Heimsuchung
Erzählungen
In ihrem Buchdebüt versammelt Sanja Abramović dreizehn Erzählungen und lyrische Bruchstücke. Ihnen liegt die Suche zugrunde – nach etwas, was vermutlich unwiederbringlich ist, oder nach einer Lösung, die es nicht wirklich gibt. Uns suchen Dinge heim, derer wir nicht Herr werden, die wir aber auch nicht einfach loslassen können, weil sie Teil von uns sind. Wer wir waren, Heimat, Familie und Erinnerungen bestimmen, wer wir sind, wir entkommen dem nicht. Unsere Wege sind vorgezeichnet. Die Texte erzählen von Dingen, Menschen und Ereignissen, die uns nicht mehr loslassen, von Gedanken und Ängsten, die uns immer wieder aufspüren und dabei ein Eigenleben entwickeln. Gleichzeitig verweist der Titel Heimsuchung auch darauf, dass es in den Texten um die Suche nach einem Heim geht, als einem inneren Ort, an dem man sich angekommen fühlt. Es geht darin auch um die ständige Erwartung, etwas zu verlieren, um das Leben als Warteraum für die große Katastrophe, die nah ist, aber auf die man sich nicht vorbereiten kann.
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| Veröffentlichung: | 11.10.2024 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20 cm / B 12 cm / 232 g |
| Seiten | 143 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 18.00 |
| Preis AT | EUR 18.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-990-16285-9 |
Über den Autor
Sanja Abramović wurde 1982 in Karlovac/Kroatien geboren und wuchs im Kurort Topusko nahe der bosnischen Grenze auf; sie ist seit 1991 in Österreich, studierte Germanistik und Slawistik an der Universität Wien. Seit 2007 lebt sie im Burgenland und unterrichtet hier Deutsch und Kroatisch.Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und in den Anthologien Junge Literatur Burgenland, Band 4, edition lex liszt 12, 2020 und Angekommen. Texte nach Wien zugereister Autorinnen und Autoren, Hg. Milo Dor, Picus Verlag, 2004.
Auszeichnungen: Burgenländischer Literaturpreis, 2018, Lyrikpreis der Energie Burgenland, 2. Platz, 2016, „Schreiben zwischen den Kulturen“, 3. Platz, edition exil, 2003.
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