
Schopenhauers Biophilosophie
Schopenhauer selbst hat zwar den Ausdruck “Biophilosophie” nie gebraucht. Schließlich gab es die Biologie als eigenständige Disziplin zu seiner Zeit noch nicht. Dennoch nimmt seine metaphysische Welterklärung ihren Ausgang vom Wesen des Lebendigen. Laut ihm bedienen sich alle Wissenschaften des Satzes vom Grund, gelangen aber nie zu dem, was Dinge an sich selbst sind. Es gäbe keinen Weg in die Festung einzudringen, wenn nicht der Philosoph selbst sich schon immer mitten drin befände. Als Individuum ist er sowohl ein Erkennender als auch ein Leib. Kausalität, bezogen auf den eigenen Leib, entschlüsselt sich jedem in der Innenschau unmittelbar als Wille zum Leben. Von dort schließt Schopenhauer per Analogie auf andere Lebewesen, ja sogar auf die ganze Natur. Dabei ist er bemüht, seine Deutung stets mit den Wissenschaften zu vermitteln, im Sinne einer „empirischen Metaphysik“. In diesem Buch werden die für Schopenhauer damals für einen solchen Ansatz herrschenden Voraussetzungen umrissen, die aber auch in Beziehung gesetzt werden zu heutigen Auffassungen.
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| Veröffentlichung: | 25.05.2025 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / 296 g |
| Seiten | 132 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 19.80 |
| Preis AT | EUR 19.80 |
| Auflage | 2. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-819-71650-8 |
| ISBN-10 | 3819716505 |
Über den Autor
Geboren 1960 in Hannover. Magister Artium in Philosophie und Englischer Sprachwissenschaft 1986, Doktorgrad in Philosophie 1993. Redakteurin des Schopenhauer-Jahrbuchs von 1992 bis 2005. Private Forschung und zahlreiche Auslandsaufenthalte.Diesen Artikel teilen
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