Werner Reiners-Kröncke
Trauma und Traumabewältigung
- Handlungsempfehlungen für die Psychische Erste Hilfe. Zum Herausnehmen: Leitfaden für den Praxiseinsatz mit 28 Seiten
ISBN: 978-3-940-56282-1
200 Seiten | € 19.80
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
01.10.2012
Sonstiges
Werner Reiners-Kröncke
Trauma und Traumabewältigung
Handlungsempfehlungen für die Psychische Erste Hilfe. Zum Herausnehmen: Leitfaden für den Praxiseinsatz mit 28 Seiten
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Traumata sind alltäglich – 60 % bis 89 % der Menschen durchleben in ihrem Leben ein traumatisches Ereignis. Allerdings ist dieses Thema bisher völlig unzureichend ins Bewusstsein der Bevölkerung gelangt.
Während die „Erste Hilfe“ Land auf Land ab gelehrt und angewendet wird, werden oft unverletzt Beteiligte an einem Unfall (am Straßenrand) schlicht vergessen, und es besteht die Gefahr, dass sie traumatische Störungen unterschiedlicher Art entwickeln, die bei einer schnelle Intervention vermieden werden könnten. Daher kommt der „Psychischen Ersten Hilfe“ eine viel größere Bedeutung zu, als ihr bisher eingeräumt wird.
Nicht nur bei einem Unfallgeschehen, sondern auch bei plötzlichem Kindstod oder anderen unerwarteten Todesfällen, erfolglosen Reanimationen, bei der Begleitung Sterbender oder bei der Betreuung von Gewaltopfern sowie bei (Wohn) Hausbränden ist eine „Psychische Erste Hilfe“ dringend geboten. Ferner treten in den letzten Jahren immer mehr folgenschwere Ereignislagen an Schulen auf, die eine besondere Prävention und gezielte Reaktionen erfordern. Eine psychische Nachbetreuung von Einsatzkräften wird zunehmend als wichtig angesehen.
Die Schrift will hierzu, nach einer theoretischen Einführung zur Traumatisierung, konkrete sowie praxis- und handlungsrelevante Hilfestellungen geben. Sie wendet sich daher insbesondere an Einsatzkräfte in der psychosozialen Unterstützung, der Feuerwehr und der Rettungsdienste, an Polizeibeamte, an Notfallseelsorger sowie an Helfer mit ähnlichen Aufgaben. Aber auch interessierte „Laien“ werden hilfreiche Hinweise finden, sollten sie in eine extrem belastende Situation geraten.
Möge die Schrift dazu beitragen, dass die „Psychische Erste Hilfe“ bekannter, professioneller und als genauso wichtig wie die medizinische Erstversorgung angesehen wird.
Während die „Erste Hilfe“ Land auf Land ab gelehrt und angewendet wird, werden oft unverletzt Beteiligte an einem Unfall (am Straßenrand) schlicht vergessen, und es besteht die Gefahr, dass sie traumatische Störungen unterschiedlicher Art entwickeln, die bei einer schnelle Intervention vermieden werden könnten. Daher kommt der „Psychischen Ersten Hilfe“ eine viel größere Bedeutung zu, als ihr bisher eingeräumt wird.
Nicht nur bei einem Unfallgeschehen, sondern auch bei plötzlichem Kindstod oder anderen unerwarteten Todesfällen, erfolglosen Reanimationen, bei der Begleitung Sterbender oder bei der Betreuung von Gewaltopfern sowie bei (Wohn) Hausbränden ist eine „Psychische Erste Hilfe“ dringend geboten. Ferner treten in den letzten Jahren immer mehr folgenschwere Ereignislagen an Schulen auf, die eine besondere Prävention und gezielte Reaktionen erfordern. Eine psychische Nachbetreuung von Einsatzkräften wird zunehmend als wichtig angesehen.
Die Schrift will hierzu, nach einer theoretischen Einführung zur Traumatisierung, konkrete sowie praxis- und handlungsrelevante Hilfestellungen geben. Sie wendet sich daher insbesondere an Einsatzkräfte in der psychosozialen Unterstützung, der Feuerwehr und der Rettungsdienste, an Polizeibeamte, an Notfallseelsorger sowie an Helfer mit ähnlichen Aufgaben. Aber auch interessierte „Laien“ werden hilfreiche Hinweise finden, sollten sie in eine extrem belastende Situation geraten.
Möge die Schrift dazu beitragen, dass die „Psychische Erste Hilfe“ bekannter, professioneller und als genauso wichtig wie die medizinische Erstversorgung angesehen wird.
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| Veröffentlichung: | 01.10.2012 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 15 cm / 288 g |
| Seiten | 200 |
| Art des Mediums | Buch [Taschenbuch] |
| Preis DE | EUR 19.80 |
| Preis AT | EUR 20.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Hochschulschriften |
| ISBN-13 | 978-3-940-56282-1 |
| ISBN-10 | 3940562823 |
Über den Autor
Werner Reiners-Kröncke, Sozialarbeiter, Diplom-Pädagoge (univ), Dr. phil., Professor, Jahrgang 1948, studierte Sozialarbeit, Erziehungswissenschaften und Soziologie. Nach dem Studium arbeitet er mehrere Jahre in der Heimerziehung für Kinder und (straffällige) Jugendliche sowie in der Suchtkranken-hilfe. Seit 1982 lehrt er an der Hochschule Coburg in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, von 1999 bis 2009 war er Vizepräsident der Hochschule. Werner Reiners-Kröncke ist seit 1963 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz und aktuell Beauftragter für soziale Dienste des Kreisverbandes Coburg im Bayerischen Roten Kreuz, diese ehrenamtliche Tätigkeit berührt auch die Psychosoziale Notfallversorgung.Manuela Dette, Dipl.-Soz. Päd. (FH), Jahrgang 1983, studierte an der Hochschule Coburg „Soziale Arbeit“. Sie hat Erfahrungen in der Schulsozialarbeit, Arbeit mit Suchtkranken, psychisch Kranken, und behinderten Menschen. Auch mit verhaltensauffälligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat sie gearbeitet. Seit 2008 betreut sie in verschiedenen Maßnahmen im Jugendbildungsbereich Jugendliche vor und während der Ausbildung und gibt selbst auch Unterricht. Aufgrund eigener Erfahrungen beschäftigt sie sich – auch wissenschaftlich - schon länger mit dem Thema, durch Forschungsarbeiten will sie die Thematik weiter vertiefen.
Ines Haas, Dipl.-Soz.Päd. (FH), Jahrgang 1979, als staatlich anerkannte Erzieherin arbeitete sie u.a. in einer Wohngruppe für männliche verhaltensauffällige Jugendliche. Studierte an der Hochschule Coburg „Soziale Arbeit“ und absolvierte das Begleitstudium „Management in Sozialen Organisationen - Sozialmanagement“. Bisherige Tätigkeitsfelder und Aufgabenbereiche: Frauenhaus, Offene Jugendarbeit, (stationäre) Jugendhilfe und Krisenintervention, Erziehungsbeistandschaft, Jugendgerichtshilfe, Arbeit mit Strafgefangenen und deren Familienmitgliedern (Familienseminar), Jugendsozialarbeit, Qualitätsmanagement. Ines Haas beschäftigt sich immer wieder mit (sozial-) wissenschaftlichen Fragestellungen und Projekten.
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