Neunzig Jahre Stille
„Neunzig Jahre Stille“ – der neue dystopische Spannungsroman von Till Mander aus dem Adlerquell Verlag, erzählt von einer Welt, in der Lebenszeit zur härtesten Währung geworden ist. Alex Vance treibt Schulden ein – nicht in Geld, sondern in Jahren. Zehn Jahre hier, fünf dort, immer nach Vorschrift. Bis er auf Mia trifft: acht Jahre alt, mit den Augen einer alten Frau und neunzig gestohlenen Jahren, die in ihr brennen wie ein Ofen. Das mächtige Kartell hat sie zur lebenden Batterie gemacht, doch Mia will nicht mehr brennen.
Als das System fällt und die Stadt ohne Uhren zurückbleibt, beginnt für beide ein Wettlauf gegen die eigene Sterblichkeit. Alex stirbt auf Raten, weil seine Zeit längst abgelaufen ist. Mia verliert sich in dem Lärm fremder Leben, die sie nie wollte. Zwischen ihnen steht Elena, eine Frau mit eigener Schuld und einer Waffe mit sieben Schuss. Gemeinsam fliehen sie auf eine Insel, auf der ein Baum wächst, der keine Blätter trägt, sondern Türen. Sieben Türen. Hinter jeder wartet eine Schuld, die jemand nicht mehr tragen konnte. Und hinter der letzten wartet Alex’ eigene Geschichte.
Der Adlerquell Verlag veröffentlicht mit Neunzig Jahre Stille einen literarischen Dystopie-Thriller für erwachsene Leser, die mehr suchen als Action: Eine düstere Zukunft, erzählt mit philosophischem Tiefgang und emotionaler Wucht. Dieser deutsche Science-Fiction-Roman verbindet Gesellschaftskritik mit einem packenden Moral-Thriller und stellt die Frage, was ein Leben wert ist, wenn man Zeit stehlen, verkaufen und tauschen kann.
Für Fans von Kazuo Ishiguro, Juli Zeh, Andreas Eschbach und Serien wie Black Mirror ist dieser Gesellschaftsroman ein Muss. Neunzig Jahre Stille ist kein typischer Young-Adult-Roman, sondern düstere, poetische Spannung für Leser von Anti-Kapitalismus-Dystopien, emotionalen Charakterdramen und Büchern über Zeit.
Veröffentlicht im Adlerquell Verlag.
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| Veröffentlichung: | 14.07.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / 165 g |
| Seiten | 132 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 9.99 |
| Preis AT | EUR 9.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-565-56156-8 |
Über den Autor
Till Mander schreibt für den Adlerquell Verlag.Seine Romane bewegen sich zwischen literarischer Dystopie, Gesellschaftsthriller und poetischem Noir. Mander studierte Philosophie und arbeitete als Pfleger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete – Erfahrungen, die sich in seinen Figuren spiegeln: Menschen am Rand, die zu viel tragen und trotzdem nicht brechen.
Seine Sprache ist klar, seine Bilder bleiben. Kritiker nennen ihn „die deutsche Stimme zwischen Leif Randt und Juli Zeh, aber dunkler“.
Till Mander lebt in einer Stadt mit zu vielen Uhren. Die wichtigste liegt in seiner Schublade.
