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Guido Altendorf
Thea von Harbou: Spione
- Mit 16 Bildern aus dem gleichnamigen Film
ISBN: 978-3-939-98838-0
255 Seiten | € 19.99
E-Book
Erscheinungsdatum:
10.11.2026
Thriller
Guido Altendorf

Thea von Harbou: Spione

Mit 16 Bildern aus dem gleichnamigen Film


Berlin, wie das gesamte westliche Europa, ist in den 1920er Jahren voll von russischen Emigranten, die nach der Oktoberrevolution 1917 ihre Heimat verlassen hatten. Seit Walther Rathenaus Unterschrift unter den Vertrag von Rapallo 1922 geben sich sowjetische Diplomaten, Handelsvertreter und Künstler in Berlin die Klinke in die Hand. Unangenehme Begegnungen zwischen russischen Emigranten unterschiedlicher politischer Lager sind an der Tagesordnung. Thea von Harbou, unter anderem auch Autorin der Romane und Filme „Metropolis“ und „Frau im Mond“, verarbeitet diesen explosiven Alltag zu einem packend-ironischen Roman, in dem sich alle gegenseitig bespitzeln und ermorden. Ein Klassiker ist geboren.

Mit „Spione“ bietet sich die Gelegenheit, die Geburtsstunde eines ganzen Genres zu erleben. Wann immer Leserschaft oder Filmpublikum einem Spionagethriller jüngeren Datums begegnen – mögen Themen und Sensationen auch variieren –, wird man konstatieren müssen, dass alles schon einmal da war: und zwar in „Spione“, dem Prototypen!


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Veröffentlichung: 10.11.2026
Seiten 255
Art des Mediums E-Book
Preis DE EUR 19.99
Preis AT EUR 20.60
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-939-98838-0
EAN/ISBN

Ăśber die Autorin

Thea von Harbou (1888.1954) was a German screenwriter and novelist who left a lasting mark on science fiction literature and expressionist cinema. Born in Tauperlitz, she began her career as an actress before turning to writing. Her novel Metropolis (1925), adapted with Fritz Lang, whom she married, depicts a futuristic city torn by class struggle and manipulated by a robot.

Collaborating with Lang on films such as M, Harbou developed a gothic and political aesthetic, blending technology with social critique. Her later involvement with the Nazi party tarnished her reputation, but her influence on science fiction and dystopian cinema remains undeniable. She played the role of mediator between literature and film, exploring the anxieties of industrial modernity.

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