Zum Heiligsten Berg der Welt
Auf Landstraßen und Pilgerpfaden in Afghanistan, Indien und Tibet
Indien, Burma, Afghanistan, Tibet – das waren in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ziemlich unbekannte und unerforschte Weltgegenden. Auf den 23-jährigen Studenten Herbert Tichy lösten die einzelnen Beschreibungen, wie beispielsweise jene von Sven Hedin, eine solche Faszination aus, dass sie für ihn zum Ziel wurden. Ein Ziel, dass er mit seiner Beharrlichkeit und dem guten Organisationstalent auch umzusetzen wußte. Und so machte er sich zwei Jahre nach seiner ersten Indien-Reise mit Max Reisch auf dem Motorrad 1933 neuerlich auf den Weg Richtung Indien, der ihn schließlich auch zum Heiligen Berg Kailas führt – als indischer Pilger verkleidet, weil damals ein Verbot für Europäer galt. Von seinen freundschaftlichen Begleitern wird er gegenüber den anderen Pilgern sicherheitshalber für etwas geistesschwach erklärt, um keinen Verdacht zu erregen und ist etwas „beleidigt“ wie schnell dies geglaubt wird.... Die Einbeinruderer am Inlesee, die gastfreundlichen Afghanen, denen, wie er nachher erfährt mit harten Strafen gedroht worden war, sollte ihm etwas zustoßen, die sehr mühselige Fahrt über den Khaiber-Pass und irgendwann freut er sich dann doch auf eine betont unspektakuläre Heimkehr. Wohl ahnend, dass er dort nicht lange bleiben wird.
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| Veröffentlichung: | 14.08.2025 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21,5 cm / B 15,5 cm / 500 g |
| Seiten | 250 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 27.50 |
| Preis AT | EUR 27.50 |
| Auflage | 2. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-950-49472-3 |
Über den Autor
Herbert Tichywurde 1912 in Wien geboren, studierte an der Universität Wien Geologie und fuhr 1933 im Alter von 21 Jahren mit Max Reisch auf dem Motorrad von Wien nach Bombay. 1935 folgte der Studienaufenthalt für die Materialsammlung seiner Dissertation und eine Reise durch Kaschmir, Afghanistan und Tibet - ebenfalls überwiegend mit dem Motorrad - , auf der er als Pilger verkleidet den heiligen Berg Kailas besuchte. Sieben Jahre verbrachte Herbert Tichy in China, von 1941 bis 1948, wo er mit sehr geringen Mitteln, nur durch gelegentliche Korrespondentenhonorare für Berichte für österreichische und deutsche Zeitungen finanziert, die Chinesen kennen und schätzen lernte. Seine Reisen, die er großteils in Büchern lebhaft und berührend beschrieb, führten ihn auch nach Afrika und nach Alaska. 1987, wenige Monate nach seinem 75. Geburtstag, starb Herbert Tichy in Wien.
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