Missbrauchte Seelen
»Unsere Vermutung war richtig. Unsere Tote ist schon das zweite Gewaltopfer aus ein und derselben Familie. Das junge Mädchen, das im letzten Herbst in Berlin ertränkt worden ist, war die Schwester der Toten aus der Spree.«
Kaum ist Kriminalhauptkommissar Ralf Ziether nach einer Auszeit wieder im Dienst, bekommt er gemeinsam mit seiner Kollegin Britt Bredehorst einen neuen Fall übertragen. In einer Art Undercover-Einsatz sollen sie ungeklärte Fälle von Menschenhandel, insbesondere dem Handel mit minderjährigen Mädchen, aufklären.
In fataler Weise erinnern sie die Umstände an ihren ersten gemeinsamen Fall, und doch ist alles ganz anders. Denn die Hintergründe reichen zurück in eine Zeit, die über einhundert Jahre lang vergangen ist. Und zu allem Überfluss scheint es auch noch einen Maulwurf in den eigenen Reihen zu geben ...
Auch im zweiten »Spreenebel«-Fall gelingt es dem Autor Stephan Leenen, Fiktion und Realität in spannender Weise zu vermischen. Missbrauchte Seelen lebt besonders von der Vielschichtigkeit der Erzählebenen. Neben hochaktuellen Bezügen zu Korruption im Spitzensport und organisierter Kriminalität unternimmt der Leser eine Reise in ein längst vergangenes Kapitel deutscher Geschichte, dessen Aufarbeitung immer noch nicht abgeschlossen ist.
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| Veröffentlichung: | 15.06.2017 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21,5 cm / B 13,5 cm / 388 g |
| Seiten | 284 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 12.99 |
| Preis AT | EUR 13.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | »Spreenebel« Krimis entlang des Blauen Bandes 2 |
| ISBN-13 | 978-3-744-83629-6 |
Über den Autor
Ich wurde 1958 in Osnabrück geboren. Auf mein abgeschlossenes Germanistik-Studium in Osnabrück und Münster folgte Mitte der 90er Jahre die Promotion in Geschichte an der Universität Bremen. Mein beruflicher Werdegang ist wohl so vielfältig wie meine kulturellen Interessen und die Stories meiner Bücher: Leiter eines Windmühlenmuseums an der Nordseeküste, Arbeit in einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Lehraufträge an der Universität Bremen, eine Tätigkeit im Bereich großer EU-Förderprojekte oder die Leitung einer Stadtbibliothek, um nur einige Stationen meines Werdegangs zu nennen. Dabei lagen mir die deutsche Sprache und die Kulturarbeit immer besonders am Herzen.In der Berliner Spreenebelreihe um die beiden Mordermittler Bredehorst und Ziether ist mittlerweile der sechste Band erschienen. Nun tritt mit Ben Willemsen ein neuer Ermittler auf den Plan, dessen ersten Fall in Bremen und dem niedersächsischen Umland spielt.
Die psychologische Gestaltung der Charaktere in meinen Büchern, seien es die Ermittler, die Opfer oder die Täter liegt mir besonders am Herzen. Und ich liebe es, meinen Leserinnen und Lesern immer neue überraschende Wendungen zu präsentieren.
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