
Die Nazis kannten meinen Namen
Von den Nazis zum Dienst verpflichtet - und doch alles tun, um anderen zu helfen1942 wurde Magda Hellinger ins KZ Auschwitz deportiert; sie gehört zu den wenigen Juden, die es überlebten. Die Nazis setzten sie als Blockälteste und Lagerälteste ein und verpflichteten sie damit, den Alltag im Lager zu organisieren.

Information zwischen Pflicht und Gefühl
Im Jahre 1852, also vor mehr als 170 Jahren, erschien die erste Zeitung im Kreis Wittgenstein. Dieter Bald aus Bad Berleburg nahm dieses Jubiläum zum Anlass, eine etwas ungewöhnliche Arbeit zu publizieren, die sich mit der Bekanntgabe von Todesfällen im Wittgensteiner Kreisblatt beschäftigt.

Und ich lernte zu kämpfen
Robert Treuer wurde am 31. Jänner 1926 inWien in eine jüdisch-sozialdemokratische Familiegeboren. Als Kind erlebte er den Schutzbundaufstand1934 mit und bekam den zunehmendaggressiver werdenden Antisemitismusin der Schule zu spüren. Sein Vater besaß einSchreibwarengeschäft und war Teil der antifaschistischenBewegung, wo er unter anderemhalf, Untergrundzeitungen über die Tschechoslowakei ins Land zu schmuggeln.

Der Kernöl-Kommunismus
Es war ein Paukenschlag und für die österreichischen Parlamentsparteien ein Schock: In Österreichs zweitgrößter Stadt Graz wurde die Kommunistische Partei zur stimmenstärksten Partei und stellt seither mit Elke Kahr die Bürgermeisterin. Was ist da passiert? Wie war es möglich, dass selbst Menschen aus bürgerlichen Schichten plötzlich die KPÖ wählten? Der Erfolg kam nur teilweise überraschend und baut auf einer historischen Sondersituation in der Steiermark auf, wo die KPÖ traditionell ihre Hochburgen hat.

Burnout - Das größte Geschenk meines Lebens
Ein Burnout weckte mich auf mein Leben genauer anzuschauen und zu überdenken. Als Teilnehmerin eines Seminars erfuhr ich zu dieser Zeit von anderen Zusammenhängen und Sichtweisen, welche mein Leben und meine Gesundheit beeinflussen. Motiviert begann ich damals aktiv an mir zu arbeiten um meine Zukunft besser und liebevoller zu gestalten.

Margarete Steiff - Teddybären und Kinderträume (Ikonen ihrer Zeit 7)
Wer an sich selbst glaubt, ist frei – die bewegende Geschichte der Margarete Steiff Margarete ist 27, als sie mit ihren beiden Schwestern eine kleine Näherei gründet. Dass sie ihrer Leidenschaft nachgehen kann, gleicht einem Wunder, denn aufgrund einer Kinderlähmung sitzt die junge Frau seit ihrer Kindheit im Rollstuhl.

Zeit meines Lebens
Die bewegenden Lebenserinnerungen eines der wichtigsten deutschen Publizisten Theo Sommer hat mehr als neunzig Jahre und vier deutsche Staaten erlebt: das »Dritte Reich«, die Bonner Republik, die DDR und das wiedervereinigte Deutschland. Als langjähriger Chefredakteur und Herausgeber der Zeit war er einer der führenden politischen Publizisten in Deutschland.

Diplodocus
Im Klinikum Memmingen folgendes Fehlverhalten der Ärzte: 1. Trotz Kontaktherstellung zu meinen Eltern weitere viele Wochen Krankenhausaufenthalt. Schon zu Beginn des Aufenthalts wurde mir von einem Arzt ausdrücklich angedroht, wenn ich nicht mit dem Rechtsanwalt aufhören würde, würde es länger dauern.

GROUPIE, BOSS & ANGEL
In diesem Buch will ich meine Geschichte erzählen und Mut machen, Mut, die vermeintlichen Fehler als Chancen und Türöffner zu sehen, Mut, sich ins Unbekannte zu stürzen, Mut, alles auf eine Karte zu setzen. Mut, nicht aufzugeben und es einfach zu probieren.

Später, Spaß, lieb
Wie verliert man das Heimweh und findet stattdessen den Mut, sein Leben zu leben und seine Träume zu verwirklichen? Auf der Suche nach der Antwort nimmt uns die Autorin mit auf ihre erlebnisreiche Reise vom schwäbischen Dorf an die zypriotische Küste.

Kempowski-Jahrbuch / 2022
»›Mark und Bein‹ ist durch die politische Entwicklung ziemlich problematisch. Wer interessiert sich jetzt noch für eine Reise nach Polen? Alle wollen doch in die DDR.« Dies schreibt Walter Kempowski am 14. März 1990 in sein Tagebuch. Er ahnt voraus, welches Schicksal seine als »Episode« betitelte Erzählung ereilen sollte.

Leben danach
Was ist aus den jüdischen Deutschen geworden, die zwar den Holocaust überlebten, aber von den Nazis aus ihrer Heimat vertrieben wurden oder sich verstecken mussten? Wie und wo haben sie überlebt? Unter welchen Bedingungen gelang es ihnen, die ja unsere ehemaligen Nachbarn oder vielleicht sogar Freunde waren, in anderen Teilen der Welt oder, nach dem Krieg, wieder in Deutschland sesshaft zu werden? Steffen Jacob, Sohn jüdisch-kommunistischer Eltern aus der ehemaligen DDR, hat über einen Zeitraum von 7 Jahren die (auffindbaren und gesprächsbereiten) Verwandten in acht Ländern auf vier Kontinenten aufgesucht und ihre Lebensgeschichten aufgenommen.

Der Mann hinter den Kulissen des Museum Folkwang ...
Salomon Heinemann (1865–1938) gehörte einer jüdischen Familie der Emanzipationszeit an. Nach seinem Rechtsstudium etablierte er sich als Rechtsanwalt und Notar in Essen, baute 1910 ein Stadthaus und gab Edmund Körner 1914 den Auftrag, seine Kanzlei an der Zweigertstraße zu errichten.

Mein Weg zum eigenen Leben
Nachdem im Jahr 2019 im Löcker Verlag der erste Teil von Fritz Habecks Autobiographie erschienen ist, liegt mit diesem Band nun der zweite Teil vor (2023 soll der dritte und letzte Teil folgen).Dieser zweite Teil seiner Erinnerungen fiel Fritz Habeck laut eigener Aussage um vieles schwerer als der erste Teil: … und ich habe ihn darum aufgeschoben, lieber erst den dritten und dann den ersten vollendet.

Aus dem Dunkel ins Licht
Alex Quaderer, Jahrgang 1971, lebt in Liechtenstein. Nacheiner Banklehre arbeitete er einige Jahre in einer LiechtensteinerBank, bevor er ein Studium als Physiotherapeut begann.Er spielte begeistert Fußball und schaffte es bis in dieLiechtensteiner Nationalmannschaft.

Charles III. – Mit dem Herzen eines Königs
König Charles, wie man ihn noch nicht kenntDiese bahnbrechende Biografie über König Charles zeigt ihn in einem völlig neuen Licht: als eine komplexe Persönlichkeit mit vielen Passionen, getrieben von seiner Vergangenheit und der ganz klaren Philosophie, aktiv zu agieren.

Meine schönen Kleider
Anna wird als Nachkriegskind in eine kinderreiche Familie geboren, der Vater arbeitet als Studienrat. Die Mutter ist Hausfrau. Sie leben im sozialen Wohnungsbau. Aus Geldmangel näht und strickt sie ihre Kleidung selbst. Die Mode der Sechziger und zahlreiche Schnittmuster in Zeitschriften beflügeln sie.

Notizen eines Alkoholikers
Alkohol in vielen Formen ist heute allgegenwärtig. Man kann ihn legal überall kaufen, auch am Wochenende und sogar nachts. Er gehört zur Party und wird nicht nur toleriert, sondern gehört fast zum guten Ton. Will man ihn ablehnen, muss man sich schon billig klingende Ausreden einfallen lassen, die manchmal dennoch nicht akzeptiert werden.

Das Brennglas
VORHER waren Sinti und Roma in all ihrer Besonderheit ganz selbstverständlicheingebunden in das Berliner Stadtleben. Otto Rosenberg erzähltunbeschwerte Kinderszenen aus der Zeit vor der nationalsozialistischen Gesellschaftszersetzung.Er schildert in schlichten Worten, wie sich die brauneWolke erst nach und nach in das Alltagsleben der deutschen Sinti und Romaschob.

Das Erbe
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Eine Liebe in Paris – Romy und Alain
Sie gelten als das Traumpaar der 1960er-Jahre – Romy Schneider und Alain Delon. Als sie sich 1958 bei den Dreharbeiten der Arthur-Schnitzler-Verfilmung »Christine« erstmals in Paris begegnen, verlieben sie sich ineinander. Fünf Jahre sollte diese außergewöhnliche, von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägte Liaison dauern.

Wie man ein Auto baut
»Der Michelangelo des Motorsports« NEW YORKER In »Wie man ein Auto baut« erzählt Adrian Newey von seiner unvergleichlichen, 35-jährigen Karriere im Formel-1-Zirkus: von den Autos, die er konstruiert hat, von den Fahrern, mit denen er zusammengearbeitet hat, und von den Rennen, an denen er mitgewirkt hat.

Mission erfüllt! Der Abgang des dunklen Ehrenmannes Reiner Fuellmich
In memoriam Saddam HusseinArmin ZadakMission erfüllt! Der Abgang des dunklen Ehrenmannes Reiner FuellmichJoachim FüseterDas infektiöse FlugblattNadja BaderAffenpocken-MerkwürdigkeitenAriane JoosZur Ausweitung des § 130 StGB »Volksverhetzung« – der Schlußstrich unter die MeinungsfreiheitMiriam DaréEin Blick in die dunkle Zukunft – Reisebericht SüdafrikaEleonora Hoff»For your safety«.

An einem Freitag im April
Als an einem Freitagabend im April 2006 die Sonne am Himmel untergeht, findet sich Donald Antrim auf dem Dach seines Wohnhauses in Brooklyn wieder – bereit, hinunterzuspringen. Er hängt sich ans Geländer der Feuertreppe, lässt prüfend mit einer Hand los.