Das Wesen aus dem Sumpf
Im Schwarzen Moor verschwand ihr Bruder. Zwanzig Jahre später wartet dort noch immer etwas auf sie.
Als Anna Weissmüller sechzehn Jahre alt ist, verschwindet ihr zwölfjähriger Bruder Jonathan spurlos im Schwarzen Moor. Anna ist die Einzige, die gesehen hat, was in jener Nacht aus dem Wasser kam: eine Kreatur mit schwarzen Augen, Kiemen, Schwimmhäuten und messerscharfen Zähnen.
Niemand glaubt ihr.
Zwanzig Jahre später kehrt Anna nach Moorbruch zurück. Ihr Vater ist tot, das Elternhaus soll verkauft werden – und die Vergangenheit endlich begraben werden.
Doch dann wird ein grausam zugerichtetes Reh gefunden.
Ein Mann verschwindet.
Im Schlamm tauchen Fußspuren auf, die zu keinem bekannten Tier gehören.
Und nachts steht etwas vor Annas Fenster.
Gemeinsam mit dem Förster Henrik Oldenburg stößt Anna auf alte Vermisstenfälle, geheime Aufzeichnungen ihres Vaters und die Überreste eines Forschungsprojekts, das niemals hätte existieren dürfen.
Tief unter dem Moor liegt eine verlassene Anlage.
Und dort beginnt Anna zu begreifen, dass die Wahrheit über Jonathans Verschwinden weitaus schrecklicher ist als die Erinnerung, die sie zwanzig Jahre lang verfolgt hat.
Denn im Schwarzen Moor lebt nicht nur ein Wesen.
Und manches, was dort unten wartet, war vielleicht einmal menschlich.
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| Veröffentlichung: | 18.10.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14,8 cm / 696 g |
| Seiten | 344 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 27.99 |
| Preis AT | EUR 27.99 |
| Auflage | 2. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-565-80267-8 |
Über den Autor
Michael Lappenbusch ist ein deutscher Autor, der in verschiedenen Genres zuhause ist.Er schreibt Fantasy-Romane, Science-Fiction, Horror-Romane, sowie eine Vielzahl an Satirebüchern.
Seine Werke verbinden Fantasie, Gesellschaftsblick und einen eigenständigen, oft rauen Ton.
Besonders in seinen düsteren Stoffen zeigt sich seine Vorliebe für große Rätsel, markante Figuren und atmosphärische Welten. Gleichzeitig nutzt er Satire, um mit scharfem Blick und trockenem Humor auf Menschen, Alltag und Zeitgeist zu schauen.
Michael steht für vielseitiges Erzählen mit Charakter – mal dunkel und geheimnisvoll, mal bissig und pointiert, aber immer mit eigener Handschrift.
