Der Fluch des Ikarus
Ziether schlug schnaubend mit der Faust auf den Tisch, riss das Fenster auf und holte tief Luft. Hinter sich hörte er ganz nah Bredehorsts Stimme. »Du hast ihn gerade in die Flucht geschlagen, Ralf. Eins zu null für dich.«
Kaum ist Sandra, Hauptkommissar Ralf Ziethers Urlaubsflirt, aus Mallorca abgereist, stürzt vom Balkon des Hotelzimmers nebenan ein hochrangiger deutscher Offizier in den Tod. Bei einer heimlichen Inspektion des Zimmers entdeckt der deutsche Kommissar einen Zettel mit dem Begriff »IKARUS« - aber weder er noch Jorge Salvadó von der spanischen Guardia Civil können etwas damit anfangen. Wieder zurück in Berlin wartet auf ihn und seine Kollegin Britt Bredehorst ein Stapel neuer Fälle, bei denen es unerwartet Verbindungen ins Verteidigungsministerium gibt.
Spuren zu IKARUS scheinen offensichtlich, aber bleiben rätselhaft. Todesfälle häufen sich. Warum will ihn plötzlich Salvadós Witwe sprechen? Welche Rolle spielt der altgediente, aber pedantische Staatsanwalt Middelberg? Kann Herbert Beyer vom BKA helfen?
Ziether und Bredehorst werden in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, deren Ausmaß sie nicht abschätzen können. Ablenkung verspricht nur Sandra, die unerwartet wieder auf der Bildfläche erscheint.
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| Veröffentlichung: | 28.06.2017 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21,5 cm / B 13,5 cm / 336 g |
| Seiten | 244 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 12.99 |
| Preis AT | EUR 13.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | »Spreenebel« Krimis entlang des Blauen Bandes 3 |
| ISBN-13 | 978-3-744-83699-9 |
Über den Autor
Ich wurde 1958 in Osnabrück geboren. Auf mein abgeschlossenes Germanistik-Studium in Osnabrück und Münster folgte Mitte der 90er Jahre die Promotion in Geschichte an der Universität Bremen. Mein beruflicher Werdegang ist wohl so vielfältig wie meine kulturellen Interessen und die Stories meiner Bücher: Leiter eines Windmühlenmuseums an der Nordseeküste, Arbeit in einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Lehraufträge an der Universität Bremen, eine Tätigkeit im Bereich großer EU-Förderprojekte oder die Leitung einer Stadtbibliothek, um nur einige Stationen meines Werdegangs zu nennen. Dabei lagen mir die deutsche Sprache und die Kulturarbeit immer besonders am Herzen.In der Berliner Spreenebelreihe um die beiden Mordermittler Bredehorst und Ziether ist mittlerweile der sechste Band erschienen. Nun tritt mit Ben Willemsen ein neuer Ermittler auf den Plan, dessen ersten Fall in Bremen und dem niedersächsischen Umland spielt.
Die psychologische Gestaltung der Charaktere in meinen Büchern, seien es die Ermittler, die Opfer oder die Täter liegt mir besonders am Herzen. Und ich liebe es, meinen Leserinnen und Lesern immer neue überraschende Wendungen zu präsentieren.
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