Die Stimmen, die sie uns nahmen
„Erinnerung ist eine Form von Liebe.“
Als die Bomben fallen, verliert Amina nicht nur ihr Zuhause,
sondern auch das Gefühl, irgendwo zu existieren.
Sie flieht – über Grenzen, Meere, Jahre.
Doch selbst im sicheren Berlin hallt der Krieg nach:
in Geräuschen, in Träumen, im Schweigen zwischen zwei Atemzügen.
Amina ist siebzehn, als sie ankommt.
Sie spricht eine Sprache, die niemand versteht,
und lebt in einer Welt, die nicht weiß, was Krieg bedeutet.
Zwischen Schulgängen und Schlagzeilen versucht sie zu begreifen,
wie man weiterlebt, wenn das Vergangene in jedem Laut mitschwingt.
Nach und nach beginnt sie zu schreiben.
Über Verlust und Heimat, über das, was bleibt, wenn alles andere zerbricht.
Ihre Texte gehen viral, ihr Name wird politisch –
und sie merkt, dass Wahrheit gefährlich sein kann.
„Die Stimmen, die sie uns nahmen“ ist kein Buch über Krieg,
sondern über die Menschen, die ihn überleben.
Über das Erinnern als Widerstand
und die Kraft der Sprache in einer Welt,
die verlernt hat, zuzuhören.
Ein eindringlicher, poetischer Roman über Trauma, Mut und Zugehörigkeit.
Über ein Mädchen, das lernen muss,
dass man selbst dann gehört werden kann,
wenn die Welt längst weghört.
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| Veröffentlichung: | 29.10.2025 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14,8 cm / 371 g |
| Seiten | 240 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 17.99 |
| Preis AT | EUR 17.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-565-06888-3 |
Über den Autor
Ich schreibe, weil ich sichtbar machen will, was sonst oft unsichtbar bleibt.Meine Worte sind keine erfundene Geschichte, sondern mein Leben: ein Weg durch Kindheit voller Diagnosen, Jugend zwischen Unsicherheit und Stillsein, Erwachsensein mit Narben, die man nicht immer sieht.
Mit Unsichtbare Narben habe ich mein erstes Buch veröffentlicht. Es erzählt von Verlust, Trauma und Zweifeln – aber auch von dem Mut, trotzdem weiterzugehen.
Heute engagiere ich mich politisch für Sichtbarkeit, besonders für LGBTQIA+ und FLINTA*-Strukturen. Ich möchte zeigen: Auch leise Stimmen zählen.
Mein Schreiben ist ehrlich, verletzlich und poetisch. Es ist eine Einladung, hinzusehen, mitzufühlen und vielleicht auch in den eigenen Rissen weniger Scham und mehr Kraft zu finden.
