Das Sommerhaus Vigier in Solothurn
Das älteste der vielen «Solothurner Türmlihäuser», mit einen der schönsten Barockgärten der Schweiz – das Sommerhaus Vigier – wurde 1648–1650 vom Gardehauptmann Philipp Wallier-von Schauenstein erbaut. 1777 kaufte der Generalschatzmeister der französischen Ambassade François-Louis Anzillon de Berville den Sommersitz und vollzog eine tiefgreifende Umgestaltung des Innern nach französischem Geschmack. Es zeugen heute noch davon: der Gartensaal mit einer raumumspannenden Genremalerei, der sog. Ambassadorensaal mit Mobiliar aus den Epochen des Louis XV und Louis XVI, mit mythologischen Supraportengemälden, schliesslich das Schlafzimmer mit einem Bettalkoven sowie einer prächtigen Wandbespannung aus bedrucktem Baumwollstoff neuenburgischer Herkunft. 1822 gelangte das Sommerhaus durch Erbschaft ins Eigentum der im 16. Jh. aus Frankreich eingewanderten Familie Vigier. Der erfolgreiche Unternehmer Bill de Vigier schenkte es 1993 der nach ihm benannten Stiftung, welche nun den Unterhalt des Anwesens nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten ermöglicht.
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| Veröffentlichung: | 27.11.2018 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14 cm / 111 g |
| Seiten | 52 |
| Art des Mediums | Buch |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Schweizerische Kunstführer 0 |
| ISBN-13 | 978-3-037-97504-6 |
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