Unter falscher Lesart / Die erste Architektur des Lernens Autismus, Tiefenverfügbarkeit und die Werkform universellen Lernens
Autismus, Exzellenz und die Architektur eigener Lesart
Das Buch untersucht die Entstehung einer selbstgebildeten Lern- und Wissensform. Ausgehend von frühen Erfahrungen mit Beobachtung, Schrift, Rückzug, Lesen und Markieren verfolgt es, wie aus Wahrnehmung, Wiederkehr, Widerspruch und Prüfung eine tragfähige Ordnung des Lernens entsteht.
Die Kapitel behandeln unter anderem den vielgestaltigen Geist, die innere Statik der Welt, selbstbestimmtes Studium, die Bildung des eigenen Urteils, Widerspruch als Methode, Lernen unter Abzug, selbstgebildetes Wissen, den Übergang von Information zu Evidenz, institutionelle Raster, Lernen ohne offiziellen Ort, Künstliche Intelligenz als Werkstatt universellen Lernens und die Werkform universellen Lernens.
Autismus erscheint dabei nicht als Defizitbeschreibung, sondern als Verfügbarkeitsstruktur von Wahrnehmungsgenauigkeit, Musterbindung, Abzug, Rückkehrfähigkeit und Tiefenverfügbarkeit. Das Buch verbindet autobiografisches Material mit erkenntnistheoretischer, sprachlicher und institutioneller Analyse.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lernen tragfähig wird, bevor oder jenseits institutioneller Anerkennung ein eindeutiger Ort dafür bereitsteht. Das Buch fragt nach Maß, Urteil, Beziehung und Evidenz – und danach, wie eine lernende Person zwischen Feldern eine prüfbare Ordnung bildet, ohne Beliebigkeit zu erzeugen.
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| Veröffentlichung: | 06.05.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,5 cm / B 13,5 cm / 779 g |
| Seiten | 460 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 32.99 |
| Preis AT | EUR 32.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Unter falscher Lesart 2 |
| ISBN-13 | 978-3-565-43763-4 |
Über die Autorin
Tanja-Renate Busch ist Autorin, KI-Anwendungsexpertin und Senior Strategy Consultant für Forensik, Analyse, Auditing und KI Governance. Ihre Arbeit verbindet literarisches Sachbuch, forensische Rekonstruktion, neurodivergente Exzellenz, institutionelle Verantwortung, KI-gestützte Autorinnenschaft und governance-orientiertes Systemdenken. In Under a False Reading untersucht sie, wie Menschen, Körper, Arbeit, Fürsorge, KI und Autorinnenschaft falsch gelesen werden können, wenn Sichtbarkeit mit Wahrheit verwechselt wird. Ihre Methode verwandelt Erfahrung in Struktur, Evidenz, Sprache und eigene Lesart. Sie lebt und arbeitet in Deutschland.Diesen Artikel teilen
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