
Zählappell
Im März 1944 werden im bis dahin einigermaßen sicheren Ungarn doch noch die Juden verhaftet und in Konzentrationslager deportiert, darunter auch der Autor und seine Frau. In Auschwitz-Birkenau werden beide getrennt, der Autor überlebt und wird nach Österreich zur Zwangsarbeit im berüchtigten »Stollen Quarz« abkommandiert.

Dämmer und Aufruhr
Wer spricht, wenn einer von früher erzählt? Das fragt sich ein Autor in dem kleinen Hotel am Meer, in dem seine Eltern vor Jahrzehnten glückliche Tage verbracht hatten, die letzten vor ihrer Trennung. Er bewohnt das Zimmer, das sie bewohnt haben, und schreibt dort an der Geschichte seiner frühen Jahre, erzählt sie mit der Distanz des Schriftstellers als eine auch fremde Geschichte: Er greift zu den Mitteln und Freiheiten des Romans, um der Geschichte seiner Sexualität, die zugleich die Geschichte seines beginnenden Schreibens ist, einen Rahmen zu geben, eine Lebenslegende, die doch nah an der eigenen schmerzlichen Wahrheit bleibt, zu der auch die gescheiterte Ehe seiner Eltern gehört.

Drei Rheintöchter
Drei Schwestern wachsen in Bonn auf, sie lauschen einerseits mit Schrecken und Staunen den Erinnerungen der Eltern an die Kriegszeit, erleben andererseits das Erwachen der Stadt bis zur Etablierung der Bundesregierung. Geschichten von Trümmerfrauen, ersten Restaurants, dem »Knurrhahn«, dem Karneval .

Die List der Solidarität
»Ich möchte mich Dir zum Lesen geben,nur manchmal kleben die Seiten zusammen«– Notizen zu seinen Erfahrungen in den Umbrüchender Zeit hat sich der Pädagoge,Metallbau-Ingenieur und Bildhauer Karl-HeinzZiomek zeit seines Lebens gemacht, für sichals »Vorrat im Kopf« und für enge Weggefährtenzur Annäherung.

Zugtiere in Trägerhosen
Ein Buch, über das die Radsport-Szene sprichtEin erhellender, überaus amüsanter Blick hinter die Kulissen des Profiradsports. Aufgeschrieben von einem, der nicht nur schnell Rad fahren konnte, sondern es auch wunderbar versteht, packend vom schnellen Radfahren zu erzählen.

Über Bord - 28 Stunden allein im Indischen Ozean
Niemand sah ihn fallen, keiner hörte seine Hilferufe – er war allein in der stürmischen SeeEs sollte ein unbeschwerter Männertrip werden, doch für ihn wurde es die Hölle: April 2013, irgendwo vor Sumatra, mitten im Indischen Ozean. Der 51-jährige Brett Archibald wacht in der Nacht bei starkem Wellengang auf.

Ich bin, ich bin, ich bin
Von Anfang an bestimmt der Tod ihr Leben: als Maggie O’Farrell im Alter von acht Jahren beinahe an einer unbekannten Virusinfektion starb. Als sie mit 15 aus Übermut und Freiheitsdrang einen törichten Fehler beging. Als sie in der Idylle des Lake District eine zutiefst verstörende Begegnung hatte.

TRANS II : Phoenix
In Band I ihrer Autobiografie (TRANS I Psychedelia) schildert Isabelle Morgen ihre steinige Osyssee in ein drogenfreies Leben.In diesem lange erwarteten und autonomen Band II begibt sich die Autorin auf einen schmerzhaften und harten Weg in eine neue Identität.

Ohne Liebe trauern die Sterne
Sie ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen: Hannelore Hoger. Als eigenwillige Kommissarin Bella Block wurde sie populär, aber sie spielt und beherrscht auch viele andere Rollen in Film- und Theaterproduktionen. Von Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos (1968) und Die Patriotin (1979) über Auftritte in Derrick und Tatort bis zu Die Bertinis (1988) und der jüngsten Heidi-Verfilmung (2015), in der sie die Großmutter mimt, reicht das Spektrum ihrer Arbeiten.

Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit
Eine Wiese, »irgendwo auf der Welt«, ein Sommernachmittag, »der sich chaotisch in die Glut der Sonne verirrt hatte«, eine verwahrloste Uferböschung – verfluchte oder verzauberte Orte sind es, an denen die Ich-Figur von »Krisen« heimgesucht wird.

Gestatten, Maggie!
Darf ich Dich entführen? Ja, Dich! Schließlich könnte ich mich Ihnen, derart entblößt, niemals präsentieren!Schwer genug, dass ich hier alleine auf der Bühne stehe, ohne Kostüm und Drehbuch – mit dem Stempelaufdruck „Depression“ auf der Stirn, wirke ich zudem nicht sehr attraktiv.

Endstation Sylt
Jugendzeit, Ausbildung, die erste Liebe, der Autor Bodo Manstein beschreibt als "Stephan" in diesem autobiografischen Roman einen wesentlichen Abschnitt seines Lebens. Auch seine Rauchgewohnheiten ziehen sich wie ein roter Faden durch diesen Lebensabschnitt, eine Sucht, die er immer wieder bekämpft und loszuwerden versucht.

Schocklad
Schocklad von Anna Baschnik ist mehr als nur die mitreißende Autobiografie einer starken Frau. Es ist zugleich auch ein Buch, das Mut dazu macht, Ja zum Leben zu sagen, sich aus der Lethargie zu reißen und mit Gewohntem zu brechen, um neue Pfade zu beschreiten.

In Schindlers Schatten
Die vergessene Heldin von »Schindlers Liste«:Sie steht im Schatten ihres Ehemannes Oskar Schindler, dem Steven Spielberg in seinem Film »Schindlers Liste« ein Denkmal setzte. In ihren Erinnerungen erzählt Emilie Schindler von ihrer eigenen Rolle bei der Rettung von über eintausenddreihundert Juden und wirft damit ein neues Licht auf das tragische Geschehen – aus der Sicht einer Frau, die aktiv Geschichte geschrieben hat.

Ins Herz gebrannt
Ein nacktes Mädchen läuft weinend die Straße entlang. Hinter ihr die bedrohlichen Rauchwolken einer Explosion und bewaffnete Männer. Dieses Foto ging um die Welt - die Geschichte hinter dem Bild steht in diesem Buch. Es ist die Geschichte eines jungen Mädchens, das die Schrecken des Vietnamkrieges hautnah zu spüren bekommen hat.

Alkohol ist ein Blender: Band 1 -3 komplett. Buchhandelsausgabe
In diesem Werk verschmelzen autobiografische Elemente mit bewusster Lebenshilfe. Der Kampf gegen die Alkoholsucht verlangt in erster Linie Eigeninitiative. Dazu fordert dieses Buch nachdrücklich auf, und sieht sich als mutmachender Wegbegleiter auf dem Weg zu einer zufriedenen Abstinenz.

Religiöse Elternbildung
Die Geburt des ersten Kindes ist ein kritisches Lebensereignis für junge Eltern, das auch einen Gestaltwandel erwachsener Religiosität anstoßen kann. Die Autorin untersucht, wie Eltern darin unterstützt werden können, ihre eigene religiöse Disposition zu reflektieren und diese korrelativ auf sich verändernde Lebens- und Glaubensfragen zu beziehen.

Lemmy - White Line Fever
Heilig ist bei Ian Fraser Kilmister, in der Welt bekannt unter dem Namen Lemmy, nur der Geburtstag: der 24.12.1945. Ansonsten hat der Mann mit dem prägnanten Backenbart im Laufe seiner über 40-jährigen Musikerkarriere nichts ausgelassen. Bevor er 1975 die bis heute wegweisende Band Motörhead gründete, arbeitete er für Jimi Hendrix und spielte bei der Space-Rockband Hawkwind.

Finding My Virginity
Am Silvesterabend 1998, an der Schwelle zum neuen Millennium, beginnt nicht nur der zweite Teil seiner Biografie sondern auch Bransons zweites Leben – zwei Jahrzehnte, voll mit noch mehr Höhen und Tiefen, Rekorden und Grenzüberschreitungen. Doch es sind nicht nur die Höhenflüge, an denen Branson den Leser teilhaben lässt.

Losing My Virginity
Legastheniker und Versager. Mit 16 Jahren bricht Richard Branson 1968 die Schule ab. Deren weitsichtige Einschätzung seiner Zukunft: Knacki oder Millionär. Nicht einmal drei Jahre später eröffnet er in der Oxford Street den ersten Virgin-Plattenladen und landet kurz darauf mit einem Plattenvertrag den ersten Millionen-Deal.

Hillbilly-Elegie
Seine Großeltern versuchten, mit Fleiß und Mobilität der Armut zu entkommen und sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Doch letztlich war alles vergeblich. J. D. Vance erzählt die Geschichte seiner Familie – eine Geschichte vom gescheiterten Aufstieg und von der Resignation einer ganzen Bevölkerungsschicht.

Eupalinos oder Der Architekt
Drei Elemente machen das Außerordentliche dieses Buches aus: Sokratesʼ Weisheit und Zweifel, Paul Valérys inspirierte Suche nach einer Methodologie des Schaffens und die Sprachkunst dieser in den letzten Lebensjahren Rilkes entstandenen Prosa-Übertragung.

Ein Lächeln des Glücks
Auf einer exotischen Insel lebt die achtzehnjährige Alice, Ergebnis einer Affäre ihres Vaters Jacobus mit einer Zirkusreiterin. Die Stadt straft den Händler, indem sie sein Kind ächtet, es kann nicht aus dem Haus. Ein Kapitän, dessen Schiff im Hafen festliegt, wird in das Haus eingeladen, er fühlt sich angezogen .

Selbstportrait
Als der heute weltbekannte Photograph und Filmemacher Anton Corbjn (geb. 1955) als Teenager darüber sinnierte, wie er der provinziellen Enge seiner Heimat im Süden von Rotterdam entkommen könne, lieh er sich die Kamera seines Vaters, um sich bei einem Rockkonzert einen Platz in der Nähe der Bühne zu sichern – eine Weltkarriere nahm scheinbar unverhofft ihren Anfang.