Cover: Brief an meinen Richter
Georges Simenon
Brief an meinen Richter
ISBN: 978-3-311-70734-9
176 Seiten | € 18.99
E-Book
Dieses Buch gehört zur Reihe Georges Simenon und enthält ca. 4 Folgen.
Erscheinungsdatum:
12.11.2026
Sonstiges
Georges Simenon

Brief an meinen Richter


Ein verregneter Abend kurz vor Weihnachten. Charles Alavoine, Landarzt in La Roche-sur-Yon, verpasst seinen Zug. Einst ein einfacher Bauernsohn, ist der junge Witwer in zweiter Ehe mit der selbstbewussten Tochter eines Grundbesitzers verheiratet. Der Standesunterschied überschattet die Verbindung. Ebenso wie Charles’ Begegnung mit der jungen Frau am Bahnhof … 

Der verurteilte Mörder Alavoine schreibt einen Brief an den Untersuchungsrichter Ernest Coméliau, den einzigen Menschen, von dem er sich während seines Prozesses verstanden gefühlt hat. Er berichtet ihm von seinem eintönigen Leben, der dominanten Ehefrau – und von seiner großen Liebe, die erstmals Leidenschaft und Glück in sein Dasein brachte, und von der Tat, mit der alles endete.


Unterstütze den lokalen Buchhandel

Nutze die PLZ-Suche um einen Buchhändler in Deiner Nähe zu finden.

Postleitzahl

Bestelle dieses Buch im Internet

Original Titel Lettre à mon juge
Veröffentlichung: 12.11.2026
Seiten 176
Art des Mediums E-Book
Preis DE EUR 18.99
Preis AT EUR 18.99
Reihe Georges Simenon 57
ISBN-13 978-3-311-70734-9
EAN/ISBN

Über den Autor

Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Liège, ist der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, mit einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen), seine Rastlosigkeit und seine Umtriebigkeit bestimmten sein Leben: Um einen Roman zu schreiben, brauchte er selten länger als zehn Tage, er bereiste die halbe Welt, war zweimal verheiratet und unterhielt Verhältnisse mit unzähligen Frauen. 1929 schuf er seine bekannteste Figur, die ihn reich und weltberühmt machte: Kommissar Maigret. Aber Simenon war nicht zufrieden, er sehnte sich nach dem »großen« Roman ohne jedes Verbrechen, der die Leser nur durch psychologische Spannung in seinen Bann ziehen sollte. Seine Romane ohne Maigret erschienen ab 1931. Sie waren zwar weniger erfolgreich als die Krimis mit dem Pfeife rauchenden Kommissar, vergrößerten aber sein literarisches Ansehen. Simenon wurde von Kritiker*innen und Schriftstellerkolleg*innen bewundert und war immer wieder für den Literaturnobelpreis im Gespräch. 1972 brach er bei seinem 193. Roman die Arbeit ab und ließ die Berufsbezeichnung »Schriftsteller« aus seinem Pass streichen. Von Simenons Romanen wurden über 500 Millionen Exemplare verkauft, und sie werden bis heute weltweit gelesen. In seinem Leben wie in seinen Büchern war Simenon immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«, was sie in ihrem Innersten ausmacht, und was sich nie ändert. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.

Diesen Artikel teilen

0 Kommentar zu diesem Buch

.... weitere Publikationen von Kampa Verlag

Anatomie der Wolken
3.9
Angels Flight
4.5
Auf einem einsamen Weg
4.5
Auf keiner Landkarte
4.6
Aus den Akten der Agence O
3.8
Autopsie
4.2
Bei Sonnenaufgang
4.6
Bei uns in Auschwitz
Berliner Monster
4.4
Berliner Schuld
4.5
Biblioteca criminale
4.2
Billy Budd
Bis er gesteht
4.0
Black Box
4.3
Blaues Wunder
4.5
Blinder Passagier
4.4
Leserunde
Das Leben einer Frau mit dem smaragdgrünen Auge
Bewerbungsfrist bis zum: 07.08.2026
Image