Zöller
Die Abhandlungen „Psychische Kausalität“ (1918) und „Individuum und Gemeinschaft“ (1919) – ursprünglich als Habilitationsschrift gedacht – wurden 1922 in Edmund Husserls „Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Forschung“ veröffentlicht. Edith Stein vertieft ihre Analyse der Person, indem sie phänomenologische Wesensgesetzlichkeiten im Zusammenspiel von Leib, Psyche und Geist herausarbeitet, um so der Psychologie und den Geisteswissenschaften eine methodologische Grundlage zu schaffen. In der Auseinandersetzung des Menschen mit Reizen, Gefühlen, Trieben, Strebungen, Willensregungen und Eindrücken erlebt er sowohl Zuströme als auch Verluste an Lebenskraft. Wesentlich gespeist wird die Lebenskraft durch den intersubjektiven Austausch des Individuums mit Anderen in Gemeinschaft. Diesem Spannungsfeld widmet sich Edith Stein in der zweiten Abhandlung und erweitert ihre apriorische Psychologie um eine phänomenologische Grundlegung der Sozialphilosophie.
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| Veröffentlichung: | 13.10.2025 |
| Seiten | 368 |
| Art des Mediums | E-Book [Kindle] |
| Preis DE | EUR 24.00 |
| Preis AT | EUR 24.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Edith Stein Gesamtausgabe 2025 6 |
| ISBN-13 | 978-3-451-83886-6 |
Über die Autorin
Edith Stein, geb. 1891 in Breslau, nach Studium in Breslau und Göttingen Promotion in Freiburg, danach Assistentin bei Husserl. 1933 Eintritt in den Kölner Karmel (Ordensname: Teresia Benedicta a Cruce), 1942 Verhaftung durch die Nationalsozialisten und Ermordung im Konzentrationslager Auschwitz.Diesen Artikel teilen
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