Cover: „... weder Calvinist noch Herrnhuter noch Pietist“

„... weder Calvinist noch Herrnhuter noch Pietist“

Am 2. April 2017 jährt sich zum 200. Mal der Todestag von Johann Heinrich Jung-Stilling. Geboren 1740 im Siegerland als Sohn eines frommen Dorfschneiders, legte er einen einzigartigen Karriereweg zum Mediziner, Hochschulprofessor für Wirtschaftslehre und Hofrat zurück.

Cover: Mein Lebensweg vom Königsschloss zum Bauernhof

Mein Lebensweg vom Königsschloss zum Bauernhof

Prinz Ernst Heinrich von Sachsen (1896–197]), der dritte Sohn des letzten sächsischen Königs, schrieb Ende der sechziger Jahre seine Autobiographie. Da lebte er bereits seit zwanzig Jahren in Irland, wo er sich mit seiner zweiten Frau als Landwirt eine neue Existenz aufgebaut hatte.

Cover: Wunderland

Wunderland

Mehr als zehn Jahre Arbeit stecken in Tom Tiraboscos bisher persönlichstem Werk. Wunderland ist ein autobiografisches Buch, das sich auf die Spuren des jungen Tommaso begibt. Anhand von Erinnerungen und Anekdoten beschreibt Tirabosco darin seine Familie: Liebevoll, warmherzig – aber auch von Schicksalsschlägen auf den Kopf gestellt.

Cover: Mohnblumen aus dem Irak

Mohnblumen aus dem Irak

In MOHNBlUMEN AUS DEM IRAK erzählt Brigitte Findakly von ihrer Kindheit im Irak. Zu Beginn der 1960er Jahre als Tochter einer Französin und eines Irakers geboren, wuchs sie in Mossul auf. Kurze Episoden zeigen ihren kindlichen Blick auf einen Alltag, der von kulturellen Missverständnissen ebenso geprägt war, wie von den zusehends bedrohlicher werdenden Militärdiktaturen und Staatsstreichen.

Cover: Vom »weißen Kreuz« zur roten Fahne

Vom »weißen Kreuz« zur roten Fahne

Im Anhang: die »Anklagerede gegen die bürgerliche Gesellschaft«, gehalten vor dem Moabiter Sondergericht am 22. Juni 1921 in Berlin: die Verteidigungsrede, in der die Ankläger zu den eigentlichen Angeklagten werden.Mit einem Vorwort von Horst Groschopp.

Cover: Ich mußte mich vom Haß befreien

Ich mußte mich vom Haß befreien

Jane E. Gilbert wurde 1947 als jüdisches Kind in New York geboren. Sie erlebte eine unbeschwerte Jugend, die indes überschattet war von einem Deutschlandhaß, der nach dem Holocaust von der älteren Generation geprägt wurde. «Deutschland war für uns der Inbegriff des Bösen, und gleichzeitig wurde das, was geschehen war, tabuisiert.

Cover: »Was fällt Ihnen ein – Lieffen!«

»Was fällt Ihnen ein – Lieffen!«

Mit starken sprachlichen Mitteln erfahren wir von einem Stück Leben, das alltäglich scheint und dennoch eigenwillig von Station zu Station geknüpft wird.Wir begleiten Karl Lieffen durch viele Phasen. Die Gefahren und der Schatten des Todes sind ihm oft näher als sein böhmischer Witz.

Cover: Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.

Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.

In seinen letzten zwei Lebensjahren trafen sich Truman Capote und Lawrence Grobel mehrmals, aus einem ursprünglich geplanten einmaligen Interview wurde dieses lange intime Gespräch. Funkelnd, scharfzüngig und sehr persönlich erzählt Capote aus seinem Leben, spricht offen über sein Schreiben, seine Probleme mit Drogen und Alkohol, seine Homosexualität, Depressionen und Ängste.

Cover: Tibetischer Pfirsichstrudel

Tibetischer Pfirsichstrudel

«Wenn sich der Tibetische Pfirsichstrudel nicht so liest wie übliche Memoiren, dann liegt es sicher daran, dass ich nicht das hinter mir habe, was die meisten Leute unter einem normalen Leben verstehen würden. (Mein Verleger behauptet, manches von diesem Zeug sei so verrückt, dass nicht einmal ich es mir hätte ausdenken können.

Cover: Im Rückspiegel

Im Rückspiegel

Ein Leben, das kurz vor dem Weltkrieg beginnt und ein kleines Stück über den Rand des Jahrhunderts hinausreicht, ist voller Ereignisse – allein schon bedingt durch den dramatischen Verlauf der Geschichte. Davon ist hier nicht die Rede, zumindest nicht im Vordergrund.

Cover: Wie herrlich, Schweizer zu sein

Wie herrlich, Schweizer zu sein

Jean Ziegler ist ein Mensch, der sich nicht mit den Dingen abfinden will, die er für falsch erachtet. Ein Unbequemer, der in seinem leidenschaftlichem Engagement für die gerechte Sache nicht davor zurückschreckt, sich einflußreiche Feinde zu machen.

Cover: »Weil ich nun mal ein Gerechtigkeitsfanatiker bin«

»Weil ich nun mal ein Gerechtigkeitsfanatiker bin«

Man habe »das moralische Recht«, dieses Volk »umzubringen«, sagte Heinrich Himmler im Oktober 1943 über den millionenfachen Mord an den Juden. »Wir haben aber nicht das Recht«, fuhr er fort, »uns auch nur mit einem Pelz, einer Uhr, mit einer Mark oder mit einer Zigarette oder sonst etwas zu bereichern.

Cover: Charlotte Salomon

Charlotte Salomon

Charlotte Salomon – 1917 in Berlin geboren, 1939 nach Südfrankreich emigriert, 1943 in Auschwitz ermordet – hat ein außergewöhnliches Werk hinterlassen: Leben? oder Theater?.In Bildern und Texten von zeitloser, eigenwilliger Kraft setzt Charlotte Salomon die Lebensgeschichte einer jungen Frau im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre in Szene, die nach der Pogromnacht ins Exil geht.

Cover: Mein Weltrennen

Mein Weltrennen

Obwohl sie zuvor nie viel Rad gefahren war, schaffte es Juliana Buhring 2012 als erste Frau, in Rekordzeit mit ihrem Rennrad die Welt zu umrunden. Nach nur acht Monaten Vorbereitungszeit und ohne Sponsoren startete sie im Dezember 2012 in Neapel. Völlig auf sich allein gestellt legte sie im Schnitt 200 Kilometer pro Tag zurück und durchquerte insgesamt 19 Länder und vier Kontinente.

Cover: Dem Leben Antwort geben

Dem Leben Antwort geben

Der Klassiker »Was nicht in meinen Büchern steht« in neuer Ausgabe: Frankls Bericht von Auschwitz hat Millionen Leser bewegt. Aber wie verlief sein Leben davor und danach? Wer ist der Mensch hinter den Büchern? In seiner Autobiografie erzählt der weltberühmte Psychologe von den Erfahrungen, die ihn zum Vordenker der Resilienzforschung und Begründer der sinnzentrierten Psychotherapie machten: sein jüdisches Elternhaus, die frühen Kontakte zu Sigmund Freud und Alfred Adler, seine Arbeit mit selbstmordgefährdeten Jugendlichen, sein Widerstand gegen die Euthanasie der Nazis, politische Verfolgung, Deportation und die Rückkehr nach Wien, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte.

Cover: Als sei nichts

Als sei nichts

Ich bin elf Jahre alt, als mir meine Mutter die Nachricht überbringt: „Der Papa ist tot.“ Er hatte sich vor einen Zug geworfen.Es beginnen zwanzig Jahre außerordentlicher Belastungen, der Suche nach Liebe und Anerkennung sowie der Stigmatisierung, Tabuisierung und eigenen Verdrängung.

Cover: Von einem, der stets die Gelegenheit ergriff

Von einem, der stets die Gelegenheit ergriff

In Polen geboren, erlebt Günther Wittrin als Zehnjähriger mit Begeisterung den Einzug des „Führers“ in Danzig. Als Hitlerjunge wächst er im Großdeutschen Reich heran, als Kindersoldat entkommt er nur knapp dem Kessel, zu dem seine Heimat geworden ist.

Cover: Die rote Olivetti

Die rote Olivetti

Helge Timmerberg war nie ein Pauschaltourist: Schon früh bereiste er Länder, von denen andere nur träumen, traf Menschen, denen andere nie begegnen. Und er schrieb darüber: packende Reportagen und Bücher, farbig, voller Humor und ohne Tabus. In seiner Autobiografie schildert er nun seine Anfänge als Journalist in Bielefeld und die Jahre danach, in denen er für »Playboy« und »stern« schrieb, und berichtet ungeschminkt von den Exzessen seiner goldenen Jahre in Havanna.

Cover: Madame Nina weiß alles

Madame Nina weiß alles

Männer sind naiv, dafür sind sie ehrlicher als Frauen, und jene, die es am wildesten treiben, sterben früh, als hätten sie es die ganze Zeit gewusst. Das sind drei der wichtigsten Lebenserkenntnisse von Madame Nina, der letzten richtigen Puffmutter Europas.

Cover: Coming Out

Coming Out

›Coming Out‹ ist nicht nur ein persönliches, sondern auch ein sehr politisches Buch. In die Schilderung des allmählichen Gewahrwerdens und Lebens der Homosexualität eingelassen sind Motive, die weit über das Persönliche hinausgehen und dem Werk dokumentarischen Charakter verleihen: genaue Beobachtungen der amerikanischen Gesellschaft während der 50er Jahre mit ihren von Engstirnigkeit und Bigotterie geprägten Schattenseiten des American Dream, dann endlich der rebellischen 60er und der selbstfinderischen 70er.

Cover: Südtirol zum Schmunzeln

Südtirol zum Schmunzeln

Dieses Buch enthält eine bunte Mischung ganz unterschiedlicher historisch-heimatlicher Texte und Geschichten aus Südtirol von gestern und vorgestern, die mehr oder weniger zum Schmunzeln anregen. Der Verfasser hat sie im Lauf der Jahre da und dort gefunden – in amtlichen Akten und Protokollen, in Zeitungen, Büchern und Kalendern.

Cover: Meßmer

Meßmer

Trilogie der Selbst- und Welterkundung – Martin Walsers Meßmer-Bände erstmals vereint.Alter-Ego, Seelenverwandter, Widerpart – zwischen Meßmer und Martin Walser, heißt es, herrscht eine ähnliche Vertrautheit wie zwischen Keuner und Bertolt Brecht.

Cover: Assata

Assata

Assata Shakur, Mitglied der Black Panther Party und Mitbegründerin der Black Liberation Army, erzählt in ihrer Autobiografie mit kraftvoller, authentischer Stimme vom tief verwurzelten Rassismus in den USA und vom Aufb ruch der militanten schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den 1960er- und 1970er-Jahren.

Cover: Meine Gedichte

Meine Gedichte

In seiner erfrischenden und immer aufs neue überraschenden Präsenz ist der Fluß dieser Gedichte zu einer der wenigen zuverlässig durchgängigen Determinanten der deutschsprachigen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg geworden.