
Zwischenbilanz. Eine Jugend in Berlin
Geboren in der Weimarer Republik, aufgewachsen unter dem NS-Regime, erwachsen geworden in den Gründungsjahren der DDR – Günter de Bruyns Jugendjahre waren geprägt von Krieg, Flucht und politischen Umbrüchen. In »Zwischenbilanz«, dem ersten Teil seiner Autobiografie, blickt er voller Schärfe und Selbstironie auf diese bewegte und prägende Zeit zurück.

Dichtung und Wahrheit – Teil I und II
Als der 62-jährige Goethe auf Wunsch von Freunden und Bewunderern 1811 das erste Buch seiner Lebenserinnerungen »Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit« veröffentlichte, legte er damit den Grundstein zu einer monumentalen Autobiografie, die in Hinblick auf ihren literarischen Wert und Einfluss bis heute ihresgleichen sucht.

Dichtung und Wahrheit – Teil III und IV
Sesenheim 1770: So viel ihm Friederike Brion auch bedeutet, so sehr sie ihn inspiriert – mit seinem Studium in Straßburg beendet Goethe auch die Beziehung zu der Pfarrerstochter und kehrt nach Frankfurt zurück. Dort eröffnet er eine Anwaltskanzlei, doch seine Leidenschaft gilt der Dichtkunst.

Ein Tag im Jahr
Der 27. September – für Christa Wolf ein besonderes Datum. 1960 folgte die Autorin dem Aufruf der Zeitschrift »Istwestija«, diesen Tag in Worte zu fassen. Fasziniert von der »Bedeutung, die ein durchschnittlicher Tag bekommt, wenn man wahrnimmt, wie viele Lebenslinien in ihm zusammenlaufen«, hielt sie von da an jedes Jahr am 27.

Lebenslauf auf einer Seite
Evelina Merová, geboren als Evelina Landová am 25. Dezember 1930 in Prag, war acht Jahre alt, als mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Prag am 15. März 1939 ihr Leben aus der Bahn geriet. Im Juli 1942 wurde sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert.

Im Doppel billiger
Eine glücklich-geplagte Zwillingsmutter schildert hier mit einem lachenden und einem zwinkernden Auge, was in einer Familie mit unverhofftem Doppelglück so alles passiert.Diese heiteren Familiengeschichten, ausgeplaudert mit köstlichem Humor von einer lebensklugen Frau, die sich von ihrem zweifachen Zuwachs nie unterkriegen läßt, bereiten jedem Leser doppeltes Schmunzelvergnügen.

Ich warte auf Wunder
Mit ›Ich warte auf Wunder‹ hat die deutsche Literatur ein seltenes Beispiel humoristischer, atmosphärischer, humaner Prosa, das zu Unrecht vergessen wurde: Es ist die, wenn auch stark verschlüsselte, Autobiographie Th. Th. Heines, in der er der Moral seiner bürgerlichen Umwelt, der Prüderie und Heuchelei, einen Denkzettel verpaßt.

Traumreise meines Lebens
Überlebenskünstler, Hans im Glück, TausendsassaAlle kennen seine Filme und Serien: „Das Traumschiff“, „Schwarzwaldklinik“, „Der Alte“ und „Rosamunde Pilcher“. Hans-Jürgen Tögel ist der Mann, der als verantwortlicher Regisseur hinter diesen und vielen weiteren Erfolgsgeschichten des deutschen Fernsehens steht.

Eine andere Art von Schönheit
Die erste Autobiografie der weltberühmten Fotografin Ein Künstlerleben zwischen Paris, New York und Wien Zum 75. Geburtstag am 25. Juli 2016 Elfie Semotan zählt zu den bekanntesten Fotografinnen unserer Zeit. Sie hat die größten Stars der Kunstwelt und Schauspieler wie Ben Stiller oder Marion Cotillard fotografiert, war mit Helmut Lang eng befreundet und mit dem enfant terrible der Künste Martin Kippenberger verheiratet, davor mit dem Maler Kurt Kocherscheidt.

Das Mondmädchen
In einem unbekannten Kaiserreich lebt das kleine Mädchen Mahtab mit seiner Familie. Es besitzt magische Kräfte und versteht sogar die Sprache der Katzen. Als in ihrem Land »die Blutrote« an die Macht kommt und die Menschen terrorisiert, flieht die Familie in einer abenteuerlichen Reise vom Morgenland ins Abendland.

Du Miststück – Meine Depression und ich
Im Februar 2014 liefert sich Alexander Wendt selbst in die Psychiatrie der Universität München ein. Der Grund: eine seit Jahren bestehende Depression. Als er die Klinik verlässt, weiß er, wie er mit seiner Krankheit umgehen kann. Er hat in der Therapie gelernt, das »Miststück« als Herausforderung anzunehmen, sie als lebenslange Begleitung zu akzeptieren, und – das ist der schwierigste Teil – sie zu erziehen, also nicht in die Opferrolle zu verfallen.

Unendliche Begierde
Saskia hat sich in Don's Herz festgesetzt. Nach seiner Trennung von Anita verliebt er sich in seine beste Online-Freundin. Nach dem ersten realen Treffen versucht Saskia ihm beizubringen, dass sie nur Freundschaft möchte. Don flüchtet sich in Abenteuer und lernt dabei Sarah kennen.

Kopf hoch, sagte der Silberfisch in meiner Badewanne
Ein Winter in Genua. Eine junge Frau.Sie ist auf der Suche nach Menschen, die Freunde werden können, einem Job, der nicht nervt, einer Wohnung auf der Sonnenseite und irgendeiner Form von Sinn – eine aussichtslose Suche, so scheint ihr, schließlich lebt sie in einer fremden Stadt, sortiert Bücher in einem staubigen Antiquariat und macht mit den beiden besten Freunden nicht viel anderes, als sich zu betrinken.

Zugfahrt
Mit dieser Geschichte möchte ich Ihnen von meinem Leben erzählen, das vor vielen Jahren auf einem falschen Gleis begann und mich aus der Bahn warf. Ich möchte Sie wachrütteln, wenn Sie auch nur annähernd in solch einer Situation stecken. Ich möchte, dass Sie Mut haben, Ihren Koffer wieder zu packen und weiterzufahren.

Über den Umgang mit Menschen
Nichts ist so kompliziert wie der Umgang mit den eigenen Artgenossen. Und nichts könnte einfacher sein, wenn man bereit ist, sich an einige Grundregeln zu halten. Adolph Freiherr von Knigge, ein verarmter Adeliger, dem es zeit seines Lebens nicht gelang, in der Gesellschaftsschicht, aus der er stammte, eine befriedigende Position zu bekleiden, gibt in seinem berühmten Werk Anweisungen für das rechte Verhalten in allen Lebenslagen und entfaltet eine vielschichtige Sittenlehre, die von ihrer Aktualität nichts verloren hat.

Der Flieder im Garten von Combray
Wer an Marcel Prousts korkgetäfeltes Zimmer denkt oder an sein Asthmaleiden, mag erstaunt sein über den Reichtum an Blumen und Pflanzen in seinem Werk: der rosablühende Weißdorn und Flieder auf dem Weg nach Guermantes, Rosen im Atelier des Malers Elstir, Kornblumen, Apfelblüten, und Seerosen auf dem Flüsschen Vivonne.

Dshamilja
Dshamilja ist eine selbstbewusste junge Frau, geradeheraus und zupackend. Sie lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen Kirgisiens – allein, denn ihr ungeliebter Ehemann zog schon kurz nach der Hochzeit in den Krieg. Bei den täglichen Getreidetransporten zum Bahnhof lernt sie Danijar kennen, Frontheimkehrer, scheu und still und von den Menschen im Dorf gemieden.

Sonntag
Es sind die späten fünfziger Jahre in Lima, Miguel liebt Flora, aber er fürchtet, dass sein Kumpel Rubén sie ihm ausspannen wird. Als die Clique, »die Raubvögel«, beisammensitzt, fordert Miguel den Rivalen zum Wetttrinken heraus, und im Überschwang lassen die beiden sich auf eine Mutprobe ein, bei der es schon bald um Leben und Tod geht .

Königin Luise
Als Luise, die vor den napoleonischen Truppen in den äußersten Osten Preußens geflüchtet war, 1809 mit ihrer Familie nach Berlin zurückkehrte, überreichte ihr Heinrich von Kleist ein Gedicht, das mit den Zeilen endet: „Du bist der Stern, der voller Pracht erst flimmert, wenn er durch finstre Wetterwolken bricht.

Bekenntnis einer Freundschaft
1941 schreibt Antoine de Saint-Exupéry seinem Jugendfreund Léon Werth einen fiktiven literarischen Brief, der 1955 in Deutschland unter dem Titel „Bekenntnis einer Freundschaft“ veröffentlicht wird. Saint-Exupéry erzählt Werth, der sich vor den Nazis verstecken muss, von seiner Odyssee als Flüchtling und seinen Erlebnissen in der Wüste.

»Schlimmstenfalls wird alles gut«
Es gibt viele Wege zur Gelassenheit – einer der schönsten zu diesem heiteren Zustand der Seelenruhe ist: Gedichte lesen – Gedichte, die zum inneren Gespräch mit sich ermuntern; Gedichte, die zum Innehalten und Sinnieren anregen; Gedichte, die trösten und Mut machen; Gedichte, deren Ruhe sich unmittelbar auf einen überträgt.

Die Mittellosen
Ein ungarisches Dorf, Ende der sechziger Jahre: Alle diejenigen sind noch da, die »damals« mitgemacht haben, aber auch der jüdische Ladenbesitzer Mózsi, der von der Zwangsarbeit ins Dorf und in seine ausgeplünderte Wohnung zurückgekehrt ist. Über seine ermordeten Töchter wird geschwiegen.

Trans* im Glück – Geschlechtsangleichung als Chance
Transidentität ist die fehlende Übereinstimmung von körperlichem und gefühltem Geschlecht. Die Autorin Livia Prüll ist selbst eine Trans*frau und beruflich Medizin- und Wissenschaftshistorikerin. Im Sinne des »practical turn« in der Wissenschaftsgeschichte wird der Einfluss der eigenen Lebenserfahrung auf die Ausübung von Wissenschaft akzeptiert.

»Als ob die Welt aus den Fugen ginge«
Im Sommer 1914 zogen die Offiziere Österreich-Ungarns an der Spitze einer einzigartigen multiethnischen Armee in den »Großen Krieg«. Doch bislang weiß man nur wenig über die Erfahrungen, die sie dort machten.Veränderte sich im Verlauf des Krieges das Selbstbild der Offiziere? Welche Rolle spielten Vorkriegserwartungen bei der Bekämpfung von Partisanen und »inneren Feinden«? Wie lässt sich die unterschiedliche Bewertung der Militärelite der Donaumonarchie im Laufe der Zeit erklären? Welche Faktoren erwiesen sich während des Krieges als entscheidend für die Kampfkraft der österreichisch-ungarischen Truppen? Und warum blendete man diese Erkenntnisse in der Nachkriegszeit systematisch aus?Auf Basis neuentdeckter Quellen beantwortet Martin Schmitz diese und andere offene Fragen und widerlegt zählebige historische Mythen.