Paul Merten ermittelt / Das Spiegelhaus
Paul Merten ermittelt
Ein Toter im Treppenhaus. Eine Wand, die mit den Bauplänen nicht übereinstimmt. Und ein Haus, dessen Veränderungen über Jahrzehnte auf verschiedene Archive, Fotografien und private Aufzeichnungen verteilt wurden.
Als Walter Kellner im sogenannten Spiegelhaus ums Leben kommt, führt seine letzte Recherche Paul Merten und Clara Brandt in die Baugeschichte der Dahlemer Versuchssiedlung. Hinter einer nachträglich errichteten Wand entdecken sie die Spuren eines schmalen Lichtraums. Zwei besondere Spiegel, präzise berechnete Achsen und alte Messreihen gehören zu einem architektonischen Versuch aus dem Jahr 1932.
Die Anlage wurde 1952 ausgebaut und verborgen. Ihre Bauteile blieben erhalten, ihre Funktion verschwand aus den zugänglichen Plänen. Erst als Merten und Clara die getrennten Bestände wieder zusammenführen, wird sichtbar, was Walter Kellner kurz vor seinem Tod erkannt hatte.
Die Suche führt zu einer Familie, die das Wissen um den Raum über drei Generationen bewahrte – und zu einer Verpflichtung, die am Ende schwerer wog als ein Menschenleben.
Ein atmosphärischer Berlin-Roman über Architektur, Erinnerung und die Entscheidungen, durch die Bewahrung zu Geheimhaltung werden kann.
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| Veröffentlichung: | 06.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14,8 cm / 371 g |
| Seiten | 240 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 16.00 |
| Preis AT | EUR 16.00 |
| Auflage | 11. Auflage |
| Reihe | Paul Merten ermittelt 8 |
| ISBN-13 | 978-3-565-29850-1 |
Über den Autor
Geboren Ende Juli 1945.Nach dem Eintritt in den Ruhestand, intensive Beschäftigung mit der Familiengeschichte und dem Stammbaum.
