Literaturdisco
Willkommen in der Literaturdisco! Ein Vierteljahrhundert nach dem Überraschungserfolg von »Biker's Barbecue« legt der Wiener Stefan Micke nun endlich wieder etwas aus dem Leben Gegriffenes vor. »Literaturdisco« handelt von Queen Margot und den apokalyptischen Reitern, dem Tag, als der Papst persönlich vorbeikam, um ihm eine Höllenfeuerversicherung zu verkaufen, dem anderen Tag, als ihm Klaus Wowereit aus einer Club-Mate-Flasche erschien, dem Konzert, das die Rolling Stones in seiner Küche gaben, Marcel Reich-Ranickis spitzem Finger und davon, wie es ist, endlich Diktator sein zu dürfen. Mit Humor und einer Portion Frechheit erzählt, bleibt »Literaturdisco« doch stets reflektiert, um nicht zu sagen, wie eine Discokugel: Sorgsam aus Spiegeln zusammengesetzt, offenbart der Text den Blick auf eine bunte Welt - bis sich der Leser am Ende selbst entdeckt.
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| Veröffentlichung: | 11.05.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / 280 g |
| Seiten | 254 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 14.99 |
| Preis AT | EUR 14.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-987-60062-3 |
Über den Autor
Geboren in Wien. Kurz geschrien. Viel geschehen. Dinge gesehen. An Orten gewesen. Bücher gelesen. Mit Menschen gesprochen. An Blumen gerochen. Jemand berührt. Den Regen gespürt. Nachgedacht. Tränen gelacht. Etwas geschrieben. Dabei geblieben.
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1 Kommentar zu diesem Buch
Ein Blumenstrauß skurriler Edelsteine
Es muss nicht immer Kaviar sein, versuche es doch einmal mit Obsidian, dem schwarzen Loch unter den Edelsteinen. Oder mit Rauchquarz. Das Buch quillt förmlich über von seltenen Erden, die geschürft sein wollen. Bis auf den Titel ist es wirklich sehr gelungen, jeder der sich die Mühe macht sich tief genug zu bücken findet darin einen Schatz. Meist ist es eine ungewöhnliche Idee, die sorgfältig gesponnen den Leser mehr oder weniger fesselt. Es ist manchmal mehr, manchmal ist es aber auch wie der Biss der schwarzen Witwe, ein Spinnenbiss der dich abfüllt mit Enzymen bis dir die Verdauungssäfte aus den Ohren kommen. Es ist nicht schön bei lebendigem Leib verdaut zu werden, aber es hat etwas, etwas erregendes.Lassen sie sich darauf ein ... Versprechen sie es, schwören sie es. Kommen sie auf die Tanzfläche der Discothek des Wahnsinns.
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