Die Vergessenspille - Die Stille hinter dem Spiegel
Die Stille hinter dem Spiegel
Nach einer brutalen Entführung wird Cliff Cross schwer verletzt und ohne Erinnerungen in einem Wald gefunden. Seine Amnesie ist kein Unfall, sondern das Ergebnis gezielter psychologischer Manipulation. Während Ärzte, Polizei und die Psychologin Jessica versuchen, seine Identität zu rekonstruieren, tritt eine verdrängte Wahrheit zutage: Cliff führte ein Doppelleben.
Neben seiner bürgerlichen Existenz existierte Carmen, eine feminine, provokante Persona – Ausdruck von Freiheit, Lust und Selbstbestimmung. Genau diese innere Spaltung machte ihn angreifbar für Jeffrey Jones, einen mächtigen, hochintelligenten Mann, der Menschen nicht zerstören, sondern neu formen will. Für Jeffrey ist Cliff kein Opfer, sondern ein Projekt.
Mit dem allmählichen Wiederauftauchen fragmentarischer Erinnerungen wird Carmen zunehmend eigenständig. Der innere Konflikt spitzt sich zu: Ordnung und Kontrolle gegen Freiheit und Wahrheit. Im Zentrum des Romans steht kein klassischer Sieg, sondern eine riskante Entscheidung für Integration – für ein selbstbestimmtes Ich jenseits von Unterwerfung und Verdrängung.
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| Veröffentlichung: | 02.02.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14,8 cm / 618 g |
| Seiten | 408 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 24.99 |
| Preis AT | EUR 24.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-565-21978-0 |
Ăśber den Autor
Werner SchnobrichBiografie eines Mannes, der nie ganz da war
Werner Schnobrich wurde an einem grauen Vormittag geboren, an dem nichts Besonderes geschah – was rückblickend typisch war. Die Stadt erinnerte sich nicht an ihn, obwohl er ihr jahrelang treu blieb. Er arbeitete, liebte, verschwand wieder, wie ein Randvermerk in fremden Akten.
Schon früh zeigte sich seine eigentümliche Begabung: Er konnte anwesend sein, ohne teilzunehmen. Lehrer beschrieben ihn als ruhig, Nachbarn als zuverlässig, Kollegen als unauffällig. Niemand hätte gesagt: Dieser Mann wird Spuren hinterlassen. Und doch tat er es – nur nicht dort, wo man hinsah.
