
Erfahrungsspuren. Eine autobiografische Denkreise
Oskar Negts autobiographische Spurensuche, die er in Überlebensglück so eindrücklich wie bewegend beschrieben hat, findet nun ihre Fortsetzung im zweiten Teil. Sein Flüchtlingsdasein hat Negt für sich abgeschlossen, sich mit dem Oldenburger Abitur ein Zertifikat der Sesshaftigkeit ausgestellt.

Die Perlenschwester
Die große Saga von Bestsellerautorin Lucinda Riley.Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind mit unbekannter Herkunft. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis auf ihre Vorgeschichte – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen.

Aufgeben war NIE mein Ding
Lebe deinen Traum! Das ist die Quintessenz dieser Autobiografie. July Paul führt durch die bunte Gebirgslandschaft seines Lebenswegs von München nach Kärnten: Hinauf auf die Gipfel des Erfolgs, hinunter in die Schluchten des Scheiterns, über manchen Irrweg und manch sonnige Höhe bis ans Ufer des strahlend blauen Wörthersees – stets begleitet von seinen Liedern.

Bubikopf und Möhrenpfanne - Hausmann wider Willen - Autobiografie
„Papa, du bist ein Sklaventreiber!“ Da waren sie wieder, die Worte meiner Tochter, die auch den Lippen meiner Schwiegermutter gern entfleuchten. War denn meine Bitte, das Zimmer ein wenig lebenswerter aufzuräumen, so unangebracht? Wir saßen im Haus meiner Schwiegereltern fest – mit unseren kleinen Kindern.

Das Abseits als sicherer Ort
Der beispielhafte Bericht des großen Sozialpsychologen Peter Brückner über das Aufwachsen im NS-Staat zwischen Leiden und Durchmogeln, zwischen Angriffslust und der List der Anpassung; darüber, wie einer dort, wo Kontrolle und der Zwang zum Kollektiv alltäglich werden, Orte sucht, die abseits der Macht liegen – und wie dabei erste Kontakte zur »verbotenen« Kultur mitten in der Barbarei Zuversicht und politische Handlungsfähigkeit gewinnen lassen: »Wie die Katzen hatten wir sieben Leben, und jedes wurde annähernd ernsthaft gelebt.

Der Mauerknacker
Die Lausbubenstreiche hören doch sicher irgendwann auf, denktman, oder? Nicht so bei Harald Brück: Geboren 1960, nimmt er unsmit auf eine unterhaltsame Zeitreise durch die Jahrzehnte.Schon zu Schulzeiten nur Flausen im Kopf und für jede Dummheitzu haben, kann ihm nicht mal der Ernst des Lebens seinen Humornehmen.

Ich rede zu viel
Seine Karriere begann schon kurz nach dem Rock'n'Roll-Urknall: 1962 gründete Francis Rossi seine erste Band, aus der 1967, als ein Kumpel namens Rick Parfitt dazustieß, eine Legende namens Status Quo wurde. In den Siebzigern hatten sie ihren unverwechselbaren Stil gefunden, dem sie bis heute treu geblieben sind: bodenständigen, soliden Boogie-Rock mit enormem Kopfnicker-Potenzial, der ihnen Hits wie "Whatever You Want" oder "What You're Proposing" bescherte.

Gesang auf Händen tragen
Die Biografie eines einzigartigen PianistenHelmut Deutsch gehört zu den weltweit besten und erfolgreichsten Liedbegleitern. Die Karriere des in Wien geborenen Künstlers begann mit dem Sänger Hermann Prey – eine Karriere, die ihn zunächst nach Japan und dann in die ganze Welt führte.

firma
VOM PRAGER FRÜHLING ÜBER DEN MAUERFALL BIS ZUR FINANZKRISE UND DER FUßBALLMEISTERSCHAFTVerdichtet im MIKROKOSMOS EINER FIRMENGESCHICHTE entfaltet KLAUS MERZ die Kulisse der letzten fünf Jahrzehnte und erzählt wie beiläufig auch VOM EIGENEN "IN DER WELT SEIN".

Fliegen kann jeder
Günther Maria Halmers Weg zum Ruhm war steinig. Was er auch anfing, er flog raus. Bis er seine Bestimmung als Schauspieler fand. Seine Rollen als »Tscharlie« in Helmut Dietls »Münchner Geschichten« und als Anwalt Abel machten ihn berühmt und führten zu Engagements an der Seite internationaler Stars wie Meryl Streep, Omar Sharif oder Ben Kingsley.

Hier noch wer zu retten?
Wann ist ein Mensch ein Mensch, und was hat das damit zu tun, ob es ein Mann oder eine Frau ist? Ist Helfen männlich? Weiblich? Menschlich? Ist es am Ende nur ein Schrei nach Liebe?Buschheuer: »Ich hab auch nie zu einem Partner gesagt: Jetzt streng dich mal bisschen an.

Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer
"Funkelnde Erzählstücke, ein kluges, geschichts- und geschichtensattes Buch-" (Manuela Reichart, Deutschlandfunk) - Karl-Markus Gauß begibt sich von seinem Zimmer aus durch verschiedene Zeiten und LänderAbenteuer suchen viele in der Ferne, Karl-Markus Gauß findet sie in nächster Nähe: im Reich der Gegenstände.

Die schönsten deutschen Aphorismen
»Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern«, notierte Karl Kraus. Aphorismen bringen große Gedanken auf den Punkt. Und zugleich lassen sie noch die kleinste Beobachtung bedeutsam erscheinen, indem sie ihr Gehör verschaffen.

Gastfreundschaft
»Ich lade dich ein.« Ein Satz, der Vorfreude weckt: auf einen anregenden Abend bei leckerem Essen und guten Gesprächen. Doch die berühmte Gastfreundschaft ist noch viel mehr als das –sie ist ein vielseitiges Geben und Nehmen, das Familie, Freunde und Fremde einschließt und in jeder Kultur etwas anders ist.

Die Bauhaus-Postkarten
1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet, wurde das Bauhaus rasch zum Treffpunkt der europäischen Avantgarde. Mit Weltoffenheit und internationaler künstlerischer Vielfalt zog das Bauhaus bald weltberühmte Künstler an: Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer unterrichteten dort.

Die Lust am Buch
Die Lust am Text – die Veröffentlichung von Roland Barthes war in den 1970er Jahren ein erfolgreicher Weckruf an die Theorie und Praxis der Leser. Die Lust am Buch von Michael Hagner ist ein Weckruf zur Demonstration der unhintergehbaren Rolle des Buches im digitalen Zeitalter.

Magie der Farben
Im Alter von 40 Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg, hat Hermann Hesse zu malen begonnen. Es war ihm ein »Ausweg, um auch in bittersten Zeiten das Leben ertragen zu können« und um Distanz von der Literatur zu gewinnen. »Ich habe mein Malstühlchen in der Hand«, schreibt er 1920, »das ist mein Zauberapparat und Faustmantel, mit dessen Hilfe ich schon tausendmal Magie getrieben und den Kampf mit der blöden Wirklichkeit gewonnen habe.

Bartleby, der Schreiber
Herman Melvilles »Geschichte aus der Wall Street« mit der sprichwörtlich gewordenen Sentenz »I would prefer not to« wurde – nach dem Erscheinen seines Romans Moby Dick – 1853 erstmals publiziert. Im Mittelpunkt steht der Angestellte einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei, Bartleby, der die ihm aufgetragenen Schreib- und Kopiertätigkeiten zunächst mit Fleiß und Hingabe erfüllt, plötzlich aber nicht mehr »mitmachen« möchte.

»Der Zauber steckt immer im Detail«
»Fontane liest man nie aus.« Das vorliegende Lesebuch bietet eine Auswahl der schönsten Texte des Autors: seine legendären Ausflüge ins Innere des Landes Brandenburg, die berühmten »Causerien« aus Effi Briest oder dem Stechlin, Meditationen über das Kranksein oder die Ehe in den Briefen an seine Frau Emilie und seine Tochter Mete, Erinnerungen an seine Kindheit, Gedichte vom »Herrn von Ribbeck« bis zu »Meine Gräber«.

Kleider machen Leute
Der junge Schneidergeselle Wenzel, mittellos, aber gut gekleidet, ist auf Arbeitssuche und wird unterwegs von einem Kutscher mitgenommen. Bei seiner Ankunft in dem Städtchen Goldach hält man ihn prompt für den Besitzer der Kalesche und bewirtet ihn im Gasthaus »Zur Waage« als »polnischen Grafen Strapinski«.

»Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße«
»Er war vom ersten Augenblick an ein Publikumsschriftsteller« (Marcel Reich-Ranicki): Kurt Tucholsky (1890-1935), Autor berühmter Liebesgeschichten wie Schloss Gripsholm oder Rheinsberg, engagierter Journalist, Pazifist und Republikverteidiger, Lyriker und Coupletschreiber, zählt immer noch zu den meistgelesenen deutschen Autoren des 20.

»Träume deine Träume in Ruh«
Immer mehr Menschen sehnen sich in unserer lärmumtosten Welt nach den stillen Momenten, die ganz ihnen gehören und in denen sie wieder zu sich selbst zurückfinden. Eine schöne Möglichkeit, Stille zu erfahren, ist, Gedichte zu lesen – Gedichte wie diese hier, die mit Ruhe und Gelassenheit erfüllen; Gedichte, die mit großer Suggestivkraft und Intensität das »Herz der Dinge« offenbaren und die Schönheit, die uns umgibt; Gedichte, die ermutigen, die eigenen, »inneren Worte« zu finden, und die uns bestärken, achtsam dem Leben zu begegnen.

Der Platz
Nobelpreis für Literatur 2022Annie Ernaux schreibt die objektive Biographie ihres Vaters. Dabei wird sie zur genauen Beobachterin der Verhältnisse, aus denen sie stammt. Das Erscheinen von Der Platz 1983 markiert einen Einschnitt in der französischen Literatur – diese neuartige Form der Selbstbetrachtung ist der Glutkern der Autofiktion.

Damals
Eine junge Frau bezieht ein winziges Zimmerchen im heruntergekommenen Morningside Heights. Das Jahr ist 1979, und S.H. kommt direkt aus der amerikanischen Provinz; daher ihr Spitzname: "Minnesota". Das wilde New York lockt, und sie, die Schriftstellerin werden will, genießt den Schmutz wie den Glanz, das turbulente Leben wie die Einsamkeit.