Lazerta
Schichten der Wahrheit
Dr. Jonas Kessler, ein Spezialist für Bohrkernanalysen, reist zu einer abgelegenen Forschungsstation im Hochgebirge. Dort haben Forscher in über 4.000 Metern Tiefe eine geometrisch perfekte, sechseckige Struktur entdeckt, die in Millionen Jahre altes Gestein eingebettet ist.
In einem alten, nicht verzeichneten Versorgungstunnel finden Jonas, die Geophysikerin Natalia Ruiz und der Sicherheitschef Major Moore eine mysteriöse Frau. Sie ist nackt, hat eine leicht grünlich-schimmernde Haut und vertikale Pupillen. Sie wird „Lazerta“ genannt und scheint direkt mit der unterirdischen Struktur und den Maschinen der Basis verbunden zu sein.
Wissenschaft vs. Mythos: Während Jonas versucht, die Phänomene wissenschaftlich zu erklären, deutet Natalia die Ereignisse als Erwachen eines uralten Bewusstseins. Lazerta selbst erklärt, dass sie „Erinnerung“ sei und die Menschen durch ihre Bohrungen ein Gleichgewicht gestört und etwas „geweckt“ hätten.
Die Situation eskaliert, als Major Moore versucht, die Kontrolle militärisch zu sichern, während die Forscher erkennen, dass das System auf menschliche Präsenz reagiert und individuelle Visionen oder Halluzinationen auslöst. Jonas erkennt schließlich, dass es keine einzige objektive Wahrheit gibt, sondern viele Schichten von Perspektiven.
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| Veröffentlichung: | 15.01.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14,8 cm / 526 g |
| Seiten | 232 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 21.86 |
| Preis AT | EUR 21.86 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-565-17636-6 |
Über den Autor
Thomas Kumpf ist ein Autor, der die Grenzen zwischen Wissenschaft und Fiktion auslotet. Mit seiner Ausbildung als Chemielaborant verbindet er naturwissenschaftliche Präzision mit der Weite der Fantasie. Seine Werke reichen von detailreichen Science-Fiction-Welten bis hin zu gesellschaftskritischer Prosa, die zum Nachdenken anregt.Schon seit seiner Jugend faszinieren ihn die Möglichkeiten des Geschichtenerzählens. Mit Comics wie The Aliens auf Facebook zeigte er früh seine Neigung, die Welt aus einer fremden, oft humorvollen Perspektive zu betrachten – ein Blick, der bis heute seine Romane prägt.
Heute lebt und schreibt Thomas Kumpf in Obergurig, wo er an neuen Geschichten arbeitet, die den Menschen in seiner ganzen Zerbrechlichkeit und Stärke ins Zentrum stellen.
