Leserunde: Tödliches Schottland: Neun fesselnde Kurzgeschichten

Moderiert von Bittel, Emely • Buch: Tödliches Schottland: Kurzgeschichten • Start: 25.02.2026 - 08:35 • Ende: 11.03.2026 - 08:35

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich darauf, in dieser Leserunde meinen Kurzgeschichtenband „Tödliches Schottland“ vorzustellen. In neun eigenständigen, atmosphärischen Kurzgeschichten führt die Reise nach Schottland: in eine Welt düsterer M…

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3. Ein unvergesslicher Abend – Wie hat dir die Geschichte gefallen?

Erstellt von Bittel, Emely am 25.02.2026 08:08 • 10 Antworten • 5 Teilnehmer
19.03.2026 09:13 #1692

Da habe ich ein Problem: S. 40: Mein Mann hat mir hier vor fünf Jahren...
S. 42: Er erinnerte sich noch genau an jenen Tag vor einem Jahr, an ihre erste Begegnung.
Klingt gut, nach vier Jahren Ehe wäre ich auch gern meiner Frau zum ersten Mal begegnet.

Bittel, Emely 19.03.2026 09:38

Danke dir für den Hinweis!
Die Erinnerung auf S. 42 bezieht sich auf Sarah, nicht auf seine Frau (Julie).
Da hätte ich den Übergang vielleicht noch etwas deutlicher machen können.

19.03.2026 11:45 #1695

Man sollte wirklich etwas konzentrierter lesen. Das gibt einen großen Blumenstrauß für meine Gattin. Zugegebenermaßen an einem Ort an dem ich meiner Frau den Antrag machte, an eine andere Frau zu denken. Das ist wirklich literarisch eine sehr gelungene Mausefalle. Sie sollten also keineswegs den Übergang deutlicher machen. Denn gerade das ist ja der Witz an der Geschichte. Das ich das so überlesen konnte. Genial.

19.03.2026 13:03 #1696

Gute Geschichte, gutes Ende - geschieht dem Halodri fast Recht
Hier meine Gedanken dazu:
- S. 41: Zahl in der wörtlichen Rede stört mich etwas beim Lesen.
- S. 41: Nach "Roberts Augen ruhten auf Julie." hätte ich mir einen anderen Übergang gewünscht. Der Satz danach wirkt etwas befremdlich auf mich. Vielleicht, weil es so plötzlich und aus dem Nichts kommt? Vermutlich würde mir schon so etwas reichen wie: Erinnerungen kommen hoch; aber nicht an Julie/den Antrag, sondern an ... (oder so ähnlich).
- S. 51: "..., dann ließ er die klare Flüssigkeit in Julies Glas gleiten."
GENIALER Schachzug! Selten so eine gelungene Metapher gelesen - etwas spicy und gewagt, aber nicht too much. Als findet hier nochmal ein letzter intimer Akt statt. Chapeau!
- S. 52: ...sind so lecker", hatte sie gerufen...
Bei gerufen wünsche ich mir ein "!" nach lecker, weil man sie dann beim Lesen die Aussage schon "rufen" lässt.

Bittel, Emely 19.03.2026 15:28

Gute Punkte, danke! Das mit der Zahl passiert mir scheinbar öfter, da muss ich künftig ein Auge drauf haben.

19.03.2026 15:27 #1697

Wier mal von Juna gut analysiert. Finde den Schluss auch gelungen. Die ganze Geschichte erinnert mich ein wenig an: Kouri Richins: Sie trauerte im Fernsehen um ihren Mann ... Sie hat ihn am Valentinstag vergiftet! Wie schräg kann man sein? Etwas deutlicher könnet die entstehung der Beziehung zu Sarah. Es wäre auch verständlicher wenn er mit seiner Julie Probleme gehabt hätte. Glaubwürdiger.

Bittel, Emely 19.03.2026 15:40

Den Fall um Kouri Richins kannte ich tatsächlich noch gar nicht, danke für den Vergleich. Werde ich direkt mal recherchieren.

Juna Liebrecht 19.03.2026 16:17

Danke, lieber monti
Ja, ich stimme dir zu. Schräg und beängstigend, dass solche Menschen vermutlich wirklich rumlaufen. Aber für eine Geschichte guter, gruseliger Stoff!

22.03.2026 16:18 #1733

Ich habe schon vor dem Ende erraten das die Gläser vertauscht werden.

05.05.2026 13:02 #1816

Merke: Wer seine Frau vergiften will, sollte niemals das Glas mit dem Gift auch nur für eine Sekunde aus den Augen lassen.
Dies weiß unser Möchtegern-Mörder nun auch, zum Glück kommt die Erkenntnis aber etwas zu spät.
Das Ende war zwar so ein wenig vorhersehbar, trotzdem hat mir auch diese Geschichte gut gefallen.

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