Zwischen Bialystok und Berlin-Westend
Eine ethnografische Studie zu den Begegnungen von Polinnen und Deutschen in informellen Hausarbeitsverhältnissen
Die Schattenökonomie in Berliner Privathaushalten ist ein gutes Beispiel für die internationale Arbeitsteilung, wie sie sich mit der Globalisierung herausgebildet hat. An den alltäglichen Begegnungen polnischer Putzfrauen und ihren deutschen Arbeitgeberinnen ist abzulesen, wie sich das polnisch-deutsche Verhältnis im persönlichen Umgang neu konstituiert. Die ethnografische Studie von Ute Frings-Merck lässt die Akteurinnen zu Wort kommen, beschreibt ihr Changieren zwischen Nähe und Distanz, zeigt ihre widerstreitenden Ambitionen auf und entdeckt dabei kulturelle Imaginationen und Zuschreibungen, die den alltäglichen Praktiken zu Grunde liegen: Die Vergangenheit, die beide Nachbarländer verbindet, ist unausweichlich.
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| Veröffentlichung: | 27.07.2018 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 22,5 cm / B 14,8 cm / 429 g |
| Seiten | 274 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 34.99 |
| Preis AT | EUR 36.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Gender Studies |
| ISBN-13 | 978-3-837-64521-7 |
Über den Autor
Ute Frings-Merck (Dr. phil.) promovierte am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Arbeitsmigration, Mobilität/transnationale Praktiken. Sie lebt und arbeitet in Berlin.Diesen Artikel teilen
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