Gelehrtenleben
Wissenschaftspraxis in der Neuzeit
Die hier versammelten Beiträge verbinden einen Ansatz von Wissenschaftsgeschichte, der Wandel und Kontinuitäten auf die Alltagspraktiken des Forschens und die sozialen Netzwerke der Gelehrten bezieht, mit einem erweiterten Interesse an Selbstzeugnissen. Im Zentrum der Erkundungen unterschiedlicher Selbst- wie Fremdzeugnisse steht der »Gelehrte« in der europäischen Moderne. Personale Netzwerke erweisen sich für ihn in doppelter Hinsicht als zentral: zum einen für die Überlebenssicherung, zum anderen für die Durchsetzung und Erhaltung von Reputation. Zugleich zeigt sich, dass Professionalisierung in den Geistes-, Human- und Kulturwissenschaften weder linear verlief noch eng an Institutionalisierung gebunden war. Insbesondere aber erschließt der gewählte Zugang die Mehrdeutigkeiten professioneller Forschungsarbeit.
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| Veröffentlichung: | 03.08.2008 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 24,5 cm / B 17,3 cm / - |
| Seiten | 290 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 55.00 |
| Preis AT | EUR 57.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Selbstzeugnisse der Neuzeit 0 |
| ISBN-13 | 978-3-412-21906-2 |
Über den Autor
Dr. Vasilios N. Makrides is Professor of Religious Studies (specialising in Orthodox Christianity) at the Faculty of Philosophy of the University of Erfurt.Diesen Artikel teilen
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